Den öffentlichen Nahverkehr bürgerfreundlich, effizient und kostengünstig gestalten! (12)
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
Für eine weitere Verlagerung von Verkehr auf den ÖPNV zwischen der Stadt Frankfurt und dem Flughafen ist eine Erweiterung der S-Bahn-Kapazitäten hilfreich. Wenn die heutige S7 zukünftig mit einer Stichfahrt den Regionalbahnhof des Flughafens anfährt und dann ihren Weg durch die vorgeschlagene Verbindungskurve in Richtung Zeppelinheim und Riedstadt fortsetzt, wird mit nur wenig zusätzlichem Betriebsaufwand der Regionalbahnhof des Flughafens noch besser erschlossen. Zugleich bekommen zahlreiche Beschäftigte, die am Flughafen arbeiten und an der Riedbahnstrecke wohnen, mit der S7 eine direkte Schienenverbindung zum Flughafen (statt Umsteigen am Sportfeld). Weiterer Vorteil: Es erschließt sich auch die Option der Einrichtung einer zusätzlichen Station für diese S-Bahnlinie im Bereich Gateway Gardens. Es wird vermieden, dass durch eine Verlegung des bestehenden S-Bahntunnels zu den Gateway Gardens alle S-Bahnen dort halten müssten, so der Grünen-Antrag Nr. 2071 Punkt IV.4, den wir deshalb ablehnen. Auch für die Deutsche Bahn AG ist die Lösung von Vorteil: Die vorgeschlagene Stich-Verbindung der S7 zum Flughafen Regionalbahnhof über das Airrail-Center führt auf die vorhandene Strecke der S8/S9. Sie entlastet damit die stark belastete Strecke des Fernverkehrs, insbesondere die Alte Niederräder Brücke und den Eisenbahnknoten Bahnhof Sportfeld.
Inhalt
Antrag vom 05.12.2005, NR 2149
Betreff:
Den öffentlichen Nahverkehr bürgerfreundlich, effizient und kostengünstig gestalten! (12)
Vorgang:
H i n w e i s: Es handelt sich um eine Vorlage zum Vortrag des Magistrats, M 32 vom 18.02.2005, Gesamtverkehrsplan der Stadt Frankfurt am Main. Das Ergebnis ist im Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 15.12.2005, § 10477, dokumentiert.
Zwischenbescheid des Magistrats vom 22.09.2006
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
In die Fortschreibung des Gesamtverkehrsplans (GVP) - Teil Öffentlicher Personen-Nahverkehr (ÖPNV) wird die folgende verkehrspolitische Maßnahme aufgenommen:
- Bau einer Streckenverbindung zwischen dem S-Bahntunnel (S8/S9) unter dem Flughafen und der Verbindungskurve zur Bahnstrecke nach Zeppelinheim (S7). Dadurch entsteht eine Direktverbindung der S7 mit dem Flughafen Regionalbahnhof.
Begründung:
Für eine weitere Verlagerung von Verkehr auf den ÖPNV zwischen der Stadt Frankfurt und dem Flughafen ist eine Erweiterung der S-Bahn-Kapazitäten hilfreich. Wenn die heutige S7 zukünftig mit einer Stichfahrt den Regionalbahnhof des Flughafens anfährt und dann ihren Weg durch die vorgeschlagene Verbindungskurve in Richtung Zeppelinheim und Riedstadt fortsetzt, wird mit nur wenig zusätzlichem Betriebsaufwand der Regionalbahnhof des Flughafens noch besser erschlossen.
Zugleich bekommen zahlreiche Beschäftigte, die am Flughafen arbeiten und an der Riedbahnstrecke wohnen, mit der S7 eine direkte Schienenverbindung zum Flughafen (statt Umsteigen am Sportfeld).
Weiterer Vorteil: Es erschließt sich auch die Option der Einrichtung einer zusätzlichen Station für diese S-Bahnlinie im Bereich Gateway Gardens. Es wird vermieden, dass durch eine Verlegung des bestehenden S-Bahntunnels zu den Gateway Gardens alle S-Bahnen dort halten müssten, so der Grünen-Antrag Nr. 2071 Punkt IV.4, den wir deshalb ablehnen.
Auch für die Deutsche Bahn AG ist die Lösung von Vorteil: Die vorgeschlagene Stich-Verbindung der S7 zum Flughafen Regionalbahnhof über das Airrail-Center führt auf die vorhandene Strecke der S8/S9. Sie entlastet damit die stark belastete Strecke des Fernverkehrs, insbesondere die Alte Niederräder Brücke und den Eisenbahnknoten Bahnhof Sportfeld.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 5. Dezember 2005Sie sind hierNRNR 2149Den öffentlichen Nahverkehr bürgerfreundlich, effizient und kostengünstig gestalten! (12)STVV-Antrag · FAG
- 6. Oktober 2006Antwort des Magistrats · nach 44 WochenBB 457Den öffentlichen Nahverkehr bürgerfreundlich, effizient und kostengünstig gestalten!Magistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf5 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: SPD, GRÜNE, FDP und FAG gegen CDU (= Ablehnung); REP (= Prüfung und Berichterstattung unter Angabe der Kosten) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Die Linke. und E.L. (= Prüfung und Berichterstattung) ÖkoLinX-ARL (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: SPD, GRÜNE, FDP und FAG gegen CDU (= Ablehnung); REP (= Prüfung und Berichterstattung unter Angabe der Kosten)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: SPD, GRÜNE, FDP, FAG, Die Linke. und E.L. gegen CDU (= Ablehnung) und ÖkoLinX-ARL (= Annahme); REP (= Prüfung und Berichterstattung unter Angabe der Kosten)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE.WASG, FDP, FAG und BFF
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, FDP und FAG