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Wohnungsneubau in Passivhausbauweise

Vorlagentyp: NRGRÜNE
305 Wochen bis zur Antwort6 Stationen im Verfahren2 SitzungenAngenommen

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Begründung

Passivhausbauweise Die Stadt Frankfurt fordert alle Wohnungsgesellschaften an denen sie beteiligt ist, dazu auf, sowohl Wohnungsneubauten als auch Grundsanierungen im Regelfall in Passivhausbauweise zu erstellen. Sollte dies im Einzelfall aus denkmalschutzrechtlichen, baulichen oder sonstigen Gründen nicht möglich sein, wird der Stadtverordnetenversammlung unter Angabe von Gründen berichtet. Begründung: Die Gebäudeheizung zählt neben dem Kfz-Verkehr und der Industrie zu den drei Emittentengruppen, die mehr als 90% der Emissionsbelastung der Luft verursachen. Trotz des insgesamt kleinen Beitrags der privaten Feuerungsanlagen hat der Gesetzgeber hier bereits Minderungsmaßnahmen vorgegeben. Aufgrund der Hintergrundbelastung der Luft - nicht nur aufgrund örtlicher Luftbelastung - sind weitere Maßnahmen zur Verminderung der Emissionen durch Gebäudeheizung als Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität nicht außer Acht zu lassen und sichern die Zukunftsfähigkeit von Wohnungsneubau. Zukunftsweisend wirkt die Passivhausbauweise auch wirtschaftlich im Hinblick auf steigende Energiepreise und die notwendige Begrenzung der "zweiten Miete", besonders wichtig für Mieterhaushalte unter der gesetzlichen Einkommensgrenze. In Frankfurt ist die hohe Attraktivität der Wohnungen, die in Passivhausbauweise errichtet wurden, inzwischen deutlich erwiesen.

Inhalt

Antrag vom 01.12.2005, NR 2142

Betreff: Wohnungsneubau in Passivhausbauweise Die Stadt Frankfurt fordert alle Wohnungsgesellschaften an denen sie beteiligt ist, dazu auf, sowohl Wohnungsneubauten als auch Grundsanierungen im Regelfall in Passivhausbauweise zu erstellen. Sollte dies im Einzelfall aus denkmalschutzrechtlichen, baulichen oder sonstigen Gründen nicht möglich sein, wird der Stadtverordnetenversammlung unter Angabe von Gründen berichtet.

Begründung: Die Gebäudeheizung zählt neben dem Kfz-Verkehr und der Industrie zu den drei Emittentengruppen, die mehr als 90% der Emissionsbelastung der Luft verursachen. Trotz des insgesamt kleinen Beitrags der privaten Feuerungsanlagen hat der Gesetzgeber hier bereits Minderungsmaßnahmen vorgegeben. Aufgrund der Hintergrundbelastung der Luft - nicht nur aufgrund örtlicher Luftbelastung - sind weitere Maßnahmen zur Verminderung der Emissionen durch Gebäudeheizung als Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität nicht außer Acht zu lassen und sichern die Zukunftsfähigkeit von Wohnungsneubau. Zukunftsweisend wirkt die Passivhausbauweise auch wirtschaftlich im Hinblick auf steigende Energiepreise und die notwendige Begrenzung der "zweiten Miete", besonders wichtig für Mieterhaushalte unter der gesetzlichen Einkommensgrenze. In Frankfurt ist die hohe Attraktivität der Wohnungen, die in Passivhausbauweise errichtet wurden, inzwischen deutlich erwiesen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 1. Dezember 2005Sie sind hier
    NRNR 2142Wohnungsneubau in Passivhausbauweise
    STVV-Antrag · GRÜNE
  2. 28. August 2006BB 332Wohnungsneubau in PassivhausbauweiseMagistratsbericht
  3. 20. August 2007BB 574Wohnungsneubau in PassivhausbauweiseMagistratsbericht
  4. 18. August 2008BB 511Wohnungsneubau in PassivbauhausweiseMagistratsbericht
  5. 21. Mai 2010BB 345Wohnungsneubau in PassivhausbauweiseMagistratsbericht
  6. 4. Oktober 2011Antwort des Magistrats · nach 305 WochenBB 412Wohnungsneubau in PassivhausbauweiseMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
Ausschusses für Wohnungsbau und Wohnen
Sitzung 47 · 12.01.2006
TO I, TOP 5
Angenommen
Der Vorlage NR 2142 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
SPDGrüneFDPFAGREPDie LinkeÖkoLinX-ARLE.l
Ablehnung:
CDUFDP
Enthaltung:
BFF
Abstimmung im Original

Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.

Abstimmung: 1. Satz: CDU, SPD, GRÜNE, FDP und FAG 2. Satz: SPD, GRÜNE und FAG gegen CDU und FDP (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP, Die Linke., ÖkoLinX-ARL und E.L. (= Annahme) BFF (= Enthaltung)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 51 · 26.01.2006
TO II, TOP 15
Angenommen
Der Vorlage NR 2142 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
SPDGrüneFDPFAGREPDie LinkeE.lÖkoLinX-ARL
Ablehnung:
CDUFDP
Enthaltung:
BFF
Abstimmung im Original

Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.

Abstimmung: 1. Satz: CDU, SPD, GRÜNE, FDP, FAG, REP, Die Linke. und E.L.; BFF (= Enthaltung) 2. Satz: SPD, GRÜNE, FAG, REP, Die Linke. und E.L. gegen CDU und FDP (= Ablehnung); BFF (= Enthaltung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (= Annahme)

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