Verbesserung des ÖPNV im Frankfurter Norden
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Öffentlicher Nahverkehr und neue Mobilität verfolgenBegründung
Norden Die Stadtteile im Frankfurter Norden sind durch Buslinien an die S-Bahn S 6 und zur U-Bahn U 2 inzwischen strukturell recht gut angeschlossen, allerdings besteht noch wesentlicher Verbesserungsbedarf. So sind mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2009 Verschlechterungen vor allem am Wochenende eingetreten, die dem Ziel, mehr Fahrgäste vom ÖPNV zu überzeugen, hinderlich sind. Die Buslinie 25 bietet jetzt am Wochenende ab S-Bahnstation Berkersheim nur noch stündlich die Weiterfahrt nach Harheim und Nieder-Erlenbach, früher halbstündlich. Von der Gegenrichtung Friedberg ist die Busanbindung am Wochenende sogar vollständig gekappt worden. Ein weiteres Problem ist die Anbindung von Nieder-Erlenbach und Harheim an das neue Riedberg-Gymnasium. Beide Stadtteile sind nur wenige Kilometer vom neuen Gymnasium entfernt, dennoch müssen Schulkinder Fahr- und Umsteigezeiten von mindestens 50 Minuten in Kauf nehmen. Resultat der schlechten Anbindung: Aus Nieder-Erlenbach besucht derzeit kein Kind das neue Gymnasium, für das kommende Schuljahr wurden vier Kinder angemeldet, deren Eltern einen Fahrservice mit dem Auto planen. Für eine Schule, die gebaut wurde, um den hohen Bedarf an Gymnasialplätzen im Frankfurter Norden zu decken, ist das eine miserable Bilanz. Ein Schulbus, der die Kinder aus den beiden Stadtteilen zum Riedberg bringt, bis die U 9 fertig gestellt ist, wäre zweifellos die beste Lösung. Für Kinder aus Harheim wäre als schnelle Lösung schon eine bessere Taktung zwischen den Buslinien 28 und 29 hilfreich. Die Barrierefreiheit auf der Linie 25 muss dauerhaft wiederhergestellt werden. Häufig fährt auf der Strecke ein alter Schulbus, der keine Beförderungsmöglichkeit von Kinderwagen und Rollstühlen ermöglicht. (siehe beil. Fotos) Die Stadtverordnetenversammlung möge daher beschließen:
- Die Bus-Verbindung von der S-Bahnstation Berkersheim nach Harheim und Nieder-Erlenbach wird dahingehend verbessert, dass auch am Wochenende wieder ein Anschluss aus beiden Richtungen (Frankfurt und Friedberg) gegeben ist, außerdem wird der Takt erhöht.
- Es wird für Schüler/innen aus Harheim und Nieder-Erlenbach ein Schulbus zum Riedberg-Gymnasium eingeführt.
- Der private Betreiber der Buslinie 25 wird angehalten, die Beförderung von Kinderwägen und Rollstühlen sicherzustellen.
Inhalt
Antrag vom 04.05.2010, NR 1857
Betreff: Verbesserung des ÖPNV im Frankfurter Norden Die Stadtteile im Frankfurter Norden sind durch Buslinien an die S-Bahn S 6 und zur U-Bahn U 2 inzwischen strukturell recht gut angeschlossen, allerdings besteht noch wesentlicher Verbesserungsbedarf. So sind mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2009 Verschlechterungen vor allem am Wochenende eingetreten, die dem Ziel, mehr Fahrgäste vom ÖPNV zu überzeugen, hinderlich sind. Die Buslinie 25 bietet jetzt am Wochenende ab S-Bahnstation Berkersheim nur noch stündlich die Weiterfahrt nach Harheim und Nieder-Erlenbach, früher halbstündlich. Von der Gegenrichtung Friedberg ist die Busanbindung am Wochenende sogar vollständig gekappt worden. Ein weiteres Problem ist die Anbindung von Nieder-Erlenbach und Harheim an das neue Riedberg-Gymnasium. Beide Stadtteile sind nur wenige Kilometer vom neuen Gymnasium entfernt, dennoch müssen Schulkinder Fahr- und Umsteigezeiten von mindestens 50 Minuten in Kauf nehmen. Resultat der schlechten Anbindung: Aus Nieder-Erlenbach besucht derzeit kein Kind das neue Gymnasium, für das kommende Schuljahr wurden vier Kinder angemeldet, deren Eltern einen Fahrservice mit dem Auto planen. Für eine Schule, die gebaut wurde, um den hohen Bedarf an Gymnasialplätzen im Frankfurter Norden zu decken, ist das eine miserable Bilanz. Ein Schulbus, der die Kinder aus den beiden Stadtteilen zum Riedberg bringt, bis die U 9 fertig gestellt ist, wäre zweifellos die beste Lösung. Für Kinder aus Harheim wäre als schnelle Lösung schon eine bessere Taktung zwischen den Buslinien 28 und 29 hilfreich. Die Barrierefreiheit auf der Linie 25 muss dauerhaft wiederhergestellt werden. Häufig fährt auf der Strecke ein alter Schulbus, der keine Beförderungsmöglichkeit von Kinderwagen und Rollstühlen ermöglicht. (siehe beil. Fotos) Die Stadtverordnetenversammlung möge daher beschließen:
- Die Bus-Verbindung von der S-Bahnstation Berkersheim nach Harheim und Nieder-Erlenbach wird dahingehend verbessert, dass auch am Wochenende wieder ein Anschluss aus beiden Richtungen (Frankfurt und Friedberg) gegeben ist, außerdem wird der Takt erhöht.
- Es wird für Schüler/innen aus Harheim und Nieder-Erlenbach ein Schulbus zum Riedberg-Gymnasium eingeführt.
- Der private Betreiber der Buslinie 25 wird angehalten, die Beförderung von Kinderwägen und Rollstühlen sicherzustellen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 4. Mai 2010Sie sind hierNRNR 1857Verbesserung des ÖPNV im Frankfurter NordenSTVV-Antrag · FAG
- 10. September 2010Antwort des Magistrats · nach 18 WochenBB 600Verbesserung des ÖPNV im Frankfurter NordenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf7 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD und 1 GRÜNE; 1 GRÜNE (= Enthaltung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD und FDP gegen GRÜNE (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD (= Prüfung und Berichterstattung ohne Angabe der Kosten) sowie LINKE. und FAG (= Annahme); FREIE WÄHLER (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: NPD (= Annahme) Stv. Schenk (= Prüfung und Berichterstattung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD (= Prüfung und Berichterstattung ohne Zusatz), LINKE. und FAG (= Annahme) sowie FREIE WÄHLER (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP (= Prüfung und Berichterstattung ohne Zusatz) NPD (= Annahme) Stv. Holtz und Stv. Schenk (= Prüfung und Berichterstattung mit Zusatz)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, FDP, Stv. Holtz und Stv. Schenk gegen SPD und REP (= Prüfung und Berichterstattung ohne Zusatz), LINKE., FAG und NPD (= Annahme) sowie FREIE WÄHLER (= Ablehnung)