Nach U-Bahn-Überfall: Jetzt endlich Sicherheitspersonal auf allen U-Bahnen ab 20 Uhr einsetzen
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Öffentlicher Nahverkehr und neue Mobilität verfolgenBegründung
endlich Sicherheitspersonal auf allen U-Bahnen ab 20 Uhr einsetzen Vorgang: Zwischenbescheid des Magistrats vom 15.01.2010 Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Ab 01.01.2010 wird auf den Frankfurter U-Bahnlinien ab 20 Uhr jeder Zug durch Sicherheitspersonal begleitet. Begründung: Nach dem erneuten Überfall in Nieder-Eschbach, bei der unter anderem eine U-Bahn-Fahrerin so massiv bedrängt wurde, dass sie sich in der Fahrerkabine in Sicherheit bringen musste, ist die Begleitung der U-Bahn-Züge in den Abendstunden durch Sicherheitspersonal dringender denn je. Bereits vor der Landtagswahl 2008 hat die CDU-Fraktion im Römer am 08.01.2008 ein "Konzept zur Verbesserung der Sicherheit im öffentlichen Raum" vorgestellt, der als erste und wichtigste Forderung den Punkt "Einsatz von Zugbegleitern in allen U-Bahnen ab 20 Uhr" enthielt. Der damalige CDU-Fraktionsvorsitzende und heutige Wirtschaftsdezernent hat seinerzeit nach Presseberichten erklärt, "die Verwirklichung des Vorschlages werde nicht am Geld scheitern". Trotz dieser klaren Aussage wurden entsprechende Initiativen der SPD-Fraktion im Römer von der schwarz-grünen Koalition nach der Landtagswahl abgelehnt. Nach dem erneuten Überfall in einer U-Bahn ist es an der Zeit, die versprochenen Maßnahmen endlich umzusetzen.
Inhalt
Antrag gem. § 17 (3) GOS vom 23.09.2009, NR 1561
Betreff: Nach U-Bahn-Überfall: Jetzt endlich Sicherheitspersonal auf allen U-Bahnen ab 20 Uhr einsetzen Vorgang: Zwischenbescheid des Magistrats vom 15.01.2010 Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Ab 01.01.2010 wird auf den Frankfurter U-Bahnlinien ab 20 Uhr jeder Zug durch Sicherheitspersonal begleitet.
Begründung: Nach dem erneuten Überfall in Nieder-Eschbach, bei der unter anderem eine U-Bahn-Fahrerin so massiv bedrängt wurde, dass sie sich in der Fahrerkabine in Sicherheit bringen musste, ist die Begleitung der U-Bahn-Züge in den Abendstunden durch Sicherheitspersonal dringender denn je. Bereits vor der Landtagswahl 2008 hat die CDU-Fraktion im Römer am 08.01.2008 ein "Konzept zur Verbesserung der Sicherheit im öffentlichen Raum" vorgestellt, der als erste und wichtigste Forderung den Punkt "Einsatz von Zugbegleitern in allen U-Bahnen ab 20 Uhr" enthielt. Der damalige CDU-Fraktionsvorsitzende und heutige Wirtschaftsdezernent hat seinerzeit nach Presseberichten erklärt, "die Verwirklichung des Vorschlages werde nicht am Geld scheitern". Trotz dieser klaren Aussage wurden entsprechende Initiativen der SPD-Fraktion im Römer von der schwarz-grünen Koalition nach der Landtagswahl abgelehnt. Nach dem erneuten Überfall in einer U-Bahn ist es an der Zeit, die versprochenen Maßnahmen endlich umzusetzen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 23. September 2009Sie sind hierNRNR 1561Nach U-Bahn-Überfall: Jetzt endlich Sicherheitspersonal auf allen U-Bahnen ab 20 Uhr einsetzenSTVV-Antrag · SPD
- 22. Januar 2010Antwort des Magistrats · nach 17 WochenBB 58Nach U-Bahn-Überfall: Jetzt endlich Sicherheitspersonal auf allen U-Bahnen ab 20 Uhr einsetzenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu a) CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und Freie Wähler zu b) CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD, LINKE., FAG und Freie Wähler (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP (NR 1561 = Annahme) ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu a) CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und Freie Wähler zu b) CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD, LINKE., FAG, Freie Wähler und REP (= Annahme) sowie ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.