Gutscheine für mietrechtliche Beratung nach Dringlichkeit vergeben
Zusammenfassung
Die Stadtverordnetenversammlung soll beschließen, Gutscheine für mietrechtliche Beratungen gezielt an Mietparteien mit dringendem Beratungsbedarf auszugeben. Dies ist notwendig, um Mieter*innen zu unterstützen, die aufgrund steigender Lebenshaltungs- und Mietkosten nicht in der Lage sind, Mitgliedsgebühren für Vereine zu bezahlen. Ein jährlicher Bericht wird die Inanspruchnahme und Verteilung der Gutscheine dokumentieren.
Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Wohnen verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Die M 6/26 wird wie folgt ergänzt:
- Unter "C. Lösung" auf Seite 2 wird der Satz "Zudem wird davon ausgegangen, dass es sich um arbeitsintensive Fälle handelt, die über die Beratung durch städtische Stellen nicht mehr abgedeckt werden können." in "Zudem werden Gutscheine gezielt an Mietparteien mit dringendem Beratungsbedarf ausgegeben, deren Fall somit eine zeitnahe, arbeitsintensive Betreuung verlangt." geändert.
- Es wird jährlich ein quantitativer Bericht über die Anzahl der in Anspruch genommenen Gutscheine veröffentlicht, der zudem den Zeitraum der Inanspruchnahme sowie die Verteilung auf die jeweiligen Mieter*innenvereine erfasst.
Begründung
Die mietrechtliche Beratung ist ein wichtiger Baustein, um Mieter*innen zu ihrem Recht zu verhelfen. Aufgrund steigender Miet- und Lebenshaltungskosten können sich jedoch nicht alle betroffenen Mieter*innen eine Mitgliedschaft in einem Mieter*innenverein leisten. Die Ausstellung von Gutscheinen kann hier eine konkrete Unterstützung bieten. Sie hilft besonders vielen Menschen mit kleinem Einkommen, die überproportional von Verdrängung und Wohnungsverlust betroffen sind. Anstatt den Fokus bei der Ausstellung der Gutscheine auf arbeitsintensive Fälle zu legen, sollte er auf der Dringlichkeit liegen. Bei Konflikten mit den Vermietenden ist häufig rasches Handeln und Reaktionsfreudigkeit gefragt, vor allem, wenn wichtige Fristen eingehalten werden müssen. Im schlimmsten Fall droht Wohnungslosigkeit, wenn Fristen verstreichen. Dies kann verhindert werden, wenn die Vergabepraxis sich prioritär nach der Dringlichkeit richtet. Zur Gewährleistung von Transparenz und Evaluation soll jährlich ein Bericht veröffentlicht werden, aus dem hervorgeht, wie viele Personen zu welchem Zeitpunkt und bei welchem Verein eine mietrechtliche Beratung in Anspruch genommen haben. Dabei handelt es sich um einen quantitativen Bericht, für den keine inhaltliche Evaluation durch den Mieter*innenverein erforderlich ist.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 5. Januar 2026MM 6Mieter:innenschutz fördern - Gutscheine ausstellenMagistratsvortrag
- 19. Februar 2026Sie sind hierNRNR 1546Gutscheine für mietrechtliche Beratung nach Dringlichkeit vergebenSTVV-Antrag · Linke
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. GRÜNE, SPD, Linke, Volt und ÖkoLinX-ELF gegen CDU und FDP (= Ablehnung) zu 2. GRÜNE, CDU, SPD, FDP und Volt gegen Linke und ÖkoLinX-ELF (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG (M 6 = Ablehnung, NR 1546 = Votum im Haupt- und Finanzausschuss) AfD (M 6 = Ablehnung) Gartenpartei (M 6 = Annahme, NR 1546 = Votum im Haupt- und Finanzausschuss) Stadtv. Yilmaz (M 6 und NR 1546 = Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. GRÜNE, SPD, Linke, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION gegen CDU, FDP, BFF-BIG und AfD (= Ablehnung) zu 2. GRÜNE, CDU, SPD, FDP, BFF-BIG, AfD und Volt gegen Linke, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Gartenpartei und Stadtv. Yilmaz (M 6 und NR 1546 = Annahme) Stadtv. Bäppler-Wolf (M 6 = Annahm, NR 1546 = Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. GRÜNE, SPD, Linke, Volt, ÖkoLinX-ELF, FRAKTION, Gartenpartei, Stadtv. Yilmaz und Stadtv. Bäppler-Wolf gegen CDU, FDP, BFF-BIG und AfD (= Ablehnung) zu 2. GRÜNE, CDU, SPD, FDP, BFF-BIG, AfD, Volt und Stadtv. Bäppler-Wolf gegen Linke, ÖkoLinX-ELF, FRAKTION, Gartenpartei und Stadtv. Yilmaz (= Annahme)