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Gutscheine für mietrechtliche Beratung nach Dringlichkeit vergeben

Vorlagentyp: NRLINKE
2 Stationen im Verfahren3 SitzungenAbgelehnt

Zusammenfassung

Die Stadtverordnetenversammlung soll beschließen, Gutscheine für mietrechtliche Beratungen gezielt an Mietparteien mit dringendem Beratungsbedarf auszugeben. Dies ist notwendig, um Mieter*innen zu unterstützen, die aufgrund steigender Lebenshaltungs- und Mietkosten nicht in der Lage sind, Mitgliedsgebühren für Vereine zu bezahlen. Ein jährlicher Bericht wird die Inanspruchnahme und Verteilung der Gutscheine dokumentieren.

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Thema Wohnen verfolgen

Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Die M 6/26 wird wie folgt ergänzt:

  1. Unter "C. Lösung" auf Seite 2 wird der Satz "Zudem wird davon ausgegangen, dass es sich um arbeitsintensive Fälle handelt, die über die Beratung durch städtische Stellen nicht mehr abgedeckt werden können." in "Zudem werden Gutscheine gezielt an Mietparteien mit dringendem Beratungsbedarf ausgegeben, deren Fall somit eine zeitnahe, arbeitsintensive Betreuung verlangt." geändert.
  2. Es wird jährlich ein quantitativer Bericht über die Anzahl der in Anspruch genommenen Gutscheine veröffentlicht, der zudem den Zeitraum der Inanspruchnahme sowie die Verteilung auf die jeweiligen Mieter*innenvereine erfasst.

Begründung

Die mietrechtliche Beratung ist ein wichtiger Baustein, um Mieter*innen zu ihrem Recht zu verhelfen. Aufgrund steigender Miet- und Lebenshaltungskosten können sich jedoch nicht alle betroffenen Mieter*innen eine Mitgliedschaft in einem Mieter*innenverein leisten. Die Ausstellung von Gutscheinen kann hier eine konkrete Unterstützung bieten. Sie hilft besonders vielen Menschen mit kleinem Einkommen, die überproportional von Verdrängung und Wohnungsverlust betroffen sind. Anstatt den Fokus bei der Ausstellung der Gutscheine auf arbeitsintensive Fälle zu legen, sollte er auf der Dringlichkeit liegen. Bei Konflikten mit den Vermietenden ist häufig rasches Handeln und Reaktionsfreudigkeit gefragt, vor allem, wenn wichtige Fristen eingehalten werden müssen. Im schlimmsten Fall droht Wohnungslosigkeit, wenn Fristen verstreichen. Dies kann verhindert werden, wenn die Vergabepraxis sich prioritär nach der Dringlichkeit richtet. Zur Gewährleistung von Transparenz und Evaluation soll jährlich ein Bericht veröffentlicht werden, aus dem hervorgeht, wie viele Personen zu welchem Zeitpunkt und bei welchem Verein eine mietrechtliche Beratung in Anspruch genommen haben. Dabei handelt es sich um einen quantitativen Bericht, für den keine inhaltliche Evaluation durch den Mieter*innenverein erforderlich ist.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 5. Januar 2026MM 6Mieter:innenschutz fördern - Gutscheine ausstellenMagistratsvortrag
  2. 19. Februar 2026Sie sind hier
    NRNR 1546Gutscheine für mietrechtliche Beratung nach Dringlichkeit vergeben
    STVV-Antrag · Linke

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
Ausschusses für Planen, Wohnen und Städtebau
Sitzung 42 · 24.02.2026
TO I, TOP 63
Abgelehnt
1. Der Vorlage M 6 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 1546 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
GrüneSPDLinkeVoltÖkoLinX-ELF
Ablehnung:
CDUFDP
Sonstige:
BFF-BIG (M 6 = Ablehnung, NR 1546 = Votum im Haupt- und Finanzausschuss)AfD (M 6 = Ablehnung)Gartenpartei (M 6 = Annahme, NR 1546 = Votum im Haupt- und Finanzausschuss)Stadtv. Yilmaz (M 6 und NR 1546 = Annahme)
zu 2)
Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPVolt
Ablehnung:
LinkeÖkoLinX-ELF
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. GRÜNE, SPD, Linke, Volt und ÖkoLinX-ELF gegen CDU und FDP (= Ablehnung) zu 2. GRÜNE, CDU, SPD, FDP und Volt gegen Linke und ÖkoLinX-ELF (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG (M 6 = Ablehnung, NR 1546 = Votum im Haupt- und Finanzausschuss) AfD (M 6 = Ablehnung) Gartenpartei (M 6 = Annahme, NR 1546 = Votum im Haupt- und Finanzausschuss) Stadtv. Yilmaz (M 6 und NR 1546 = Annahme)

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 45 · 03.03.2026
TO I, TOP 25
Abgelehnt
1. Der Vorlage M 6 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 1546 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
GrüneSPDLinkeVoltÖkoLinX-ELFFRAKTION
Ablehnung:
CDUFDPBFF-BIGAfD
Sonstige:
Gartenpartei (M 6 und NR 1546 = Annahme)Stadtv. Yilmaz (M 6 und NR 1546 = Annahme)Stadtv. Bäppler-Wolf (M 6 = Annahm, NR 1546 = Ablehnung)
zu 2)
Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPBFF-BIGAfDVolt
Ablehnung:
LinkeÖkoLinX-ELFFRAKTION
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. GRÜNE, SPD, Linke, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION gegen CDU, FDP, BFF-BIG und AfD (= Ablehnung) zu 2. GRÜNE, CDU, SPD, FDP, BFF-BIG, AfD und Volt gegen Linke, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Gartenpartei und Stadtv. Yilmaz (M 6 und NR 1546 = Annahme) Stadtv. Bäppler-Wolf (M 6 = Annahm, NR 1546 = Ablehnung)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 47 · 05.03.2026
TO II, TOP 23
Abgelehnt
1. Der Vorlage M 6 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 1546 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
GrüneSPDLinkeVoltÖkoLinX-ELFFRAKTIONGartenparteiStadtv. YilmazStadtv. Bäppler-Wolf
Ablehnung:
CDUFDPBFF-BIGAfD
zu 2)
Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPBFF-BIGAfDVoltStadtv. Bäppler-Wolf
Ablehnung:
LinkeÖkoLinX-ELFFRAKTIONGartenparteiStadtv. Yilmaz
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. GRÜNE, SPD, Linke, Volt, ÖkoLinX-ELF, FRAKTION, Gartenpartei, Stadtv. Yilmaz und Stadtv. Bäppler-Wolf gegen CDU, FDP, BFF-BIG und AfD (= Ablehnung) zu 2. GRÜNE, CDU, SPD, FDP, BFF-BIG, AfD, Volt und Stadtv. Bäppler-Wolf gegen Linke, ÖkoLinX-ELF, FRAKTION, Gartenpartei und Stadtv. Yilmaz (= Annahme)

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