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Rückzahlungspflichtiger Zuschuss für das Neue Theater Höchst

Vorlagentyp: NRLINKE
21 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren3 Sitzungen

Zusammenfassung

Die Stadtverordnetenversammlung wird vorgeschlagen, dem Neuen Theater Höchst einen rückzahlungspflichtigen Zuschuss in Höhe von 70.000 Euro zu gewähren. Dies ist notwendig, um die Existenz des Theaters zu sichern, da es mit steigenden Mietkosten und mangelnden finanziellen Mitteln konfrontiert ist. Der Zuschuss soll dazu beitragen, den zukünftigen Betrieb des Theaters aufrechtzuerhalten.

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Antrag

Das Neue Theater Höchst erhält einen rückzahlungspflichtigen Zuschuss in Höhe von 70.000 Euro von der Stadt Frankfurt zu fairen Rückzahlungskonditionen.

Begründung

Das Neue Theater Höchst hat kürzlich von seiner Vermieterin, der Konversions-Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH, die Ankündigung erhalten, demnächst 2000 Euro mehr Miete im Monat zahlen zu müssen. Das bringt das Theater in existentielle Schwierigkeiten und gefährdet den zukünftigen Betrieb. Außerdem hat das Theater seit circa acht Jahren keine Erhöhung seiner städtischen Zuschüsse erhalten. Die seit Jahren gleichbleibende Höhe der Fördersummen im städtischen Haushalt sind vor dem Hintergrund enormer Preissteigerungen und Inflation unzumutbar und entsprechen angesichts dessen einer faktischen Kürzung. Das Neue Theater hat im letzten Jahr eine Rückzahlungsaufforderung der Coronahilfen in Höhe von 150.000 Euro erhalten. Dieser Umstand hat das Budget des Theaters massiv belastet. Aus diesem Grund ist es notwendig, dass die Stadt Frankfurt einen städtischen rückzahlungspflichtigen Zuschuss von 70.000 Euro gewährt. Das 1987 gegründete Theater hat sich im Laufe der Jahre zu einer der bedeutendsten Kleinkunstbühnen in Hessen entwickelt. Es bietet mit seinen 250 Plätzen noch die Art von Nähe zwischen Künstler*innen und Publikum, die für Kabarett und Kleinkunst so bedeutsam ist. Es ist ein zentraler Kulturort im Frankfurter Westen und schafft damit kulturelle Teilhabe in den Stadtteilen, die unabdingbar für den sozialen Zusammenhalt ist. Zweimal jährlich, im März und im November, bietet das Haus ein vierwöchiges Varietéprogramm als Eigenproduktion. Das Programm wendet sich an alle Altersgruppen und ist besonders familienfreundlich.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 2. Februar 2026Sie sind hier
    NRNR 1528Rückzahlungspflichtiger Zuschuss für das Neue Theater Höchst
    STVV-Antrag · Linke
  2. 29. Juni 2026Antwort des Magistrats · nach 21 WochenBB 215Rückzahlungspflichtiger Zuschuss für das Neue Theater HöchstMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
OBR 6
Sitzung 45 · 24.02.2026
TO I, TOP 43
Angenommen
Der Vorlage NR 1528 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Ausschusses für Kultur, Wissenschaft und Sport
Sitzung 42 · 26.02.2026
TO I, TOP 132
Beraten
Die Vorlage NR 1528 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPVolt
Ablehnung:
CDU
Sonstige:
Linke (Annahme)AfD (Annahme)ÖkoLinX-ELF (Annahme)FRAKTION (Annahme)BFF-BIG (unter Hinweis auf E 406)Stadtv. Bäppler-Wolf (Ablehnung)Gartenpartei (Prüfung und Berichterstattung)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Linke, AfD, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION (= Annahme) BFF-BIG (= unter Hinweis auf E 406) und Stadtv. Bäppler-Wolf (= Ablehnung) Gartenpartei (= Prüfung und Berichterstattung)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 47 · 05.03.2026
TO II, TOP 16
Beraten
Die Vorlage NR 1528 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPVoltGartenpartei
Ablehnung:
CDUBFF-BIGStadtv. Bäppler-WolfLinkeAfDÖkoLinX-ELFFRAKTION
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, Volt und Gartenpartei gegen CDU, BFF-BIG (unter Hinweis auf die Vorlage 406) und Stadtv. Bäppler-Wolf (= Ablehnung) sowie Linke, AfD, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION (= Annahme)

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