Schulwahl und Platzangebot - Klarheit bei der Schulentwicklung schaffen
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Thema Schulen und Bildung verfolgenBegründung
Klarheit bei der Schulentwicklung schaffen Das Ergebnis der diesjährigen Verteilerkonferenz ist für über 300 Familien eine große Enttäuschung. Auf der einen Seite bekommen Kinder aus bevölkerungsstarken Stadtteilen oder neuen Stadtquartieren keinen Platz in wohnortnahen Gymnasien und Integrierten Gesamtschulen, und müssen nun quer durch die Stadt fahren, andererseits besuchen Kinder trotz örtlich vorhandenen Schulangebots eben diese im Zentrum und am Schienenstrang gelegene Schulformen. Obwohl nachvollziehbar ist, dass nicht immer jeder Schulwunsch berücksichtigt werden kann, stellt sich in diesem Jahr nicht nur bei den Eltern die Frage nach klaren Kriterien und der Transparenz der Entscheidungsfindung der aufnehmenden Schulen sowie eines so wichtigen Gremiums wie der Verteilerkonferenz. Um in den folgenden Schuljahren zu erreichen, dass Eltern und ihre Kinder zu mindestens einen ihrer drei Schulwünsche erfüllt bekommen, sollte der Magistrat prüfen, mit welchen Maßnahmen das Angebot an Gymnasial- und IGS-Plätzen im innerstädtischen und U-Bahn-nahen Bereich erhöht und der alltägliche Schultourismus vermindert werden kann. Die Stadtverordnetenversammlung möge daher beschließen:
- Der Bericht 252 wird zur Kenntnis genommen.
- Der Magistrat sorgt in Absprache mit dem Staatlichen Schulamt dafür, dass die Frankfurter Hauptschulen für das Schuljahr 2010/11 Klarheit über ihren weiteren Status erhalten.
- Der Magistrat prüft eine Erweiterung des Platzangebots für die Schulen, die traditionell deutlich mehr Anmeldungen als Plätze haben, z.B. durch bauliche Maßnahmen und/oder Dependancen und erstellt 4. im Sinne beider Zielsetzungen eine Teilfortschreibung des Schulentwicklungsplans.
Inhalt
Antrag vom 03.06.2009, NR 1446
Betreff: Schulwahl und Platzangebot - Klarheit bei der Schulentwicklung schaffen Das Ergebnis der diesjährigen Verteilerkonferenz ist für über 300 Familien eine große Enttäuschung. Auf der einen Seite bekommen Kinder aus bevölkerungsstarken Stadtteilen oder neuen Stadtquartieren keinen Platz in wohnortnahen Gymnasien und Integrierten Gesamtschulen, und müssen nun quer durch die Stadt fahren, andererseits besuchen Kinder trotz örtlich vorhandenen Schulangebots eben diese im Zentrum und am Schienenstrang gelegene Schulformen. Obwohl nachvollziehbar ist, dass nicht immer jeder Schulwunsch berücksichtigt werden kann, stellt sich in diesem Jahr nicht nur bei den Eltern die Frage nach klaren Kriterien und der Transparenz der Entscheidungsfindung der aufnehmenden Schulen sowie eines so wichtigen Gremiums wie der Verteilerkonferenz. Um in den folgenden Schuljahren zu erreichen, dass Eltern und ihre Kinder zu mindestens einen ihrer drei Schulwünsche erfüllt bekommen, sollte der Magistrat prüfen, mit welchen Maßnahmen das Angebot an Gymnasial- und IGS-Plätzen im innerstädtischen und U-Bahn-nahen Bereich erhöht und der alltägliche Schultourismus vermindert werden kann. Die Stadtverordnetenversammlung möge daher beschließen:
- Der Bericht 252 wird zur Kenntnis genommen.
- Der Magistrat sorgt in Absprache mit dem Staatlichen Schulamt dafür, dass die Frankfurter Hauptschulen für das Schuljahr 2010/11 Klarheit über ihren weiteren Status erhalten.
- Der Magistrat prüft eine Erweiterung des Platzangebots für die Schulen, die traditionell deutlich mehr Anmeldungen als Plätze haben, z.B. durch bauliche Maßnahmen und/oder Dependancen und erstellt 4. im Sinne beider Zielsetzungen eine Teilfortschreibung des Schulentwicklungsplans.Hauptvorlage: Bericht des Magistrats vom 24.04.2009, B 252
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 24. April 2009BB 252Es ist höchste Zeit für eine Teilfortschreibung des Schulentwicklungsplanes AMagistratsbericht
- 3. Juni 2009Sie sind hierNRNR 1446Schulwahl und Platzangebot - Klarheit bei der Schulentwicklung schaffenSTVV-Antrag · SPD
- 18. September 2009BB 806Es ist höchste Zeit für eine Teilfortschreibung des Schulentwicklungsplanes AMagistratsbericht
- 19. Februar 2010Antwort des Magistrats · nach 43 WochenBB 121Es ist höchste Zeit für eine Teilfortschreibung des Schulentwicklungsplanes AMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und Freie Wähler zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und Freie Wähler Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP und ÖkoLinX-ARL (B 252 = Kenntnis, NR 1446 = Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG, Freie Wähler, REP und ÖkoLinX-ARL zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG, Freie Wähler, REP und ÖkoLinX-ARL
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.