Aktivitäten und Angebote in Frankfurter Stadtteilen mit Hilfe des interaktiven und virtuellen Stadtplans WikiMap transparenter machen!
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Thema Umwelt und Energie verfolgenBegründung
Frankfurter Stadtteilen mit Hilfe des interaktiven und virtuellen Stadtplans WikiMap transparenter machen! Vorgang: Zwischenbescheid des Magistrats vom 21.09.2009 Die Internetpräsenz der Stadt Frankfurt am Main bietet mit dem Überblick der einzelnen Stadtteile die Möglichkeit für Interessierte, sich schnell einen Überblick über Aktivitäten und Angebote eines Quartiers zu erhalten. Seit letztem Jahr existiert für das Nordend eine Erweiterung dieses Angebotes in Form von "WikiMap.Nordend". Mit WikiMap.Nordend wird das aus dem Internet-Lexikon Wikipedia bekannte Prinzip auf einen gemeinsamen Stadtplan auf Stadtteilebene übertragen: Nutzerinnen und Nutzer tragen ihre persönlichen Tipps, Kenntnisse und Meinungen zu ihrem Stadtteil auf einem gemeinsamen, elektronischen Stadtplan ein. Wie auf einer Pinwand können eigene Texte, Bilder oder Multimedia-Elemente eingestellt werden. Vorhandene Einträge lassen sich einsehen und kommentieren. Die Bewohnerinnen und Bewohner tragen somit das vielfältige Wissen über das Leben im Stadtteil zusammen und machen den im Stadtteil vorhandenen Erfahrungsschatz für jedermann zugänglich. Wie fast keine andere Stadt in Deutschland, weist Frankfurt eine hohe Fluktuation innerhalb der Bevölkerung auf. Fast 1/5 der Bewohner ziehen - laut Statistischem Jahrbuch - jährlich nach Frankfurt oder aus Frankfurt weg. Im Jahr 2007 waren es 54.253 Zu- und 50.231 Wegzüge. Zudem gibt es in der Stadt eine hohe Anzahl von Pendlern, die täglich aus dem Umland nach Frankfurt kommen. Beiden Gruppen ist gemein, dass sie Frankfurt, insbesondere die Stadtteile und deren Angebote nicht oder nur unzureichend kennen. Der Einsatz des WikiMap-Tools könnte dies ändern und zudem interaktive Kontakte zwischen Bürgern, Verwaltung und Politik fördern. Dies vorangestellt, wird der Magistrat gebeten, noch vor der beabsichtigten Evaluation des Projekts im Nordend folgendes zu prüfen und zu berichten:
- Läßt sich WikiMap als interaktiver Stadtteilführer für den Einzelhandel in einem Quartier verwenden, indem dort - geographisch verortet - Gewerbebetriebe und deren Produkt- und Dienstleistungsangebot dargestellt werden?
- Kann die WikiMap-Anwendung in der gleichen Weise auch als Sozialatlas für Bürgerinnen und Bürger fungieren, indem dort karitative Einrichtungen und soziale Dienstleister eingetragen werden?
- Läßt sich der bereits vorhandene Ansatz von WikiMap als Kommunikationsplattform für Bürgeranliegen weiterentwickeln, indem dort eingestellte Hinweise auf z.B. Problemecken in einem Stadtteil direkt an die Verwaltung oder an Vertreter des zuständigen Ortsbeirates weiter geleitet werden?
- Falls die ersten drei genannten Punkte mit der bisherigen Plattform / Organisation nicht oder nur teilweise umgesetzt werden können, welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden, um dies zu ermöglichen?
- Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, damit z.B. eine Initiative von Gewerbetreibenden, wie sie beispielsweise im Rahmen der "Sozialen Stadt" im Gallus existiert, das Tool zur Förderung der Transparenz von Angeboten und Dienstleistungen im Stadtteil und damit zur Verbesserung dessen Images nutzen kann?
- Welche Sach- und Personalkosten pro Jahr sind bei der Realisierung des Projekts im Nordend entstanden, und von wem wurden sie getragen?
- Wer betreibt das neue Projekt interaktive Stadtteilkarte www.main-frankfurter-osten.de, die Agentur Topcom Communication und/oder ein städtisches Amt, und welche Sach- und Personalkosten pro Jahr werden hier voraussichtlich anfallen?
- Wer ist rechtlich für die Inhalte verantwortlich, wenn diese einerseits von Dritten (gewerbliche Organisationen, BürgerInnen und andere), andererseits von städtischen Ämtern im WikiMap eingegeben werden?
Inhalt
Antrag vom 03.06.2009, NR 1423
Betreff: Aktivitäten und Angebote in Frankfurter Stadtteilen mit Hilfe des interaktiven und virtuellen Stadtplans WikiMap transparenter machen! Vorgang: Zwischenbescheid des Magistrats vom 21.09.2009
Die Internetpräsenz der Stadt Frankfurt am Main bietet mit dem Überblick der einzelnen Stadtteile die Möglichkeit für Interessierte, sich schnell einen Überblick über Aktivitäten und Angebote eines Quartiers zu erhalten. Seit letztem Jahr existiert für das Nordend eine Erweiterung dieses Angebotes in Form von "WikiMap.Nordend". Mit WikiMap.Nordend wird das aus dem Internet-Lexikon Wikipedia bekannte Prinzip auf einen gemeinsamen Stadtplan auf Stadtteilebene übertragen: Nutzerinnen und Nutzer tragen ihre persönlichen Tipps, Kenntnisse und Meinungen zu ihrem Stadtteil auf einem gemeinsamen, elektronischen Stadtplan ein. Wie auf einer Pinwand können eigene Texte, Bilder oder Multimedia-Elemente eingestellt werden. Vorhandene Einträge lassen sich einsehen und kommentieren. Die Bewohnerinnen und Bewohner tragen somit das vielfältige Wissen über das Leben im Stadtteil zusammen und machen den im Stadtteil vorhandenen Erfahrungsschatz für jedermann zugänglich. Wie fast keine andere Stadt in Deutschland, weist Frankfurt eine hohe Fluktuation innerhalb der Bevölkerung auf. Fast 1/5 der Bewohner ziehen - laut Statistischem Jahrbuch - jährlich nach Frankfurt oder aus Frankfurt weg. Im Jahr 2007 waren es 54.253 Zu- und 50.231 Wegzüge. Zudem gibt es in der Stadt eine hohe Anzahl von Pendlern, die täglich aus dem Umland nach Frankfurt kommen. Beiden Gruppen ist gemein, dass sie Frankfurt, insbesondere die Stadtteile und deren Angebote nicht oder nur unzureichend kennen. Der Einsatz des WikiMap-Tools könnte dies ändern und zudem interaktive Kontakte zwischen Bürgern, Verwaltung und Politik fördern. Dies vorangestellt, wird der Magistrat gebeten, noch vor der beabsichtigten Evaluation des Projekts im Nordend folgendes zu prüfen und zu berichten:
- Läßt sich WikiMap als interaktiver Stadtteilführer für den Einzelhandel in einem Quartier verwenden, indem dort - geographisch verortet - Gewerbebetriebe und deren Produkt- und Dienstleistungsangebot dargestellt werden?
- Kann die WikiMap-Anwendung in der gleichen Weise auch als Sozialatlas für Bürgerinnen und Bürger fungieren, indem dort karitative Einrichtungen und soziale Dienstleister eingetragen werden?
- Läßt sich der bereits vorhandene Ansatz von WikiMap als Kommunikationsplattform für Bürgeranliegen weiterentwickeln, indem dort eingestellte Hinweise auf z.B. Problemecken in einem Stadtteil direkt an die Verwaltung oder an Vertreter des zuständigen Ortsbeirates weiter geleitet werden?
- Falls die ersten drei genannten Punkte mit der bisherigen Plattform / Organisation nicht oder nur teilweise umgesetzt werden können, welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden, um dies zu ermöglichen?
- Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, damit z.B. eine Initiative von Gewerbetreibenden, wie sie beispielsweise im Rahmen der "Sozialen Stadt" im Gallus existiert, das Tool zur Förderung der Transparenz von Angeboten und Dienstleistungen im Stadtteil und damit zur Verbesserung dessen Images nutzen kann?
- Welche Sach- und Personalkosten pro Jahr sind bei der Realisierung des Projekts im Nordend entstanden, und von wem wurden sie getragen?
- Wer betreibt das neue Projekt interaktive Stadtteilkarte www.main-frankfurter-osten.de, die Agentur Topcom Communication und/oder ein städtisches Amt, und welche Sach- und Personalkosten pro Jahr werden hier voraussichtlich anfallen?
- Wer ist rechtlich für die Inhalte verantwortlich, wenn diese einerseits von Dritten (gewerbliche Organisationen, BürgerInnen und andere), andererseits von städtischen Ämtern im WikiMap eingegeben werden?
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 3. Juni 2009Sie sind hierNRNR 1423Aktivitäten und Angebote in Frankfurter Stadtteilen mit Hilfe des interaktiven und virtuellen Stadtplans WikiMap transparenter machen!STVV-Antrag · CDU, GRÜNE
- 11. Januar 2010Antwort des Magistrats · nach 32 WochenBB 12Aktivitäten und Angebote in Frankfurter Stadtteilen mit Hilfe des interaktiven und virtuellen Stadtplans WikiMap transparenter machen!Magistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf5 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und Freie Wähler
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und Freie Wähler Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP und NPD (= Annahme) ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG, Freie Wähler, REP und NPD gegen ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP und Freie Wähler