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Aktivitäten und Angebote in Frankfurter Stadtteilen mit Hilfe des interaktiven und virtuellen Stadtplans WikiMap transparenter machen!

Vorlagentyp: B
32 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren2 Sitzungen

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Thema Verkehr und Straße verfolgen

Inhalt

Bericht des Magistrats vom 11.01.2010, B 12

Betreff: Aktivitäten und Angebote in Frankfurter Stadtteilen mit Hilfe des interaktiven und virtuellen Stadtplans WikiMap transparenter machen! Vorgang: Beschl. d. Stv.-V. vom 09.07.2009, § 6349 - NR 1423 CDU und GRÜNE - Wikis, Weblogs, Podcasts, RSS-Feed, AJAX, social Software u.a. sind Begriffe, die eine ganze Reihe von neuen Technologien und Anwendungen darstellen, die unter dem Begriff "Web 2.0" subsumiert werden. Es geht dabei insgesamt um eine geänderte Nutzung und Wahrnehmung des Internet, bei dem die Benutzer in entscheidendem Maße selbst Inhalte erstellen, bearbeiten und verteilen. Die Inhalte werden also nicht mehr nur "zentral" sondern von einer Vielzahl von Nutzern erstellt und über das Internet verbreitet. Der Magistrat nutzt bereits im Rahmen seiner Öffentlichkeitsarbeit solche Web 2.0-Dienste (RSS-Feed, Twitter, Podcast) und leistet damit einen Beitrag zur aktiven Bürgergesellschaft und zur Förderung von Transparenz und Bürgernähe. Zur visualisierten Darstellung von Inhalten werden bereits heute in der Stadtplandarstellung von www.frankfurt.de eine Vielzahl von Einrichtungen und Institutionen dargestellt (Behörden, Schulen, Kindertageseinrichtungen, Museen, Krankenhäuser, Hotels, Veranstaltungsstätten und vieles mehr). Aus Gründen der Qualität und der Vollständigkeit der Informationen erfolgt die Bereitstellung hier aber nicht durch "Selbsteintrag" sondern auf der Grundlage von eigenen gepflegten und überprüften Datenbeständen. Sofern ein zusätzlicher Bedarf besteht und die entsprechenden Datengrundlagen zur Verfügung stehen, werden hier individuelle Erweiterungen vorgenommen. Es steht somit "eine Plattform" zur Verfügung, über die kartenbasierte Informationen zur Verfügung gestellt werden. Dies vorausgestellt, wird der Antrag wie folgt beantwortet: Zu Frage 1 Die Nutzung als interaktiver Stadtteilführer für den Einzelhandel ist denkbar. Die dafür notwendigen technischen und organisatorischen Voraussetzungen sollten innerhalb einer ganzheitlichen Web 2.0-Strategie vorbereitet werden. Zu Frage 2 Für den Bereich der karitativen Einrichtungen und der sozialen Dienstleister gilt das in gleicher Weise. Zu Frage 3 Wikis haben ihre Stärke darin, unmittelbare Bürgeranliegen schnell und unkompliziert aufzunehmen, darzustellen und weiter zu verarbeiten. Vor diesem Hintergrund und zur Verbesserung und Erweiterung des bestehenden Bürgerservices wird deshalb der Einsatz einer entsprechenden Kommunikationsplattform bereits intern diskutiert. In der Prioritätenfestlegung des Magistrats haben die Projekte D115 und Europäische Dienstleistungsrichtlinie derzeit Vorrang vor neuen Internetangeboten. Zu Frage 4 Dem Einsatz eines flächendeckenden "Wikis" oder auch von weiteren denkbaren Web 2.0-Anwendungen muss eine konkrete Aufwand-/ und Nutzenbetrachtung vorangestellt werden. Der Magistrat beabsichtigt deshalb, eine Web 2.0-Strategie zu erarbeiten um daraus ein in sich stimmiges und mit anderen laufenden Maßnahmen (z. B. D115) abgestimmtes Kommunikationskonzept zu erarbeiten. Zu Frage 5 Es sollte bedacht werden, dass alle Inhalte auf www.frankfurt.de als "amtliche Informationen" betrachtet werden, deren Korrektheit und Vollständigkeit erwartet wird. Bei Dateneingabe durch Dritte kann der Magistrat diesbezüglich keine Gewähr bieten. Es muss folglich eine Unterscheidung möglich sein zwischen den offiziellen Informationen der Stadtverwaltung und den Eingaben von externen Organisationen und einzelnen Bürgerinnen und Bürgern. Auch aus diesem Grund wird eine Web 2.0-Studie einschließlich eines technischen Konzepts erarbeitet werden. Zu Frage 6 Kostenaufstellung zur Realisierung des Projekts im Nordend: Einmalige Sachkosten: - Kartengrundlagen

142,00 € - Domain

220,00 € - Erstellung der Website durch externen Auftragnehmer 15.351,00 € Laufende Sachkosten: - Server monatlich

59,50 € - Administration Server monatlich

35,70 € Die Sachkosten sind aus Bundesmitteln für das ExWoSt-Forschungsvorhaben "Vernetzte Spiel- und Begegnungszonen im Frankfurter Nordend" finanziert worden. Die Personalkosten für die Betreuung der Entwicklung und des laufenden Betriebs der WikiMap wurden aus dem Budget des Referats Mobilitäts- und Verkehrsplanung finanziert. Zu Frage 7 Verantwortlich für den Inhalt der Website ist die im Dezernat Planen, Bauen, Wohnen und Grundbesitz eingerichtete Koordinierungsstelle EZB, deren Geschäftsführung dem Stadtplanungsamt obliegt. Die Website mit integrierter Stadtteilkarte, die nicht interaktiv nutzbar ist, ist Kampagnenbaustein einer kommunikationsstrategischen Unterstützung der Koordinierungsstelle EZB, für die die Stadt die Agentur TOPCOM Communication GmbH vertraglich gebunden hat. Diese Kampagne ist ein Versuchsprojekt, dessen Laufzeit auf neun Monate begrenzt ist. Die Kosten für Aufbau, Bereitstellung, Pflege und Aktualisierung der Website durch die Agentur betragen netto 20.500 €. Zu Frage 8 Auf das Impressum von www.frankfurt.de wird hingewiesen. Die Stadt kann bei der Fülle der zu verarbeitenden Informationen keine Haftung für fremde Inhalte übernehmen. Daher besteht jetzt schon ein entsprechender Haftungsausschluss. Wie sich die Rechtslage bei Web 2.0 entwickeln wird, muss aufmerksam beobachtet werden. Der Magistrat wird nach Erarbeitung des Web 2.0-Konzeptes unaufgefordert erneut berichten.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 3. Juni 2009NRNR 1423Aktivitäten und Angebote in Frankfurter Stadtteilen mit Hilfe des interaktiven und virtuellen Stadtplans WikiMap transparenter machen!STVV-Antrag · CDU, GRÜNE
  2. 11. Januar 2010Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 32 Wochen
    BB 12Aktivitäten und Angebote in Frankfurter Stadtteilen mit Hilfe des interaktiven und virtuellen Stadtplans WikiMap transparenter machen!
    Magistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
Ausschusses für Wirtschaft und Frauen
Sitzung 38 · 09.02.2010
TO I, TOP 23
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 12 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAG
Sonstige:
Freie Wähler (Kenntnis)NPD (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP und FAG Sonstige Voten/Protokollerklärung: Freie Wähler und NPD (= Kenntnis)

Ausschusses für Recht, Verwaltung und Sicherheit
Sitzung 38 · 22.02.2010
TO I, TOP 19
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 12 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAGFreie Wähler
Sonstige:
NPD (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und Freie Wähler Sonstige Voten/Protokollerklärung: NPD (= Kenntnis)

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