Kinder- und Jugendtheater qualitativ ausbauen
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Thema Kinder, Jugend und Familie verfolgenBegründung
ausbauen Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen: Der Magistrat wird beauftragt, 1. eine öffentliche Anhörung mit Experten zur Weiterentwicklung der Frankfurter Kinder- und Jugendtheaterszene unter Einbeziehung des Ausschusses für Kultur und Freizeit und des Ausschusses für Bildung und Integration sowie des für Kinder- und Jugendtheater zuständigen Mitglieds der Perspektivkommission durchzuführen. 2. unter Berücksichtigung dieser Anhörung mit Fachleuten aus Theorie und Praxis auf dem Gebiet Kinder- und Jugendtheater ein Konzept für Kinder- und Jugendtheater zu entwickeln, das über das bereits bestehende Kinder- und Jugend-theaterprogramm der Stadt Frankfurt hinausgeht und neue qualitative Akzente setzt. Mit der Konzeption soll auch das Gesamtkonzept Kinder- und Jugendtheater fortgeschrieben werden. Begründung: Frankfurt verfügt über eine vielgestaltige, über das Stadtgebiet verteilte Kinder- und Jugendtheaterlandschaft auf unterschiedlichem qualitativem Niveau. Meist handelt es sich um kleinere professionelle Bühnen oder freie Theatergruppen, die immer mal wieder, häufig in der Weihnachtszeit, Kinder- und Jugendtheaterstücke inszenieren oder Gastspiele ins Programm nehmen. Größere Produktionen oder innovative Gastspielreihen (wie beispielsweise in Mannheim oder Stuttgart), die differenziert das junge Publikum der Altersstufe ab 7/8 Jahre bedienen, können derzeit kaum umgesetzt werden. Bestehende Gruppen, die sich auf Kinder- und Jugendtheater spezialisiert haben, haben Probleme, ihre Ideen, Erfahrung und Kapazität auszureizen. Auch das Schauspiel verfügt nicht wie viele andere Stadttheater über eine eigene Sparte Kinder- und Jugendtheater, um einen kontinuierlichen, professionellen Betrieb gewährleisten zu können. Um Kinder und Jugendliche nachhaltig für Kultur (das Theater) zu begeistern, ist ein eigenständig arbeitendes Kinder- und Jugendtheater, das kontinuierlich, zielgruppenorientiert (Theater für die Allerkleinsten, Altersstufe 4-7 und Kinder/Jugendliche ab 8), auch an die Themen Tanz und Oper heranführt, Experimente wagt, Kinder und Jugendliche zum "Quersehen" animiert, qualifiziert, nachhaltig agiert, ein wichtiger Baustein. Dafür muss nicht ein Theater neu gebaut werden, sondern es kann aus einer bestehenden Institution herauswachsen und über den Ort bereits signalisieren, dass die Teilhabe an Kultur ein zentrales Anliegen der Stadt Frankfurt ist. Eine Fortschreibung des Gesamtkonzeptes ist mit der neuen Schwerpunktsetzung notwendig. Auch der Ergebnisbericht der Perspektivkommission muss darin einfließen und Konsequenzen abgeleitet werden. Die Finanzierung der Expertenanhörung und Konzepterstellung erfolgt aus vorhandenen Haushaltsmitteln des Kulturetats.
Inhalt
Antrag vom 15.11.2011, NR 140
Betreff: Kinder- und Jugendtheater qualitativ ausbauen Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen: Der Magistrat wird beauftragt, 1. eine öffentliche Anhörung mit Experten zur Weiterentwicklung der Frankfurter Kinder- und Jugendtheaterszene unter Einbeziehung des Ausschusses für Kultur und Freizeit und des Ausschusses für Bildung und Integration sowie des für Kinder- und Jugendtheater zuständigen Mitglieds der Perspektivkommission durchzuführen. 2. unter Berücksichtigung dieser Anhörung mit Fachleuten aus Theorie und Praxis auf dem Gebiet Kinder- und Jugendtheater ein Konzept für Kinder- und Jugendtheater zu entwickeln, das über das bereits bestehende Kinder- und Jugend-theaterprogramm der Stadt Frankfurt hinausgeht und neue qualitative Akzente setzt. Mit der Konzeption soll auch das Gesamtkonzept Kinder- und Jugendtheater fortgeschrieben werden.
Begründung: Frankfurt verfügt über eine vielgestaltige, über das Stadtgebiet verteilte Kinder- und Jugendtheaterlandschaft auf unterschiedlichem qualitativem Niveau. Meist handelt es sich um kleinere professionelle Bühnen oder freie Theatergruppen, die immer mal wieder, häufig in der Weihnachtszeit, Kinder- und Jugendtheaterstücke inszenieren oder Gastspiele ins Programm nehmen. Größere Produktionen oder innovative Gastspielreihen (wie beispielsweise in Mannheim oder Stuttgart), die differenziert das junge Publikum der Altersstufe ab 7/8 Jahre bedienen, können derzeit kaum umgesetzt werden. Bestehende Gruppen, die sich auf Kinder- und Jugendtheater spezialisiert haben, haben Probleme, ihre Ideen, Erfahrung und Kapazität auszureizen. Auch das Schauspiel verfügt nicht wie viele andere Stadttheater über eine eigene Sparte Kinder- und Jugendtheater, um einen kontinuierlichen, professionellen Betrieb gewährleisten zu können. Um Kinder und Jugendliche nachhaltig für Kultur (das Theater) zu begeistern, ist ein eigenständig arbeitendes Kinder- und Jugendtheater, das kontinuierlich, zielgruppenorientiert (Theater für die Allerkleinsten, Altersstufe 4-7 und Kinder/Jugendliche ab 8), auch an die Themen Tanz und Oper heranführt, Experimente wagt, Kinder und Jugendliche zum "Quersehen" animiert, qualifiziert, nachhaltig agiert, ein wichtiger Baustein. Dafür muss nicht ein Theater neu gebaut werden, sondern es kann aus einer bestehenden Institution herauswachsen und über den Ort bereits signalisieren, dass die Teilhabe an Kultur ein zentrales Anliegen der Stadt Frankfurt ist. Eine Fortschreibung des Gesamtkonzeptes ist mit der neuen Schwerpunktsetzung notwendig. Auch der Ergebnisbericht der Perspektivkommission muss darin einfließen und Konsequenzen abgeleitet werden. Die Finanzierung der Expertenanhörung und Konzepterstellung erfolgt aus vorhandenen Haushaltsmitteln des Kulturetats.Nebenvorlage: Antrag vom 30.11.2011, NR 149
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 15. November 2011Sie sind hierNRNR 140Kinder- und Jugendtheater qualitativ ausbauenSTVV-Antrag · CDU, GRÜNE
- 9. März 2012BB 130Kinder- und Jugendtheater qualitativ ausbauenMagistratsbericht
- 28. September 2012BB 447Kinder- und Jugendtheater qualitativ ausbauenMagistratsbericht
- 15. Juli 2013Antwort des Magistrats · nach 87 WochenBB 363a) Kinder- und Jugendtheater qualitativ ausbauen b) Ein kommunales Kinder- und Jugendtheater als Haus der KinderMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf4 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, LINKE. und FREIE WÄHLER gegen SPD (= Annahme im Rahmen NR 149) zu 2. Ziffer 1.: CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE. und FREIE WÄHLER (= Annahme) Ziffer 2.: CDU, GRÜNE und FREIE WÄHLER gegen SPD und LINKE. (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FDP (NR 140 = Annahme, NR 149 = Ablehnung) Piraten (NR 140 = Prüfung und Berichterstattung, NR 149 = Annahme) ÖkoLinX-ARL (NR 140 und NR 149 = Annahme) NPD (NR 140 und NR 149 = Ablehnung) REP (NR 140 = Prüfung und Berichterstattung, NR 149 = Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, FDP und FREIE WÄHLER gegen SPD (= Annahme im Rahmen NR 149) und Piraten (= Prüfung und Berichterstattung) zu 2. Ziffer 1.: CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD, FREIE WÄHLER und Piraten (= Annahme) Ziffer 2.: CDU, GRÜNE, FDP und FREIE WÄHLER gegen SPD und Piraten (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: LINKE. (NR 140 und NR 149 = Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und ÖkoLinX-ARL gegen SPD (= Annahme im Rahmen NR 149), Piraten und REP (= Prüfung und Berichterstattung) sowie NPD (= Ablehnung) zu 2. Ziffer 1.: CDU, GRÜNE, FDP, NPD und REP gegen SPD, LINKE., FREIE WÄHLER, Piraten und ÖkoLinX-ARL (= Annahme) Ziffer 2.: CDU, GRÜNE, FDP, FREIE WÄHLER, NPD und REP gegen SPD, LINKE., Piraten und ÖkoLinX-ARL (= Annahme)