Prüfung der Einführung eines 24-Stunden-Tickets für den ÖPNV
Zusammenfassung
Der Antrag sieht die Prüfung und Einführung eines 24-Stunden-Tickets für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Frankfurt am Main vor. Dies würde die Nutzung des ÖPNV für Gelegenheitsfahrer und Touristen erleichtern und gleichzeitig einen Beitrag zur Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs leisten. Ziel ist es, die Attraktivität des öffentlichen Nahverkehrs zu steigern und die Flexibilität für Nutzer zu erhöhen.
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Thema Öffentlicher Nahverkehr und neue Mobilität verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Der Magistrat wird beauftragt zu prüfen und zu berichten,
- ob die Einführung eines 24-Stunden-Tickets für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Frankfurt am Main möglich ist,
- welche Kosten und Einnahmen bei der Einführung eines solchen Tickets zu erwarten wären,
- wie ein solches Ticket in das bestehende Tarifsystem integriert werden könnte,
- welche technischen Voraussetzungen für die Einführung eines 24-Stunden-Tickets geschaffen werden müssten.
Begründung
Zahlreiche deutsche Großstädte bieten bereits erfolgreich 24-Stunden-Tickets für ihren ÖPNV an. Zu diesen Städten gehören unter anderem Köln, Düsseldorf, Dortmund, Berlin und Aachen. Diese Tickets ermöglichen es den Nutzern, für einen Zeitraum von genau 24 Stunden ab dem Kaufzeitpunkt unbegrenzt den ÖPNV zu nutzen. Ein solches Angebot könnte auch für Frankfurt am Main attraktiv sein, um:
- die Nutzung des ÖPNV für Gelegenheitsfahrer und Touristen zu vereinfachen,
- die Attraktivität des öffentlichen Nahverkehrs zu steigern,
- einen Beitrag zur Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs zu leisten,
- die Flexibilität für Nutzer des ÖPNV zu erhöhen. Die Prüfung soll aufzeigen, ob und wie ein solches Ticket in Frankfurt am Main umgesetzt werden könnte und welche Auswirkungen dies auf den Nahverkehr und die Stadtfinanzen hätte.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 7. Oktober 2025Sie sind hierNRNR 1400Prüfung der Einführung eines 24-Stunden-Tickets für den ÖPNVSTVV-Antrag · FDP
- 23. Januar 2026Antwort des Magistrats · nach 15 WochenBB 33Prüfung der Einführung eines 24-Stunden-Tickets für den ÖPNVMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, BFF-BIG, AfD, Volt und ÖkoLinX-ELF gegen CDU und FRAKTION (= Prüfung und Berichterstattung) sowie Linke (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Gartenpartei (= Prüfung und Berichterstattung) Stadtv. Bäppler-Wolf (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, BFF-BIG, AfD, Volt und ÖkoLinX-ELF gegen CDU, FRAKTION und Gartenpartei (= Prüfung und Berichterstattung) sowie Linke und Stadtv. Bäppler-Wolf (= Ablehnung)