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Gemeinsam und gut essen in Frankfurt für Seniorinnen und Senioren

Vorlagentyp: NRCDUGRÜNE
21 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren2 SitzungenAngenommen

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Thema Senioren verfolgen

Begründung

Seniorinnen und Senioren Für viele ältere Menschen sind die Mahlzeiten ganz wichtige Momente im Tagesablauf - ganz gleich, ob sie diese zu Hause noch selbst zubereiten können, auf die Versorgung durch "Essen auf Rädern" angewiesen sind oder in einem Seniorenheim zum Essen gehen. Dabei besteht nicht nur das Bedürfnis, den Hunger zu stillen und die Speisen zu genießen, sondern auch der - oft unerfüllte - Wunsch nach Zusammensein und Austausch mit anderen. Die Stadt Den Haag bietet deshalb eine Reihe verschiedener Modelle an, die älteren Menschen den Genuss einer frisch zubereiteten Mahlzeit in der Gesellschaft anderer und zu einem erschwinglichen Preis ermöglicht. Dazu haben z.B. viele Heime ihre Mittagstische für Seniorinnen und Senioren aus Ihrem Viertel geöffnet, in anderen Projekten kochen Ehrenamtliche an bestimmten Tagen für Ihre Nachbarinnen und Nachbarn. Um die Qualität der Speisen, aber auch die Atmosphäre rund ums Essen, das Ambiente und die Freundlichkeit des Personals zu überprüfen, zu bewerten und das Ergebnis auch transparent zu machen, hat Den Haag den sogenannten "Goldenen Teller" als Gütesiegel für hervorragende Restaurants für ältere Menschen vergeben. Die Auszeichnung gibt es darüber hinaus noch in Silber und Bronze und bietet einen deutlichen Anreiz zur Qualitätsverbesserung. Vor diesem Hintergrund bitten wir den Magistrat, 1. zu prüfen und zu berichten, unter welchen Bedingungen, für welchen Anbieterkreis und mit welchem finanziellen Aufwand die Einführung einer solchen Auszeichnung auch in Frankfurt möglich wäre. 2. zu prüfen und zu berichten, ob zu den bestehenden Angeboten (vgl. Senioren-Zeitschrift 4/15) weitere Alten- oder Pflegeeinrichtungen gewonnen werden können, die für Interessierte, sonst zu Hause lebende Seniorinnen und Senioren, ihren Mittagstisch öffnen können und sie für diese Zeit in die Gemeinschaft einbinden. 3. zu berichten und aufzulisten, welche Anbieter bei ihrem Menüangebot die Vielfalt unserer Stadt berücksichtigen und zum Beispiel koscheres Essen für jüdische und Essen ohne Schweinefleisch für muslimische Seniorinnen und Senioren anbieten. 4. zu prüfen und zu berichten, welche Möglichkeiten der Kommunikation und Verbreitung es gibt, diese Angebote einer möglichst breiten Gruppe von Frankfurter Seniorinnen und Senioren zugänglich zu machen.

Inhalt

Antrag vom 03.12.2015, NR 1331

Betreff: Gemeinsam und gut essen in Frankfurt für Seniorinnen und Senioren Für viele ältere Menschen sind die Mahlzeiten ganz wichtige Momente im Tagesablauf - ganz gleich, ob sie diese zu Hause noch selbst zubereiten können, auf die Versorgung durch "Essen auf Rädern" angewiesen sind oder in einem Seniorenheim zum Essen gehen. Dabei besteht nicht nur das Bedürfnis, den Hunger zu stillen und die Speisen zu genießen, sondern auch der - oft unerfüllte - Wunsch nach Zusammensein und Austausch mit anderen. Die Stadt Den Haag bietet deshalb eine Reihe verschiedener Modelle an, die älteren Menschen den Genuss einer frisch zubereiteten Mahlzeit in der Gesellschaft anderer und zu einem erschwinglichen Preis ermöglicht. Dazu haben z.B. viele Heime ihre Mittagstische für Seniorinnen und Senioren aus Ihrem Viertel geöffnet, in anderen Projekten kochen Ehrenamtliche an bestimmten Tagen für Ihre Nachbarinnen und Nachbarn. Um die Qualität der Speisen, aber auch die Atmosphäre rund ums Essen, das Ambiente und die Freundlichkeit des Personals zu überprüfen, zu bewerten und das Ergebnis auch transparent zu machen, hat Den Haag den sogenannten "Goldenen Teller" als Gütesiegel für hervorragende Restaurants für ältere Menschen vergeben. Die Auszeichnung gibt es darüber hinaus noch in Silber und Bronze und bietet einen deutlichen Anreiz zur Qualitätsverbesserung. Vor diesem Hintergrund bitten wir den Magistrat, 1. zu prüfen und zu berichten, unter welchen Bedingungen, für welchen Anbieterkreis und mit welchem finanziellen Aufwand die Einführung einer solchen Auszeichnung auch in Frankfurt möglich wäre. 2. zu prüfen und zu berichten, ob zu den bestehenden Angeboten (vgl. Senioren-Zeitschrift 4/15) weitere Alten- oder Pflegeeinrichtungen gewonnen werden können, die für Interessierte, sonst zu Hause lebende Seniorinnen und Senioren, ihren Mittagstisch öffnen können und sie für diese Zeit in die Gemeinschaft einbinden. 3. zu berichten und aufzulisten, welche Anbieter bei ihrem Menüangebot die Vielfalt unserer Stadt berücksichtigen und zum Beispiel koscheres Essen für jüdische und Essen ohne Schweinefleisch für muslimische Seniorinnen und Senioren anbieten. 4. zu prüfen und zu berichten, welche Möglichkeiten der Kommunikation und Verbreitung es gibt, diese Angebote einer möglichst breiten Gruppe von Frankfurter Seniorinnen und Senioren zugänglich zu machen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 3. Dezember 2015Sie sind hier
    NRNR 1331Gemeinsam und gut essen in Frankfurt für Seniorinnen und Senioren
    STVV-Antrag · CDU, GRÜNE
  2. 29. April 2016Antwort des Magistrats · nach 21 WochenBB 120Gemeinsam und gut essen in Frankfurt für Seniorinnen und SeniorenMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 46 · 21.01.2016
TO I, TOP 7
Angenommen
Der Vorlage NR 1331 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFDPBFFÖkoLinX-ARLStv. OchsStv. Krebs
Sonstige:
Stv. Dr (Prüfung und Berichterstattung)
Abstimmung im Original

Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.

Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE. und FDP Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF, ÖkoLinX-ARL, Stv. Ochs und Stv. Krebs (= Annahme) Stv. Dr. Dr. Rahn (= Prüfung und Berichterstattung)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 48 · 28.01.2016
TO II, TOP 8
Angenommen
Der Vorlage NR 1331 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFDPBFFStv. OchsStv. KrebsÖkoLinX-ARL
Ablehnung:
Stv. Dr
Abstimmung im Original

Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.

Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, BFF, Stv. Ochs und Stv. Krebs gegen Stv. Dr. Dr. Rahn (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (= Annahme)

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