Umsetzungsagenda für das Frankfurter Logistikkonzept
Zusammenfassung
Der Antrag fordert die Erstellung einer Umsetzungsagenda für das Logistikkonzept der Stadt Frankfurt am Main, um die urbane Logistik nachhaltig zu gestalten. Die Agenda soll konkrete Maßnahmen und Pilotprojekte beinhalten, um die Theorie in die Praxis umzusetzen.
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Thema Verkehr und Straße verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:
Der Magistrat wird aufgefordert, kurzfristig eine konkrete Umsetzungsagenda für das im März 2025 beschlossene Logistikkonzept der Stadt Frankfurt am Main vorzulegen und mit der Umsetzung erster Maßnahmen zu beginnen.
Diese Agenda soll insbesondere folgende Punkte beinhalten:
- Entwicklung eines Flächenmanagements für Mikrodepots und Paketstationen im Stadtgebiet einschließlich einer rechtlichen Klärung zur Nutzung bestehender Infrastrukturen (z. B. Parkhäuser, Erdgeschosse, öffentliche Flächen).
- Identifikation und Umsetzung konkreter Pilotprojekte an realen Standorten - keine reinen Machbarkeitsstudien, sondern Modellprojekte mit messbaren Ergebnissen.
- Ausbau und Stärkung der städtischen Koordinierungsstelle für urbane Logistik, um die ressortübergreifende Steuerung und Umsetzung zu gewährleisten.
- Digitalisierung von Ladezonen, inklusive intelligenter Regelung von Lieferzeiten im öffentlichen Raum (z. B. durch digitale Lieferzeitfenster oder Buchungssysteme).
- Entwicklung und Umsetzung einer Kommunikationsstrategie, die sowohl die Bevölkerung als auch die lokale Wirtschaft in den Wandel der urbanen Logistik aktiv einbindet.
Die Umsetzungsagenda ist mit einem verbindlichen Zeitplan, klaren Zuständigkeiten und einer Abschätzung der finanziellen und personellen Ressourcen zu versehen. Sie soll der Stadtverordnetenversammlung spätestens in sechs Monaten zur Beratung und Entscheidung vorgelegt werden.
Begründung
Das Logistikkonzept der Stadt Frankfurt stellt eine wichtige Grundlage für die nachhaltige Weiterentwicklung der urbanen Logistik dar. Damit es nicht bei einem Strategiepapier bleibt, sondern konkrete Wirkung im Stadtbild entfaltet, ist eine zeitnahe Umsetzung erforderlich. Dazu braucht es verbindliche Maßnahmen, Zuständigkeiten und Finanzierungspfade. Nur mit einer konkreten Umsetzungsagenda gelingt der notwendige Übergang von der Theorie zur Praxis und wird die Chance genutzt, städtische Logistik nachhaltiger, effizienter und stadtverträglicher zu gestalten.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 25. Juni 2025Sie sind hierNRNR 1301Umsetzungsagenda für das Frankfurter LogistikkonzeptSTVV-Antrag · CDU
- 5. Dezember 2025Antwort des Magistrats · nach 23 WochenBB 478Umsetzungsagenda für das Frankfurter LogistikkonzeptMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, AfD, Volt und ÖkoLinX-ELF gegen CDU, FDP, BFF-BIG und FRAKTION (= Annahme), Linke (= Votum im Ausschuss für Mobilität und Smart-City)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, Volt und ÖkoLinX-ELF gegen CDU, FDP und BFF-BIG (= Annahme) sowie Linke (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: AfD und FRAKTION (= Prüfung und Berichterstattung)