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Einführung eines Nachtrats zur Stärkung der Nachtökonomie und Nachtkultur

Vorlagentyp: NRCDU
62 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren2 SitzungenAngenommen

Zusammenfassung

Der Antrag zielt darauf ab, einen Nachtrat zur Stärkung der Nachtökonomie und Nachtkultur in Frankfurt am Main einzuführen. Dieser Nachtrat soll als beratendes Gremium fungieren und die Vielfalt der Themen rund um die Nachtökonomie abdecken. Die Etablierung des Nachtrats wird als langfristige Maßnahme zur Förderung der Nachtkultur in der Stadt angesehen.

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Thema Kultur verfolgen

Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Der Vorlage M 61/ 2025 wird unter Berücksichtigung folgender Maßgaben zugestimmt:

  1. Der Nachtrat formuliert im Rahmen seiner Organisation eine Geschäftsordnung. Darin werden die Besetzung und die genaue Zusammensetzung geregelt. Über die Geschäftsordnung - und somit auch über die Besetzung des Nachtrats - wird in der Stadtverordnetenversammlung abgestimmt.
  2. Der Nachtrat besteht aus 15 ständigen Mitgliedern , die u.a. ihre Expertise in Bereichen wie Clubs und Vernetzung, Kultur, Konzert- und Veranstaltungsbereich, Jugend und weiteren relevanten Themen der Nachtökonomie einbringen. Die Mitglieder werden für eine Dauer von zwei Jahren berufen . Der Nachtrat soll möglichst paritätisch besetzt sein und die gesamte diverse Frankfurter Stadtgesellschaft widerspiegeln. Neben den ständigen Mitgliedern des Nachtrates können Bürger*innen und Ortsbeiräte, Vertreter:innen relevanter Verbände sowie weitere Fachleute eingebunden und angehört werden.
  3. Das Gremium hat eine beratende Funktion gegenüber dem Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung . Der Frankfurter Nachtrat wird jährlich in den Fachausschüssen über seine Arbeit berichten . Neben diesen mündlichen Berichten wird es begleitende Berichte des Magistrats in Schriftform geben.
  4. Der Frankfurter Nachtrat soll mittelfristig als dauerhafte Institution etabliert werden, die vierteljährlich zusammenkommt und flexibel auf neue Themen mit Impulsen reagieren kann.
  5. Ein Jahr nach Gründung des Nachtrats findet eine Evaluation des Projektes statt, um zu überprüfen, ob dieses Modell die Vielfalt der Themen und Herausforderungen rund um die Nachtökonomie und Nachtkultur abdecken kann. Über die Verstetigung des Nachtrats stimmt die Stadtverordnetenversammlung im Anschluss ab.

Die Geschäftsstelle des Nachtrats ist organisatorisch in der Stabsstelle Stadtmarketing angesiedelt. Diese verwaltet die organisatorischen und Projekt-Mittel für den Nachtrat. Die Umsetzung von Ideen und Projekten erfolgt nach Beschluss des Nachtrates durch die Stabsstelle Stadtmarketing. Die Verwendung der Finanzen wird in den halbjährlichen Berichten an die Stadtverordnetenversammlung dargelegt. Die Kontrolle und Überwachung der Finanzen erfolgt durch das zuständige Dezernat.

Begründung

Erfolgt bei Bedarf mündlich.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 24. Juni 2025Sie sind hier
    NRNR 1295Einführung eines Nachtrats zur Stärkung der Nachtökonomie und Nachtkultur
    STVV-Antrag · CDU
  2. 4. September 2026Antwort des Magistrats · nach 62 WochenBB 278Einführung eines Nachtrats zur Stärkung der Nachtökonomie und NachtkulturMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
Ältestenausschusses
Sitzung 40 · 03.07.2025
TO I, TOP 6
Angenommen
1. Der Vorlage M 61 wird im Rahmen der Vorlage NR 1295 zugestimmt. 2. Der Vorlage NR 1295 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
GrüneSPDFDPVolt
Ablehnung:
CDULinkeBFF-BIGAfDÖkoLinX-ELFFRAKTION
Sonstige:
Gartenpartei (M 61 = Ablehnung)
zu 2)
Zustimmung:
GrüneSPDLinkeFDPVolt
Ablehnung:
AfDFRAKTION
Enthaltung:
CDUBFF-BIGÖkoLinX-ELF
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, Linke und BFF-BIG (= Annahme ohne Zusatz) sowie AfD, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION (= Ablehnung) zu 2. GRÜNE, SPD, Linke, FDP und Volt gegen AfD und FRAKTION (= Ablehnung); CDU, BFF-BIG und ÖkoLinX-ELF (= Enthaltung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Gartenpartei (M 61 = Ablehnung)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 42 · 03.07.2025
TO II, TOP 25
Angenommen
1. Der Vorlage M 61 wird im Rahmen der Vorlage NR 1295 zugestimmt. 2. Der Vorlage NR 1295 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
GrüneSPDFDPVolt
Ablehnung:
CDULinkeBFF-BIGAfDÖkoLinX-ELFFRAKTIONGartenpartei
zu 2)
Zustimmung:
GrüneSPDLinkeFDPVolt
Ablehnung:
AfDFRAKTION
Enthaltung:
CDUBFF-BIGÖkolinx Elf
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, Linke und BFF BIG (= Annahme ohne Zusatz) sowie AfD, ÖkoLinX-ELF, FRAKTION und Gartenpartei (= Ablehnung) zu 2. GRÜNE, SPD, Linke, FDP und Volt gegen AfD und FRAKTION (= Ablehnung); CDU, BFF-BIG und ÖkoLinX ELF (= Enthaltung)

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