Endlich wieder einen effektiven Feldschutz im Stadtgebiet etablieren!
Zusammenfassung
Der Antrag fordert die Wiedereinführung eines effektiven Feldschutzes im Stadtgebiet, um Diebstahl von Obst und Gemüse sowie illegale Müllablagerungen zu bekämpfen. Die Maßnahme wird als notwendig erachtet, um das Bewusstsein für schützenswerte Lebensmittel zu stärken und die betroffenen Landwirte zu unterstützen.
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Thema Umwelt und Energie verfolgenAntrag
Der Magistrat wird dazu aufgefordert, endlich wieder einen effektiven Feldschutz im Stadtgebiet zu etablieren, wie er in den vergangenen Jahren bereits immer wieder von verschiedenen Ortsbeiratsgremien vergebens gefordert wurde und auch von der Unteren Naturschutzbehörde angeregt wird.
Begründung
Nicht alles, was draußen in der freien Natur wächst, gehört auch der Allgemeinheit! Diese Erkenntnis ist offenbar in immer weiteren Kreisen unserer Bevölkerung nicht bzw. nicht mehr vorhanden. Besonders in den Stadtteilen Bergen-Enkheim, Harheim, Nieder-Erlenbach und Oberrad nimmt der gewerbsmäßig organisierte Diebstahl von Obst und Gemüse auf Feldern und Streuobstwiesen immer weiter überhand. Hinzu kommen das fehlende Bewusstsein dafür, dass dort schützenswerte Lebensmittel angebaut werden und illegale Müllablagerungen in immer häufigerem Umfang. Die Wiedereinführung und der Einsatz von "Feldschützen" auf Feldern und Streuobstwiesen im Stadtgebiet, die von Ordnungsamt und Stadtpolizei als zusätzliche und besonders geschulte Kräfte für den Feldschutz eingesetzt werden, stellt ein geeignetes und wirkungsvolles Instrument dar, um dieser negativen Entwicklung entgegenzuwirken. Nicht nur die betroffenen Landwirte, Gärtner und Streuobstwiesenbesitzer fordern seit Jahren die Umsetzung dieser Maßnahme, die sowohl präventiv als auch sanktionierend wirksam ist, sondern auch die betroffenen Ortsbeiratsgremien. Zuletzt hat zudem die Untere Naturschutzbehörde verlauten lassen, dass "ein Feldschütz, der die Landschaft kenne und als Autoritätsperson auf Feldern und Wiesen nach dem Rechten schauen könne" hilfreich wäre (FAZ vom 21.08.20, Ein Wächter für Wiesen und Felder). Die positiven Erfahrungen der Vergangenheit in den ehemals eigenständigen Stadtteilen zeigen ebenfalls, dass ein regelmäßig präsenter Feldschütz durchaus eine abschreckende Wirkung entfaltet.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 28. August 2020Sie sind hierNRNR 1264Endlich wieder einen effektiven Feldschutz im Stadtgebiet etablieren!STVV-Antrag · BFF
- 18. Dezember 2020Antwort des Magistrats · nach 16 WochenBB 677Endlich wieder einen effektiven Feldschutz im Stadtgebiet etablieren!Magistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf6 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE und AfD gegen LINKE., FDP und FRAKTION (= Ablehnung) sowie BFF (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRANKFURTER (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, FDP und fraktionslos gegen SPD, LINKE. und BFF (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Annahme bei Enthaltung SPD und GRÜNE
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD und FDP gegen LINKE. und FRAKTION (= Ablehnung) sowie BFF (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRANKFURTER (= Ablehnung)