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Vermüllung öffentlicher Parkanlagen

Vorlagentyp: NRRÖMER
14 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren2 Sitzungen

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Begründung

Parkanlagen Die Stadtverordnetenversammlung möge beschliessen: Der Magistrat wird beauftragt, zunächst zeitlich begrenzt für die Verunreinigung von öffentlichen Parkanlagen ein Ordnungsgeld in deutlicher Höhe festzusetzen und Regelverstösse sowohl engmaschig zu kontrollieren als auch konsequent zu ahnden. Begründung: Zur Darstellung der Problematik wird zunächst auf die Begründung der Vorlage NR 1182 verwiesen. Die bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass die bislang vorgenommenen Massnahmen des Magistrats nur wenig oder überhaupt keinen Erfolg zeigten. Auch rein erzieherische Massnahmen - wie etwa Aufklärung in Schulen, Anbringen von Hinweisschildern etc. - erscheinen wenig erfolgversprechend. Dagegen ist das Androhen empfindlicher Ordnungsgelder sowie die konsequente Verfolgung von Verstössen geeignet, das Problem weitgehend zu beseitigen. So werden z.B. in Singapur seit vielen Jahren ähnliche Verstösse mit erheblichen Bussgeldern belegt und auch konsequent verfolgt. Bereits das Wegwerfen einer Zigarettenkippe oder von Papier kann mit S$ 5.000 (ca. € 800) - ersatzweise Haft - belegt werden). Für Frankfurt erscheint ein Ordnungsgeld in Höhe von € 100 - verbunden mit einem hohen Risiko, bei einem Verstoss auch zahlen zu müssen - ausreichend, um das Problem weitgehend zu beseitigen. Der Magistrat sollte daher beauftragt werden, zunächst zeitlich begrenzt, ein höheres Ordnungsgeld für die Verschmutzung öffentlicher Parks festzusetzen und Verstösse konsequent zu ahnden.

Inhalt

Antrag vom 03.06.2015, NR 1224

Betreff: Vermüllung öffentlicher Parkanlagen Die Stadtverordnetenversammlung möge beschliessen: Der Magistrat wird beauftragt, zunächst zeitlich begrenzt für die Verunreinigung von öffentlichen Parkanlagen ein Ordnungsgeld in deutlicher Höhe festzusetzen und Regelverstösse sowohl engmaschig zu kontrollieren als auch konsequent zu ahnden.

Begründung: Zur Darstellung der Problematik wird zunächst auf die Begründung der Vorlage NR 1182 verwiesen. Die bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass die bislang vorgenommenen Massnahmen des Magistrats nur wenig oder überhaupt keinen Erfolg zeigten. Auch rein erzieherische Massnahmen - wie etwa Aufklärung in Schulen, Anbringen von Hinweisschildern etc. - erscheinen wenig erfolgversprechend. Dagegen ist das Androhen empfindlicher Ordnungsgelder sowie die konsequente Verfolgung von Verstössen geeignet, das Problem weitgehend zu beseitigen. So werden z.B. in Singapur seit vielen Jahren ähnliche Verstösse mit erheblichen Bussgeldern belegt und auch konsequent verfolgt. Bereits das Wegwerfen einer Zigarettenkippe oder von Papier kann mit S$ 5.000 (ca. € 800) - ersatzweise Haft - belegt werden). Für Frankfurt erscheint ein Ordnungsgeld in Höhe von € 100 - verbunden mit einem hohen Risiko, bei einem Verstoss auch zahlen zu müssen - ausreichend, um das Problem weitgehend zu beseitigen. Der Magistrat sollte daher beauftragt werden, zunächst zeitlich begrenzt, ein höheres Ordnungsgeld für die Verschmutzung öffentlicher Parks festzusetzen und Verstösse konsequent zu ahnden.Hauptvorlage: Antrag vom 22.04.2015, NR 1182

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 3. Juni 2015Sie sind hier
    NRNR 1224Vermüllung öffentlicher Parkanlagen
    STVV-Antrag · RÖMER
  2. 11. September 2015Antwort des Magistrats · nach 14 WochenBB 329Vermüllung im Ostpark stoppenMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 41 · 09.06.2015
TO I, TOP 34
Beraten
1. Der Vorlage NR 1182 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 1224 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1 / Ziffer 1)
Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFDPBFFRömer
zu 1 / Ziffer 2)
Zustimmung:
CDUGrüneSPDFDPBFFRömer
Ablehnung:
Linke
zu 2)
Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFDPBFF
Ablehnung:
Römer
zu 1)
Sonstige:
ÖkoLinX-ARL (NR 1182 = Ziffer 1. Annahme, Ziffer 2. Ablehnung, NR 1224 = Ablehnung)
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. Ziffer 1.: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, BFF und RÖMER Ziffer 2.: CDU, GRÜNE, SPD, FDP, BFF und RÖMER gegen LINKE. (= Ablehnung) zu 2. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP und BFF gegen RÖMER (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (NR 1182 = Ziffer 1. Annahme, Ziffer 2. Ablehnung, NR 1224 = Ablehnung)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 42 · 11.06.2015
TO II, TOP 9
Beraten
1. Der Vorlage NR 1182 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 1224 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1 / Ziffer 1)
Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFDPBFFRömer
zu 1 / Ziffer 2)
Zustimmung:
CDUGrüneSPDFDPBFFRömer
Ablehnung:
Linke
zu 2)
Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFDPBFF
Ablehnung:
Römer
zu 1)
Sonstige:
ÖkoLinX-ARL (NR 1182 = Ziffer 1. Annahme, Ziffer 2. Ablehnung, NR 1224 = Ablehnung)
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. Ziffer 1.: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, BFF und RÖMER Ziffer 2.: CDU, GRÜNE, SPD, FDP, BFF und RÖMER gegen LINKE. (= Ablehnung) zu 2. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP und BFF gegen RÖMER (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (NR 1182 = Ziffer 1. Annahme, Ziffer 2. Ablehnung, NR 1224 = Ablehnung)

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