WLAN in den Bussen und Bahnen der VGF
Zusammenfassung
Der Antrag fordert den Magistrat auf, die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) zu beauftragen, ein Konzept zur Ausstattung ihrer Fahrzeuge und Stationen mit WLAN-Technologie zu entwickeln. Dies soll den Fahrgästen einen besseren Zugang zum Internet ermöglichen und den öffentlichen Nahverkehr attraktiver machen. Die Notwendigkeit ergibt sich aus der unzureichenden Mobilfunkabdeckung in vielen Stationen.
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Thema Verkehr und Straße verfolgenAntrag
Der Magistrat wird beauftragt auf die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) dahingehend einzuwirken, dass diese ein Konzept zur Ausstattung ihrer Fahrzeuge und Stationen mit adäquater WLAN-Technologie nach dem Vorbild des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) erarbeitet, um den Fahrgästen einen Zugang zum Internet bereitzustellen.
Begründung
Bereits im Mai 2018 begann der RMV damit, alle S-Bahnen sowie seine Fahrkartenautomaten in den Stationen mit einer WLAN-Hotspot-Technologie auszurüsten, um den Fahrgästen einen Zugang zum Internet zu ermöglichen. Der Sprecher der VGF verwies damals jedoch auf eine Stellungnahme der Verkehrsgesellschaft, wonach die WLAN-Technik eine veraltete sei und man diese aus diesem Grund nicht einführen wolle. WLAN ist im Jahr 2021 noch immer "State of the art". Damals verwies die VGF auf die Nutzung des schnelleren LTE-Standards, der in den meisten Mobilfunkverträgen mittlerweile Standard sei, verkannte dabei jedoch die Situation, dass ein schneller Internetzugang via Mobilfunk in vielen Stationen der VGF nicht zur Verfügung steht, da die Empfangssituation im Hinblick auf die umgebende Bausubstanz, insbesondere hinsichtlich der unterirdisch gelegenen Stationen der Stadtbahn, mehr als defizitär war. An dieser Situation hat sich noch immer nichts geändert. Ein Mobilfunkvertrag kann auch keine Lösung sein. Im Hinblick auf die Preisentwicklung bei Mobilfunkverträgen können wir nicht davon ausgehen, dass sich alle Menschen einen Mobilfunkzugang leisten können. Die WLAN Technik wird ständig weiterentwickelt, andere Städte wie Stuttgart, Berlin und Hamburg haben Ihre Fahrzeuge und Stationen bereits vor Jahren umgerüstet. Ein WLAN-Serviceangebot macht den dortigen ÖPNV attraktiver und wäre auch für unsere Bürgerinnen und Bürger ein Anreiz auf Busse und Bahnen umzusteigen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 23. September 2021Sie sind hierNRNR 117WLAN in den Bussen und Bahnen der VGFSTVV-Antrag · FRAKTION
- 17. April 2023Antwort des Magistrats · nach 82 WochenBB 163WLAN in den Bussen und Bahnen der VGFMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf4 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, LINKE., ÖkoLinX-ELF und FRAKTION (= Annahme) sowie AfD (= Ablehnung) und BFF-BIG (= Prüfung und Berichterstattung mit Kosten)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG und FRAKTION
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, LINKE., ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG und FRAKTION (= Aufforderung an den Magistrat, den Bericht spätestens in einem Monat vorzulegen)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, Volt, BFF-BIG und FRAKTION gegen CDU und ÖkoLinX-ELF (= Fristverlängerung um einen Monat)