Jugendparlament der Stadt Frankfurt am Main
Zusammenfassung
Der Antrag fordert die Implementierung eines Jugendparlaments in Frankfurt am Main, um die politische Mitbestimmung junger Menschen zu stärken. Dies wird als notwendig erachtet, um den Bedürfnissen und Rechten von Kindern und Jugendlichen in politischen Entscheidungsprozessen Rechnung zu tragen. Das erwartete Ergebnis ist eine stärkere Einbindung junger Menschen in die lokale Politik.
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Thema Kinder, Jugend und Familie verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Der Magistrat wird gebeten, für die Implementierung eines Jugendparlaments einen genauen Zeitplan und ein Konzept vorzulegen.
Begründung
Der Jugendhilfeausschuss erachtet die Implementierung eines Jugendparlaments als strukturell notwendig, um der Stimme junger Menschen in politischen Entscheidungsprozessen ein stärkeres Gewicht zu verleihen. Nach §12 der Kinderrechtskonvention haben Kinder und Jugendliche das Recht auf Anhörung in allen sie betreffenden Angelegenheiten, was durch ein Jugendparlament auf lokaler Ebene konkret umgesetzt werden kann. Kinder und Jugendliche haben gar kein oder kein vollumfängliches Wahlrecht, gleichzeitig sind sie von politischen Entscheidungen und von multiplen Krisenlagen besonders, betroffen. Junge Menschen sind, insbesondere mit Blick auf die demografischen Veränderungen also in einer alternden Gesellschaft, als Bevölkerungsgruppe strukturell benachteiligt. Aktuelle Studien belegen zudem, dass das Interesse der Jugendlichen an politischer Partizipation und Mitgestaltung zunimmt, und sie sich gleichzeitig mit ihren Positionierungen nicht ausreichend gehört fühlen. Ein kommunales Jugendparlament stärkt die demokratische Kultur und damit die Gesellschaft insgesamt. Mit Blick auf die bundesweiten Wahlergebnisse und wachsende antidemokratische Strömungen ist die Implementierung eines Jugendparlaments genau jetzt ein wichtiges Signal. In Frankfurt hat bereits ein umfangreicher Prozess stattgefunden, in dem auch junge Menschen, im Rahmen der Projektgruppe jugendmachtfrankfurt, sich engagiert eingebracht und Vorschläge zur Implementierung eines Jugendparlaments, erarbeitet haben. Über einen Etatantrag werden Gelder für ein Jugendparlament bereits vorgehalten. Der Jugendhilfeausschuss bittet daher, um genaue Informationen zu den konkreten Plänen des Magistrats und einen Zeitplan für die Umsetzung und Implementierung.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 10. Februar 2025Sie sind hierNRNR 1175Jugendparlament der Stadt Frankfurt am MainSTVV-Antrag · BFF-BIG
- 18. August 2025BB 303Jugendparlament der Stadt Frankfurt am Main - Antrag des Jugendhilfeausschusses gemäß § 71 (4) SGB VIIIMagistratsbericht
- 5. Dezember 2025Antwort des Magistrats · nach 43 WochenBB 452Jugendparlament der Stadt Frankfurt am Main - Antrag des Jugendhilfeausschusses gem. § 71 (4) SGB VIIIMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf5 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, Linke, BFF-BIG, AfD und FRAKTION (= Beratung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, Volt und ÖkoLinX-ELF gegen Linke (= Ablehnung der Delegation); AfD (= Enthaltung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, Linke, FDP, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, Linke und BFF-BIG (= Annahme) sowie AfD (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ELF, FRAKTION, Gartenpartei, Stadtv. Yilmaz und Stadtv. Bäppler-Wolf (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, Linke, BFF-BIG, ÖkoLinX-ELF, FRAKTION, Gartenpartei, Stadtv. Yilmaz und Stadtv. Bäppler-Wolf (= Annahme) sowie AfD (= Ablehnung)