Digitalisierung und Transparenz bei der Sportstättenvergabe
Zusammenfassung
Die Stadtverordnetenversammlung wird den Magistrat auffordern, eine digitale Sportstättenvergabe zu etablieren, um den Vereinen und Nutzergruppen die Beantragung von Nutzungszeiten zu erleichtern. Dies soll zu einer besseren Auslastung der Sportanlagen führen und die Sportentwicklung in Frankfurt fördern.
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Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:
Der Magistrat wird aufgefordert, die Voraussetzung für eine digitale Sportstättenvergabe zu schaffen, damit in naher Zukunft Vereine und andere Nutzergruppen ihre Anträge für Nutzungszeiten in den Sportstätten direkt über das Sportstättenportal stellen können.
Begründung
Bei der Stärkung der Zukunftsfähigkeit der Sportvereine spielt die Digitalisierung eine immer wichtigere Rolle. Im Sinne einer positiven Sportentwicklung haben Betreiber und Nutzer ein großes Interesse an der optimalen Auslastung der vorhandenen Sportanlagen und Bewegungsflächen. Dem Sportamt stehen ca. 180 Sporthallen für die Vergabe von Trainingszeiten an Frankfurter Sportvereine zur Verfügung. Zahlreiche städtische Sportanlagen, darunter vier große Hallen der Saalbau GmbH sowie 14 Dreifeld- und zahlreiche kleinere Schulturnhallen für Vereinstraining und Wettkämpfe genutzt. Für Verbandspunktspiele und Wettkämpfe an Wochenenden sind 23 wettkampfgerechte Zwei- und Dreifeldhallen belegbar. Bisher muss die Nutzung per E-Mail beantragt oder telefonisch erfragt werden. Für Hallennutzungen während der Schulferien ist ein Antragsformular auszufüllen und ebenfalls per E-Mail einzureichen. Die digitalisierte Erfassung der Frankfurter Sportanlagen und Hallen erleichtert den Verantwortlichen der Sportstättenvergabe nicht nur einen Überblick über Belegungszeiten und Ausnutzung, sondern unterstützt auch die Vereine für eine effiziente Kurs- und Veranstaltungsverwaltung. Die Vergabeprozesse für Nutzungszeiten werden einfacher und transparenter, und auf kurzfristige Nutzungsänderungen kann schneller reagiert werden. Zudem könnten die Sportanlagen entsprechend verschiedener Filterkriterien leicht gefunden und die jeweiligen Angebote entdeckt werden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 22. Januar 2025Sie sind hierNRNR 1104Digitalisierung und Transparenz bei der SportstättenvergabeSTVV-Antrag · CDU
- 5. Dezember 2025BB 439Digitalisierung der Verwaltung - Pilotprojekt SportstättenvergabeMagistratsbericht
- 29. Mai 2026BB 177Digitalisierung der Verwaltung – Pilotprojekt SportstättenvergabeMagistratsbericht
- 25. September 2026Antwort des Magistrats · nach 87 WochenBB 282Digitalisierung der Verwaltung – Pilotprojekt SportstättenvergabeMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf4 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, Linke, AfD, Volt und BFF-BIG
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, Linke, AfD, Volt und BFF-BIG
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD und FDP gegen CDU (= Annahme ohne Zusatz), Linke und FRAKTION (= Ablehnung) sowie ÖkoLinX-ELF (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: AfD, BFF-BIG und Stadtv. Bäppler-Wolf (= Annahme) Volt (= Annahme im Rahmen der Vorlage der NR 1159)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, BFF-BIG, AfD und Stadtv. Bäppler-Wolf (= Annahme ohne Zusatz), Linke und FRAKTION (= Ablehnung) sowie ÖkoLinX-ELF (= Prüfung und Berichterstattung) zu 2. GRÜNE, SPD, Linke, FDP, BFF-BIG, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION gegen CDU (= Annahme im Rahmen der Vorlage NR 1104) sowie Stadtv. Bäppler-Wolf (= Ablehnung)