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Heinrich-Seliger-Schule endlich sanieren und adäquat erweitern

Vorlagentyp: NRCDU
19 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren2 SitzungenAngenommen

Zusammenfassung

Der Antrag fordert die Sanierung und Erweiterung der Heinrich-Seliger-Schule, um die bauliche Situation zu verbessern und den Platzbedarf zu decken. Die Maßnahmen sind notwendig, um gesundheitliche Risiken zu minimieren und die pädagogische Qualität zu sichern. Ziel ist es, die Schule zukunftssicher zu machen und die Abwanderung von qualifiziertem Personal zu verhindern.

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Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:

Der Magistrat wird aufgefordert, folgende Maßnahmen für die Heinrich-Seliger-Schule umzusetzen, um die prekäre bauliche Situation der Grundschule zu verbessern.

  1. Bereitstellung angemessener Containeranlagen:

a) Der ursprünglich zugesagte Bau einer doppelstöckigen Stahlcontaineranlage mit sechs Räumen wird wiederaufgenommen und zeitnah umgesetzt, um die durch den Abriss des Atriums entstehenden Raumausfälle zu kompensieren und die beiden Container mit abgelaufener Betriebserlaubnis zu ersetzen.

b) Alternativ wird eine gleichwertige Übergangslösung geschaffen, die ausreichend Platz für die aktuellen und zukünftigen Bedarfe der Schule bietet.

  1. Sanierung und Nutzung des Kellers:

a) Der Keller der Heinrich-Seliger-Schule wird umgehend asbestsaniert, sodass dieser sicher und dauerhaft genutzt werden kann.

b) Die Nutzung des Kellers als Ersatzraum für ESB-Gruppen wird beendet, sobald geeignete Alternativräume zur Verfügung stehen, um der Schulgemeinde den Keller wieder als Werkraum zur Verfügung stellen zu können.

  1. Beschleunigte Errichtung des Erweiterungsbaus:

Die Errichtung des geplanten Erweiterungsbaus in Holzmodulbauweise, der frühestens 2028 fertiggestellt werden soll, wird priorisiert und beschleunigt, um der wachsenden Schülerzahl und der Fünfzügigkeit der Schule Rechnung zu tragen.

  1. Verbesserung der Kommunikation:

Der Magistrat stellt eine transparente und verbindliche Kommunikation mit der Schulleitung und den beteiligten Gremien wie dem Ortsbeirat und der Kinderbeauftragten sicher, um zukünftige Änderungen in den Planungen frühzeitig und verlässlich zu kommunizieren.

Begründung

Die Heinrich-Seliger-Schule, eine Grundschule im Stadtteil Dornbusch, steht durch die prekäre bauliche Situation und fehlende Planungssicherheit vor gravierenden Herausforderungen. Die Nutzung von feuchten Kellerräumen durch Gruppen der Erweiterten Schulischen Betreuung (ESB) ist weder gesundheitlich noch pädagogisch vertretbar. Hinzu kommt aktuell eine Asbestbelastung im Keller, weswegen ESB-Gruppen aufgeteilt werden und sich aufgrund des allgemeinen Platzmangels immer wieder neue Klassenzimmer für die Betreuung suchen müssen. Der geplante Abriss des einsturzgefährdeten Atriums und der unzureichende Ersatz durch lediglich drei zum Teil abgängige Container verschärfen die Raumnot erheblich, insbesondere in Anbetracht der absehbaren Mehrklassenbildung durch die Fünfzügigkeit. Zudem werden Planungen immer wieder ohne adäquate Rücksprache mit der Schulgemeinde verändert. Die Konsequenzen dieser Vernachlässigung reichen weit über den baulichen Zustand hinaus: Neben gravierenden Einschränkungen für Unterricht und Nachmittagsbetreuung droht auch eine Abwanderung von qualifiziertem pädagogischen Personal. Um diesen Entwicklungen entgegenzuwirken, sind die oben genannten Maßnahmen unverzüglich einzuleiten.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 11. Dezember 2024Sie sind hier
    NRNR 1074Heinrich-Seliger-Schule endlich sanieren und adäquat erweitern
    STVV-Antrag · CDU
  2. 25. April 2025Antwort des Magistrats · nach 19 WochenBB 164Heinrich-Seliger-Schule endlich sanieren und adäquat erweiternMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
Ausschusses für Bildung und Schulbau
Sitzung 32 · 20.01.2025
TO I, TOP 9
Beraten
nicht auf TO Die Vorlage NR 1074 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPLinkeVolt
Ablehnung:
CDUAfDFRAKTION
Sonstige:
ÖkoLinX-ELF (Prüfung und Berichterstattung)BFF-BIG (Annahme)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, Linke und Volt gegen CDU, AfD und FRAKTION (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ELF (= Prüfung und Berichterstattung) BFF-BIG (= Annahme)

OBR 9
Sitzung 35 · 23.01.2025
TO II, TOP 1
Angenommen
Der Vorlage NR 1074 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDULinkeFDPFraktionslos
Ablehnung:
SPD
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, Linke, FDP und fraktionslos gegen SPD (= Ablehnung)

Mitdiskutieren

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