Die Stadt aus Jugendperspektive - Jugendsozialraumatlas für Frankfurt erstellen
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Thema Stadtplanung verfolgenBegründung
Jugendsozialraumatlas für Frankfurt erstellen Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt, für jeden Stadtteil der Stadt Frankfurt, in Zusammenarbeit mit den Jugendlichen, den Akteur*innen der Jugendarbeit vor Ort und unter Einbeziehung der jeweiligen Ortsbeiräte, eine Jugendsozialraumkarte zu erstellen. Die Erkenntnisse sollen bei der Planung der Jugendarbeit und Stadtentwicklungsdiskussionen durch den Magistrat berücksichtigt werden. Begründung: Die Aktivitäten von Jugendlichen, mittels derer sie sich ausdrücken, ihren Alltag bewältigen, Lebensentwürfe umsetzen oder ihr Umfeld beeinflussen, werden von Erwachsenen nur selten als Versuch der gesellschaftlichen Partizipation anerkannt. Gerade die Schaffung öffentlicher Räume und deren Aneignung führen oftmals zu Konflikten mit Erwachsenen, da diese Räume bereits besetzt sind und eine gesellschaftlich definierte Funktionalität besitzen. Dies führt nicht selten zu Repressionen gegenüber den Jugendlichen und deren Vertreibung aus den Räumen. Mit Hilfe einer Jugendsozialraumkarte wird die Lebenswelt von Jugendlichen innerhalb eines Quartiers oder Stadtteils sichtbar und damit auch sozialräumliche Spannungsfelder. Die Karte soll durch die Jugendlichen vor Ort mit Unterstützung von Akteur*innen der Jugendarbeit und dem Jugendamt mit Hilfe sozialräumlicher Methoden erstellt werden. Mit den Erkenntnissen der Jugendsozialraumkarten lassen sich dann im Hinblick auf die Planung der Jugendarbeit, gesellschaftspolitische Debatten und Stadtentwicklungsdiskussionen, die Partizipation der Jugendlichen und daraus möglicherweise entstehende Konflikte bereits im Vorfeld berücksichtigen.
Inhalt
Antrag vom 23.12.2019, NR 1065
Betreff: Die Stadt aus Jugendperspektive - Jugendsozialraumatlas für Frankfurt erstellen Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt, für jeden Stadtteil der Stadt Frankfurt, in Zusammenarbeit mit den Jugendlichen, den Akteur*innen der Jugendarbeit vor Ort und unter Einbeziehung der jeweiligen Ortsbeiräte, eine Jugendsozialraumkarte zu erstellen. Die Erkenntnisse sollen bei der Planung der Jugendarbeit und Stadtentwicklungsdiskussionen durch den Magistrat berücksichtigt werden.
Begründung: Die Aktivitäten von Jugendlichen, mittels derer sie sich ausdrücken, ihren Alltag bewältigen, Lebensentwürfe umsetzen oder ihr Umfeld beeinflussen, werden von Erwachsenen nur selten als Versuch der gesellschaftlichen Partizipation anerkannt. Gerade die Schaffung öffentlicher Räume und deren Aneignung führen oftmals zu Konflikten mit Erwachsenen, da diese Räume bereits besetzt sind und eine gesellschaftlich definierte Funktionalität besitzen. Dies führt nicht selten zu Repressionen gegenüber den Jugendlichen und deren Vertreibung aus den Räumen. Mit Hilfe einer Jugendsozialraumkarte wird die Lebenswelt von Jugendlichen innerhalb eines Quartiers oder Stadtteils sichtbar und damit auch sozialräumliche Spannungsfelder. Die Karte soll durch die Jugendlichen vor Ort mit Unterstützung von Akteur*innen der Jugendarbeit und dem Jugendamt mit Hilfe sozialräumlicher Methoden erstellt werden. Mit den Erkenntnissen der Jugendsozialraumkarten lassen sich dann im Hinblick auf die Planung der Jugendarbeit, gesellschaftspolitische Debatten und Stadtentwicklungsdiskussionen, die Partizipation der Jugendlichen und daraus möglicherweise entstehende Konflikte bereits im Vorfeld berücksichtigen. Bericht des Magistrats vom 29.05.2020, B 244 Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Soziales und Gesundheit Beratung im Ortsbeirat: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16 Zuständige sonstige Gremien:
Jugendhilfeausschuss Versandpaket: 02.01.2020
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 23. Dezember 2019Sie sind hierNRNR 1065Die Stadt aus Jugendperspektive - Jugendsozialraumatlas für Frankfurt erstellenSTVV-Antrag · LINKE.
- 29. Mai 2020Antwort des Magistrats · nach 23 WochenBB 244Die Stadt aus Jugendperspektive - Jugendsozialraumatlas für Frankfurt erstellenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf24 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU und BFF gegen GRÜNE und SPD (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: SPD, LINKE., FDP, BFF und U.B. gegen CDU (= Zurückweisung); GRÜNE und Die PARTEI (= Enthaltung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: 4 CDU, SPD, GRÜNE und 1 BFF gegen 2 CDU, 1 BFF, FDP und FREIE WÄHLER (= Ablehnung); 1 CDU (= Enthaltung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: SPD, GRÜNE und LINKE. gegen FDP und BFF (= Ablehnung); CDU (= Enthaltung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: SPD, LINKE., GRÜNE und FDP gegen CDU (= Zurückweisung) bei Enthaltung BFF
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: SPD, GRÜNE und CDU gegen LINKE., FDP und BFF (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, 1 FDP, BFF und Frau Lämmer gegen GRÜNE, FARBECHTE und Herr Leitzbach (= Annahme); SPD und 1 FDP (= Enthaltung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, LINKE. und BFF bei Enthaltung SPD, CDU, FDP und FREIE WÄHLER
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE und LINKE. gegen FDP und BFF (= Zurückweisung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF und FRAKTION
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF und FRAKTION
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: WBE, GRÜNE und FDP gegen CDU und BFF (= Ablehnung) bei Enthaltung SPD
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD und FDP gegen LINKE. (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF (= Prüfung und Berichterstattung mit Kosten) FRAKTION, FRANKFURTER und ÖkoLinX-ARL (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: SPD, LINKE., FDP, ÖkoLinX-ARL und BFF gegen GRÜNE und CDU (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD und FDP gegen LINKE., FRAKTION, FRANKFURTER und ÖkoLinX-ARL (= Annahme) sowie BFF (= Prüfung und Berichterstattung mit Kosten)