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Die Stadt aus Jugendperspektive - Jugendsozialraumatlas für Frankfurt erstellen

Vorlagentyp: B
23 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren6 Sitzungen

Zusammenfassung

Der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main plant die Erstellung eines Jugendsozialraumatlasses, um die Interessen und Bedürfnisse von Jugendlichen besser zu erfassen und zu fördern. Ziel ist es, die Jugendbeteiligung zu stärken und Jugendlichen eine aktive Rolle in ihrem Sozialraum zu ermöglichen.

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Bericht

Die Grundlage für das jugendpolitische Handeln des Magistrates der Stadt Frankfurt am Main ist § 11 Achtes Buch Sozialgesetzbuch (SGB VIII Jugendarbeit): "Jungen Menschen sind die zur Förderung ihrer Entwicklung erforderlichen Angebote der Jugendarbeit zur Verfügung zu stellen. Sie sollen an den Interessen junger Menschen anknüpfen und von ihnen mitbestimmt und mitgestaltet werden, sie zur Selbstbestimmung befähigen und zu gesellschaftlicher Mitverantwortung und zu sozialem Engagement anregen und hinführen". In der Ausführung dieser gesetzlichen Grundlage hat das Thema Jugendbeteiligung für den Magistrat der Stadt Frankfurt am Main einen sehr hohen Stellenwert. In den kommunalen Jugendeinrichtungen, wie auch in den Treffpunkten von freien Trägern ist die Jugendbeteiligung und Mitbestimmung ein fester Bestandteil des Angebotes. Die vom Jugendhilfeausschuss beschlossenen Leitlinien zur offenen Kinder- und Jugendarbeit geben eine klare Orientierung für die Arbeit der Einrichtung. Sie schließen die Vernetzung und Kooperation im Sozialraum mit ein. Der Magistrat ist der Auffassung, dass Jugendliche stärker direkt nach ihren Interessen und Bedürfnissen befragt werden sollten, um sie zu befähigen, im Sozialraum als handelnde Akteure aufzutreten. Dies gelingt beispielhaft in verschiedenen Quartieren des Frankfurter Programms "Aktive Nachbarschaft". Dort arbeiten die Quartiersmanagerinnen und -manager bereits seit vielen Jahren mit den Jugendeinrichtungen und ihren Jugendlichen zusammen. Es entstanden z.B. im Riederwald, Rödelheim, Praunheim und Gallus Stadtteilatlanten, die jeweils einen Wegweiser durch den Sozialraum darstellen. Darüber hinaus hat das Sozialdezernat mit unterschiedlichen Partnern eine Beteiligungsinitiative ins Leben gerufen, die vielfältige unterschiedliche Beteiligungsformate bereithält. Es wird zum Beispiel die Initiative des Frankfurter Jugendrings gemeinsam mit dem Stadtschüler-/innenrat unterstützt, an einem umfassenden Konzept der Beteiligung zu arbeiten. Dieser Prozess wird vom Jugend- und Sozialamt begleitet und mit der Finanzierung einer halben Stelle und zusätzlichen Mitteln für die Öffentlichkeitsarbeit unterstützt. Neben der Konzepterstellung für ein Jugendparlament sollen auch Frankfurter Jugendliche beteiligt werden, die nicht so mobil sind oder die noch keine Erfahrungen in formalisierten Gruppen haben. Es wird zurzeit ein stadtweites Jugendforum, durch Jugendliche selbst, mit Unterstützung des kommunalen Jugendbildungswerkes vorbereitet. Bei allen Beteiligungsinitiativen muss der Leitgedanke sein, Jugendlichen aus unterschiedlichen Lebenswelten und sozialen Milieus, eine gleichberechtigte Teilhabe und Mitgestaltung bei Beteiligungsprozessen, zu ermöglichen. Sollten Jugendliche die Anregung zur Erstellung eines Sozialraumatlasses für ihre Stadtteile aufgreifen und dies umsetzen wollen, wird der Magistrat diese Initiativen, im Rahmen von vorhandenen Haushaltsmitteln, unterstützen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 23. Dezember 2019NRNR 1065Die Stadt aus Jugendperspektive - Jugendsozialraumatlas für Frankfurt erstellenSTVV-Antrag · LINKE.
  2. 29. Mai 2020Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 23 Wochen
    BB 244Die Stadt aus Jugendperspektive - Jugendsozialraumatlas für Frankfurt erstellen
    Magistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf6 Beratungen
KAV
Sitzung 42 · 15.06.2020
TO II, TOP 40
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 244 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

OBR 7
Sitzung 40 · 16.06.2020
TO II, TOP 29
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 244 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 11
Sitzung 39 · 22.06.2020
TO II, TOP 41
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 244 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Jugendhilfeausschusses
Sitzung 62 · 23.06.2020
TO I, TOP 9
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 244 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

OBR 1
Sitzung 42 · 18.08.2020
TO I, TOP 63
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 244 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 40 · 27.08.2020
TO I, TOP 13
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 244 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTION
Sonstige:
Frankfurter (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF und FRAKTION Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRANKFURTER (= Kenntnis)

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