Die Stadt aus Jugendperspektive - Jugendsozialraumatlas für Frankfurt erstellen
Zusammenfassung
Der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main plant die Erstellung eines Jugendsozialraumatlasses, um die Interessen und Bedürfnisse von Jugendlichen besser zu erfassen und zu fördern. Ziel ist es, die Jugendbeteiligung zu stärken und Jugendlichen eine aktive Rolle in ihrem Sozialraum zu ermöglichen.
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Thema Umwelt und Energie verfolgenBericht
Die Grundlage für das jugendpolitische Handeln des Magistrates der Stadt Frankfurt am Main ist § 11 Achtes Buch Sozialgesetzbuch (SGB VIII Jugendarbeit): "Jungen Menschen sind die zur Förderung ihrer Entwicklung erforderlichen Angebote der Jugendarbeit zur Verfügung zu stellen. Sie sollen an den Interessen junger Menschen anknüpfen und von ihnen mitbestimmt und mitgestaltet werden, sie zur Selbstbestimmung befähigen und zu gesellschaftlicher Mitverantwortung und zu sozialem Engagement anregen und hinführen". In der Ausführung dieser gesetzlichen Grundlage hat das Thema Jugendbeteiligung für den Magistrat der Stadt Frankfurt am Main einen sehr hohen Stellenwert. In den kommunalen Jugendeinrichtungen, wie auch in den Treffpunkten von freien Trägern ist die Jugendbeteiligung und Mitbestimmung ein fester Bestandteil des Angebotes. Die vom Jugendhilfeausschuss beschlossenen Leitlinien zur offenen Kinder- und Jugendarbeit geben eine klare Orientierung für die Arbeit der Einrichtung. Sie schließen die Vernetzung und Kooperation im Sozialraum mit ein. Der Magistrat ist der Auffassung, dass Jugendliche stärker direkt nach ihren Interessen und Bedürfnissen befragt werden sollten, um sie zu befähigen, im Sozialraum als handelnde Akteure aufzutreten. Dies gelingt beispielhaft in verschiedenen Quartieren des Frankfurter Programms "Aktive Nachbarschaft". Dort arbeiten die Quartiersmanagerinnen und -manager bereits seit vielen Jahren mit den Jugendeinrichtungen und ihren Jugendlichen zusammen. Es entstanden z.B. im Riederwald, Rödelheim, Praunheim und Gallus Stadtteilatlanten, die jeweils einen Wegweiser durch den Sozialraum darstellen. Darüber hinaus hat das Sozialdezernat mit unterschiedlichen Partnern eine Beteiligungsinitiative ins Leben gerufen, die vielfältige unterschiedliche Beteiligungsformate bereithält. Es wird zum Beispiel die Initiative des Frankfurter Jugendrings gemeinsam mit dem Stadtschüler-/innenrat unterstützt, an einem umfassenden Konzept der Beteiligung zu arbeiten. Dieser Prozess wird vom Jugend- und Sozialamt begleitet und mit der Finanzierung einer halben Stelle und zusätzlichen Mitteln für die Öffentlichkeitsarbeit unterstützt. Neben der Konzepterstellung für ein Jugendparlament sollen auch Frankfurter Jugendliche beteiligt werden, die nicht so mobil sind oder die noch keine Erfahrungen in formalisierten Gruppen haben. Es wird zurzeit ein stadtweites Jugendforum, durch Jugendliche selbst, mit Unterstützung des kommunalen Jugendbildungswerkes vorbereitet. Bei allen Beteiligungsinitiativen muss der Leitgedanke sein, Jugendlichen aus unterschiedlichen Lebenswelten und sozialen Milieus, eine gleichberechtigte Teilhabe und Mitgestaltung bei Beteiligungsprozessen, zu ermöglichen. Sollten Jugendliche die Anregung zur Erstellung eines Sozialraumatlasses für ihre Stadtteile aufgreifen und dies umsetzen wollen, wird der Magistrat diese Initiativen, im Rahmen von vorhandenen Haushaltsmitteln, unterstützen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 23. Dezember 2019NRNR 1065Die Stadt aus Jugendperspektive - Jugendsozialraumatlas für Frankfurt erstellenSTVV-Antrag · LINKE.
- 29. Mai 2020Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 23 WochenBB 244Die Stadt aus Jugendperspektive - Jugendsozialraumatlas für Frankfurt erstellenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Beratungsverlauf6 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
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Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
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Abstimmung: Einstimmige Annahme
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Abstimmung im Original
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Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF und FRAKTION Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRANKFURTER (= Kenntnis)