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Mietspiegel 2014 - Dokument des Magistratsversagens bei der Wohnraumversorgung

Vorlagentyp: NRSPD
2 Stationen im Verfahren3 SitzungenAbgelehnt

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Begründung

Magistratsversagens bei der Wohnraumversorgung Der Mietspiegel 2014 führt mit einer Erhöhung der durchschnittlichen ortsüblichen Vergleichsmiete von 11,3 Prozent zu einer weiteren Mieterhöhungswelle in Frankfurt am Main. Damit knüpft der Magistrat an den fachlich unsoliden Mietspiegel 2010 an, der mit grob falschen Lageeinteilungen, nicht nachvollziehbarer Bauklassenzuordnung, wohnungsspezifischen Zuschlägen zu massiven Mieterhöhungen und erheblichen Bürgerprotesten geführt hat. Die stark steigenden Mieten bringen sehr viele Mieter in finanzielle Not und führen oft zum Verlust der Wohnung. Der Mangel an bezahlbaren Wohnungen ist überall in der Stadt spürbar. Der starke Mietanstieg hat seine Ursache in der seit Jahren wachsenden Wohnungsnot, mitverursacht durch halbherziges unzureichendes Handeln des Magistrats. Der Mietspiegel 2014 - fällt bei der Lageneinteilung wieder auf den Mietspiegel 2008 zurück. Eine dringend erforderliche kleinräumlichere Lageneinteilung findet sich jedoch nicht. - berücksichtigt nicht massive Lärmbelastungen, z.B. durch Eisenbahn- und Flugverkehr. - führt durch Wegfall der einfachen Wohnlage flächendeckend, z.B. in den gesamten westlichen Stadtteilen, zu spürbaren Mieterhöhungen. - bewirkt durch neue und geänderte, in der Sache nicht überzeugende wohnungsspezifische Zuschläge erhebliche Mieterhöhungsmöglichkeiten. - führt bei größeren Wohnungen zu starken Mieterhöhungen. Die Stadtverordnetenversammlung möge daher beschließen: Die Stadtverordnetenversammlung lehnt den vorliegenden Bericht B 350 ab.

Inhalt

Antrag vom 12.11.2014, NR 1052

Betreff: Mietspiegel 2014 - Dokument des Magistratsversagens bei der Wohnraumversorgung Der Mietspiegel 2014 führt mit einer Erhöhung der durchschnittlichen ortsüblichen Vergleichsmiete von 11,3 Prozent zu einer weiteren Mieterhöhungswelle in Frankfurt am Main. Damit knüpft der Magistrat an den fachlich unsoliden Mietspiegel 2010 an, der mit grob falschen Lageeinteilungen, nicht nachvollziehbarer Bauklassenzuordnung, wohnungsspezifischen Zuschlägen zu massiven Mieterhöhungen und erheblichen Bürgerprotesten geführt hat. Die stark steigenden Mieten bringen sehr viele Mieter in finanzielle Not und führen oft zum Verlust der Wohnung. Der Mangel an bezahlbaren Wohnungen ist überall in der Stadt spürbar. Der starke Mietanstieg hat seine Ursache in der seit Jahren wachsenden Wohnungsnot, mitverursacht durch halbherziges unzureichendes Handeln des Magistrats. Der Mietspiegel 2014 - fällt bei der Lageneinteilung wieder auf den Mietspiegel 2008 zurück. Eine dringend erforderliche kleinräumlichere Lageneinteilung findet sich jedoch nicht. - berücksichtigt nicht massive Lärmbelastungen, z.B. durch Eisenbahn- und Flugverkehr. - führt durch Wegfall der einfachen Wohnlage flächendeckend, z.B. in den gesamten westlichen Stadtteilen, zu spürbaren Mieterhöhungen. - bewirkt durch neue und geänderte, in der Sache nicht überzeugende wohnungsspezifische Zuschläge erhebliche Mieterhöhungsmöglichkeiten. - führt bei größeren Wohnungen zu starken Mieterhöhungen. Die Stadtverordnetenversammlung möge daher beschließen: Die Stadtverordnetenversammlung lehnt den vorliegenden Bericht B 350 ab.Hauptvorlage: Bericht des Magistrats vom 12.09.2014, B 350 Zuständige Ausschüsse: Haupt- und Finanzausschuss Ausschuss für Soziales und Gesundheit Versandpaket: 19.11.2014

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 12. September 2014BB 350Mietspiegel Frankfurt am Main 2014 Tabelle der ortsüblichen Vergleichsmieten für das Gebiet der Stadt Frankfurt am Main Stand: Juni 2014Magistratsbericht
  2. 12. November 2014Sie sind hier
    NRNR 1052Mietspiegel 2014 - Dokument des Magistratsversagens bei der Wohnraumversorgung
    STVV-Antrag · SPD

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 34 · 13.11.2014
TO I, TOP 12
Zur Kenntnis
1. Es dient zur Kenntnis, dass der Ausschuss für Soziales und Gesundheit die Beratung der Vorlage B 350 auf den Haupt- und Finanzausschuss delegiert hat. 2. Es dient zur Kenntnis, dass der Ausschuss für Soziales und Gesundheit die Beratung der Vorlage NR 1052 auf den Haupt- und Finanzausschuss delegiert hat.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFDPFreie WählerRömer
zu 2)
Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFDPFreie WählerRömer
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und RÖMER zu 2. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und RÖMER

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 35 · 18.11.2014
TO I, TOP 29
Abgelehnt
1. Die Vorlage B 350 dient zur Kenntnis. 2. Die Vorlage NR 1052 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUGrüneFDPFreie WählerRömer
Ablehnung:
SPDLinke
Sonstige:
Piraten (B 350 = Zurückweisung)ÖkoLinX-ARL (B 350 = Zurückweisung, NR 1052 = Annahme)REP (B 350 = Zurückweisung, NR 1052 = Annahme)
zu 2)
Zustimmung:
CDUGrüneFDPFreie Wähler
Ablehnung:
SPDLinkeRömer
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, FDP, FREIE WÄHLER und RÖMER gegen SPD und LINKE. (= Zurückweisung) zu 2. CDU, GRÜNE, FDP und FREIE WÄHLER gegen SPD, LINKE. und RÖMER (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Piraten (B 350 = Zurückweisung) ÖkoLinX-ARL und REP (B 350 = Zurückweisung, NR 1052 = Annahme)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 36 · 20.11.2014
TO I, TOP 10
Abgelehnt
1. Die Vorlage B 350 dient zur Kenntnis. 2. a) Die Vorlage NR 1052 wird abgelehnt. b) Die Wortmeldungen der Stadtverordneten Pawlik, Dr. Kößler, Tafel-Stein, Siefert und Dr. Gärtner sowie von Bürgermeister Cunitz dienen zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUGrüneFDPFreie WählerRömer
Ablehnung:
SPDLinkeÖkoLinX-ARLREP
zu 2 / a)
Zustimmung:
CDUGrüneFDPFreie Wähler
Ablehnung:
SPDLinkeRömerÖkoLinX-ARLREP
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, FDP, FREIE WÄHLER und RÖMER gegen SPD, LINKE., ÖkoLinX-ARL und REP (= Zurückweisung) zu 2. zu a) CDU, GRÜNE, FDP und FREIE WÄHLER gegen SPD, LINKE., RÖMER, ÖkoLinX-ARL und REP (= Annahme)

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