Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

Frankfurter Mobilitätsflatrate entwickeln

Vorlagentyp: NRLINKE
20 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren3 Sitzungen

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

Thema Verkehr und Straße verfolgen

Begründung

entwickeln Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt, zusammen mit traffiQ, VGF, RMV, Deutscher Bahn und weiteren Anbietern von Verkehrsleistungen ein Flatratemodell zur Nutzung aller Verkehrsmittel des Verbunds in Frankfurt zu erarbeiten und der Stadtverordnetenversammlung zur Beschlussfassung vorzulegen. Statt jede Nutzung von Bus und Bahn, Leihfahrrad, e-Scooter, Carsharing, etc. einzeln abzurechnen, werden alle kooperierenden Mobilitätsangebote in einer App zusammengeführt, die die intermodale Nutzung der verschiedenen Verkehrsträger aufeinander abstimmt und vereinfacht. Um die beabsichtigte Lenkungswirkung weg vom Auto, hin zum Verbund zu erreichen, wird sichergestellt, dass die Nutzer*innen mit dem Kombipaket wesentlich günstiger fahren, als wenn sie die Angebote getrennt kaufen. Bestehende Kooperationen, wie z. B. für Studierende, werden dabei berücksichtigt. Begründung: Städtebauliche Enge, schlechte Luft, Lärmbelastung und Klimafaktoren machen ein Umdenken bei der Mobilität in Frankfurt erforderlich, weg motorisierten Individualverkehr. Eine Flatrate für alle Verkehrsmittel im Nahverkehr ist eine überzeugende Maßnahme, um Autofahrende zum Umstieg zu bewegen. Das Beispiel Helsinki zeigt, dass eine Flatrate für alle Verkehrsmittel das gewünschte Ziel erreicht. Für den Erfolg des dortigen Kombipakets ausschlaggebend ist - neben dem guten Preis - die Kombination aller Mobilitätsangebote in einer einzigen App. Dies ermöglicht eine ortsbezogene, aufeinander abgestimmte Verkehrsmittelnutzung in Echtzeit, die für die Nutzer*innen äußerst attraktiv ist. Auch in Deutschland gibt es Beispiele: Am

  1. November 2019 führten die Stadtwerke Augsburg eine Mobilitätsflatrate ein. Zuvor wurde durch Marktforschung herausgefunden, welchen Preis die Nutzer*innen zu bezahlen bereit sind. Innerhalb dieser Bandbreite wurde dann ein gestaffeltes Angebot entwickelt, das kostendeckend ausfinanziert ist, dabei aber für die Nutzer*innen unterhalb der Summe der Einzelleistungen bleibt. Dieses Vorgehen empfiehlt sich auch für Frankfurt.

Inhalt

Antrag vom 05.12.2019, NR 1050

Betreff: Frankfurter Mobilitätsflatrate entwickeln Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt, zusammen mit traffiQ, VGF, RMV, Deutscher Bahn und weiteren Anbietern von Verkehrsleistungen ein Flatratemodell zur Nutzung aller Verkehrsmittel des Verbunds in Frankfurt zu erarbeiten und der Stadtverordnetenversammlung zur Beschlussfassung vorzulegen. Statt jede Nutzung von Bus und Bahn, Leihfahrrad, e-Scooter, Carsharing, etc. einzeln abzurechnen, werden alle kooperierenden Mobilitätsangebote in einer App zusammengeführt, die die intermodale Nutzung der verschiedenen Verkehrsträger aufeinander abstimmt und vereinfacht. Um die beabsichtigte Lenkungswirkung weg vom Auto, hin zum Verbund zu erreichen, wird sichergestellt, dass die Nutzer*innen mit dem Kombipaket wesentlich günstiger fahren, als wenn sie die Angebote getrennt kaufen. Bestehende Kooperationen, wie z. B. für Studierende, werden dabei berücksichtigt.

Begründung: Städtebauliche Enge, schlechte Luft, Lärmbelastung und Klimafaktoren machen ein Umdenken bei der Mobilität in Frankfurt erforderlich, weg motorisierten Individualverkehr. Eine Flatrate für alle Verkehrsmittel im Nahverkehr ist eine überzeugende Maßnahme, um Autofahrende zum Umstieg zu bewegen. Das Beispiel Helsinki zeigt, dass eine Flatrate für alle Verkehrsmittel das gewünschte Ziel erreicht. Für den Erfolg des dortigen Kombipakets ausschlaggebend ist - neben dem guten Preis - die Kombination aller Mobilitätsangebote in einer einzigen App. Dies ermöglicht eine ortsbezogene, aufeinander abgestimmte Verkehrsmittelnutzung in Echtzeit, die für die Nutzer*innen äußerst attraktiv ist. Auch in Deutschland gibt es Beispiele: Am

  1. November 2019 führten die Stadtwerke Augsburg eine Mobilitätsflatrate ein. Zuvor wurde durch Marktforschung herausgefunden, welchen Preis die Nutzer*innen zu bezahlen bereit sind. Innerhalb dieser Bandbreite wurde dann ein gestaffeltes Angebot entwickelt, das kostendeckend ausfinanziert ist, dabei aber für die Nutzer*innen unterhalb der Summe der Einzelleistungen bleibt. Dieses Vorgehen empfiehlt sich auch für Frankfurt. Bericht des Magistrats vom 20.04.2020, B 184 Zuständige Ausschüsse: Verkehrsausschuss Versandpaket: 11.12.2019

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 5. Dezember 2019Sie sind hier
    NRNR 1050Frankfurter Mobilitätsflatrate entwickeln
    STVV-Antrag · LINKE.
  2. 20. April 2020Antwort des Magistrats · nach 20 WochenBB 184Frankfurter Mobilitätsflatrate entwickelnMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
Verkehrsausschusses
Sitzung 36 · 21.01.2020
TO I, TOP 11
Beraten
Die Vorlage NR 1050 wird dem Magistrat mit der Maßgabe zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen, die gegenwärtige Weiterentwicklung der RMV-App hin zu einer Multimodalitäts-App als Grundlage zu nehmen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüne
Ablehnung:
AfDFDPLinkeFRAKTION
Sonstige:
BFF (Prüfung und Berichterstattung ohne Zusatz)Frankfurter (Annahme)ÖkoLinX-ARL (Annahme)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD und GRÜNE gegen AfD und FDP (= Prüfung und Berichterstattung ohne Zusatz) sowie LINKE. und FRAKTION (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF (= Prüfung und Berichterstattung ohne Zusatz) FRANKFURTER und ÖkoLinX-ARL (= Annahme)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 39 · 30.01.2020
TO I, TOP 7
Beraten
Die Vorlage NR 1050 wird auf die Tagesordnung II der nächsten turnusmäßigen Sitzung vertagt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurterÖkoLinX-ARL
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION, FRANKFURTER und ÖkoLinX-ARL

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 40 · 27.02.2020
TO I, TOP 7
Zur Kenntnis
a) Die Vorlage NR 1050 wird dem Magistrat mit der Maßgabe zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen, die gegenwärtige Weiterentwicklung der RMV-App hin zu einer Multimodalitäts-App als Grundlage zu nehmen. b) Die Wortmeldungen der Stadtverordneten Kliehm, Emmerling, Daum und Siefert dienen zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu a)
Zustimmung:
CDUSPDGrüne
Ablehnung:
AfDFDPBFFLinkeFRAKTIONFrankfurter
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu a) CDU, SPD und GRÜNE gegen AfD, FDP und BFF (= Prüfung und Berichterstattung ohne Zusatz) sowie LINKE., FRAKTION und FRANKFURTER (= Annahme)

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung
Alle verknüpften Vorlagen