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Sprachförderung in das Kinder-Ferienprogramm aufnehmen

Vorlagentyp: NRFDP
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Thema Schulen und Bildung verfolgen

Begründung

Kinder-Ferienprogramm aufnehmen Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten, für künftige Kinder-Ferienprogramme ab 2009 auch Angebote für Kinder zu entwickeln, die auf spielerische Weise das Erlernen, den Ausbau und die Förderung der deutschen Sprache beinhalten. Hierzu sind Kooperationen mit Vereinen, wie z. B. dem hessischen Landesverband des Deutschen Jugendherbergswerks, und Stiftungen, wie z. B. mit der Stiftung Polytechnische Gesellschaft, sowie dem staatlichen Schulamt unter Einbeziehung von Lehrern sowie anderen Pädagogen, wie z. B. Theater- und Sozialpädagogen, anzustreben. Begründung: Vom Jugend- und Sozialamt der Stadt Frankfurt am Main wird jährlich ein Ferienprogramm für Kinder zusammengestellt. Unter dem Titel "Ferienhits 4 Kidz 2008" werden zahlreiche interessante Programme für Kinder angeboten. Darunter unter anderem eine Erlebniswoche "Videoclips wie bei VIVA - fetzig, bunt und krass". Zwar werden die Teilnahmebedingungen lobenswerter Weise in acht verschiedenen Sprachen erklärt. Allerdings finden sich keinerlei Angebote zur Sprachförderung. In Frankfurt gibt es eine Vielzahl von Kindern aus unterschiedlichsten Herkunftsländern. Auch ist bei Kindern deutschsprachiger Eltern teilweise eine abnehmende Sprachkompetenz auf Grund nicht ausreichender Spracherziehung und fehlender Vorbildfunktion im privaten Bereich zu beobachten. Das Erlernen der deutschen Sprache stellt eine der wichtigsten Grundlagen zur gesellschaftlichen Teilhabe dar. Gerade im Kindergarten- und Grundschulalter sind die Kinder sehr empfänglich für unterschiedlichste Arten der Sprachförderung, insbesondere wenn sie spielerisch durchgeführt werden. Spaß und Lernen werden dabei verbunden. So hat z. B. die Stiftung Polytechnische Gesellschaft zusammen mit vier Partnerstiftungen diesen Sommer zum zweiten Mal einen so genannten "Deutschsommer" mit 156 Schülern aus 33 Frankfurter Grundschulen veranstaltet. Hier wurde der Umgang mit der deutschen Sprache mit Freizeitangeboten verknüpft. Wie Untersuchungen ergaben, konnten nachweislich bei den teilnehmenden Kindern das Hörverstehen, die Kenntnis über Präpositionen sowie der Wortschatz verbessert werden.

Inhalt

Antrag vom 22.08.2008, NR 1026

Betreff: Sprachförderung in das Kinder-Ferienprogramm aufnehmen Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten, für künftige Kinder-Ferienprogramme ab 2009 auch Angebote für Kinder zu entwickeln, die auf spielerische Weise das Erlernen, den Ausbau und die Förderung der deutschen Sprache beinhalten. Hierzu sind Kooperationen mit Vereinen, wie z. B. dem hessischen Landesverband des Deutschen Jugendherbergswerks, und Stiftungen, wie z. B. mit der Stiftung Polytechnische Gesellschaft, sowie dem staatlichen Schulamt unter Einbeziehung von Lehrern sowie anderen Pädagogen, wie z. B. Theater- und Sozialpädagogen, anzustreben.

Begründung: Vom Jugend- und Sozialamt der Stadt Frankfurt am Main wird jährlich ein Ferienprogramm für Kinder zusammengestellt. Unter dem Titel "Ferienhits 4 Kidz 2008" werden zahlreiche interessante Programme für Kinder angeboten. Darunter unter anderem eine Erlebniswoche "Videoclips wie bei VIVA - fetzig, bunt und krass". Zwar werden die Teilnahmebedingungen lobenswerter Weise in acht verschiedenen Sprachen erklärt. Allerdings finden sich keinerlei Angebote zur Sprachförderung. In Frankfurt gibt es eine Vielzahl von Kindern aus unterschiedlichsten Herkunftsländern. Auch ist bei Kindern deutschsprachiger Eltern teilweise eine abnehmende Sprachkompetenz auf Grund nicht ausreichender Spracherziehung und fehlender Vorbildfunktion im privaten Bereich zu beobachten. Das Erlernen der deutschen Sprache stellt eine der wichtigsten Grundlagen zur gesellschaftlichen Teilhabe dar. Gerade im Kindergarten- und Grundschulalter sind die Kinder sehr empfänglich für unterschiedlichste Arten der Sprachförderung, insbesondere wenn sie spielerisch durchgeführt werden. Spaß und Lernen werden dabei verbunden. So hat z. B. die Stiftung Polytechnische Gesellschaft zusammen mit vier Partnerstiftungen diesen Sommer zum zweiten Mal einen so genannten "Deutschsommer" mit 156 Schülern aus 33 Frankfurter Grundschulen veranstaltet. Hier wurde der Umgang mit der deutschen Sprache mit Freizeitangeboten verknüpft. Wie Untersuchungen ergaben, konnten nachweislich bei den teilnehmenden Kindern das Hörverstehen, die Kenntnis über Präpositionen sowie der Wortschatz verbessert werden.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 22. August 2008Sie sind hier
    NRNR 1026Sprachförderung in das Kinder-Ferienprogramm aufnehmen
    STVV-Antrag · FDP
  2. 6. Februar 2009Antwort des Magistrats · nach 24 WochenBB 86Sprachförderung in das Kinder-Ferienprogramm aufnehmenMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf4 Beratungen
Jugendhilfeausschusses
Sitzung 47 · 17.09.2007
TO I, TOP 1
Abgelehnt
Die Vorlage NR 1026 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

KAV
Sitzung 29 · 01.09.2008
TO II, TOP 7
Angenommen
Der Vorlage NR 1026 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Ausschusses für Bildung und Integration
Sitzung 24 · 15.09.2008
TO I, TOP 10
Beraten
nicht auf TO Die Beratung der Vorlage NR 1026 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAGBFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und BFF

Ausschusses für Bildung und Integration
Sitzung 25 · 27.10.2008
TO I, TOP 7
Beraten
nicht auf TO Die Vorlage NR 1026 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneFAG
Ablehnung:
LinkeFDPBFF
Sonstige:
REP (Annahme)NPD (Ablehnung)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE und FAG gegen LINKE., FDP und BFF (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP (= Annahme) NPD (= Ablehnung)

Mitdiskutieren

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