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In der neuen Altstadt den Opfern von Bombenangriffen und Krieg gedenken

Vorlagentyp: NRBFF
2 Stationen im Verfahren5 SitzungenAbgelehnt

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Thema Kultur verfolgen

Begründung

Bombenangriffen und Krieg gedenken Dem Magistratsvortrag M 147/19 wird unter Berücksichtigung folgender Änderungen zugestimmt: zu 2. Die bisherige Bodenplatte wird als Gedenktafel an einem zentralen Gebäude der Neuen Altstadt angebracht bzw. als Gedenkplatte auf einem Sockel errichtet. zu 3. Bei Anbringung wird die Platte mit einem QR-Code ausgestattet und mit folgendem Text ergänzt: "Von Deutschland ging seit September 1939 ein Tod und Leid bringender Krieg mit globalen Folgen aus. Alle Opfer dieses Krieges mahnen uns zu Frieden, Versöhnung und Demokratie." Begründung: zu 2. Über eine Bodenplatte wird oftmals achtlos hinweggeschritten und das Gedenken im wahrsten Sinne des Wortes mit Füßen getreten. Die Problematik ist die gleiche wie bei den "Stolpersteinen", die aus diesem Grund vermehrt auch von jüdischen Gemeinden kritisiert und abgelehnt werden. zu 3. Die vom Magistrat vorgeschlagene Formulierung "globaler Vernichtungskrieg" ist historisch fragwürdig. Der 2. Weltkrieg begann am

  1. September 1939 mit dem deutschen Überfall auf Polen und weitete sich in Folge global aus. Der Krieg der Alliierten gegen Japan mit den finalen Atombombenangriffen stand jedoch ursächlich nicht mit Deutschland in Verbindung, sondern begann mit dem japanischen Überfall auf Pearl Harbour. Darüber hinaus ist die Terminologie "globaler Vernichtungskrieg" zumindest insofern missverständlich, wenn nicht sogar irreführend, als dass große Teile der Welt nicht von dem aktiven Kriegsgeschehen des
  2. Weltkriegs betroffen waren.

Inhalt

Antrag vom 23.10.2019, NR 1004

Betreff: In der neuen Altstadt den Opfern von Bombenangriffen und Krieg gedenken Dem Magistratsvortrag M 147/19 wird unter Berücksichtigung folgender Änderungen zugestimmt: zu 2. Die bisherige Bodenplatte wird als Gedenktafel an einem zentralen Gebäude der Neuen Altstadt angebracht bzw. als Gedenkplatte auf einem Sockel errichtet. zu 3. Bei Anbringung wird die Platte mit einem QR-Code ausgestattet und mit folgendem Text ergänzt: "Von Deutschland ging seit September 1939 ein Tod und Leid bringender Krieg mit globalen Folgen aus. Alle Opfer dieses Krieges mahnen uns zu Frieden, Versöhnung und Demokratie."

Begründung: zu 2. Über eine Bodenplatte wird oftmals achtlos hinweggeschritten und das Gedenken im wahrsten Sinne des Wortes mit Füßen getreten. Die Problematik ist die gleiche wie bei den "Stolpersteinen", die aus diesem Grund vermehrt auch von jüdischen Gemeinden kritisiert und abgelehnt werden. zu 3. Die vom Magistrat vorgeschlagene Formulierung "globaler Vernichtungskrieg" ist historisch fragwürdig. Der 2. Weltkrieg begann am

  1. September 1939 mit dem deutschen Überfall auf Polen und weitete sich in Folge global aus. Der Krieg der Alliierten gegen Japan mit den finalen Atombombenangriffen stand jedoch ursächlich nicht mit Deutschland in Verbindung, sondern begann mit dem japanischen Überfall auf Pearl Harbour. Darüber hinaus ist die Terminologie "globaler Vernichtungskrieg" zumindest insofern missverständlich, wenn nicht sogar irreführend, als dass große Teile der Welt nicht von dem aktiven Kriegsgeschehen des
  2. Weltkriegs betroffen waren.Hauptvorlage: Vortrag des Magistrats vom 20.09.2019, M 147 Zuständige Ausschüsse: Sonderausschuss "Dom-Römer" Kultur- und Freizeitausschuss Haupt- und Finanzausschuss Beratung im Ortsbeirat: 1 Versandpaket: 30.10.2019

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 20. September 2019MM 147In der neuen Altstadt den Opfern von Bombenangriffen und Vernichtungskrieg gedenkenMagistratsvortrag
  2. 23. Oktober 2019Sie sind hier
    NRNR 1004In der neuen Altstadt den Opfern von Bombenangriffen und Krieg gedenken
    STVV-Antrag · BFF

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf5 Beratungen
Kultur- und Freizeitausschusses
Sitzung 34 · 24.10.2019
TO I, TOP 10
Abgelehnt
Punkt 2: Die Vorlage NR 1004 wird abgelehnt.
Ganzen Sammelbeschluss anzeigen (3 Punkte, betrifft überwiegend andere Vorlagen)

1. Der Vorlage M 147 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 1004 wird abgelehnt. 3. Die Vorlage NR 1007 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFRAKTIONFrankfurter
Ablehnung:
BFF
Enthaltung:
AfD
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FRAKTION und FRANKFURTER gegen BFF (= Annahme im Rahmen der NR 1004) zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FRAKTION und FRANKFURTER gegen BFF (= Annahme); AfD (= Enthaltung) zu 3. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., BFF und FRANKFURTER gegen FRAKTION (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FDP (M 147 = Annahme)

OBR 1
Sitzung 35 · 29.10.2019
TO I, TOP 37
Beraten
Punkt 2: Die Vorlage NR 1004 wird zurückgewiesen.
Ganzen Sammelbeschluss anzeigen (3 Punkte, betrifft überwiegend andere Vorlagen)

1. Der Vorlage M 147 wird zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 1004 wird zurückgewiesen. 3. Die Vorlage NR 1007 wird zurückgewiesen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 2)
Zustimmung:
SPDCDUGrüneLinkeFDPDie ParteiU.b
Ablehnung:
BFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. Annahme bei Enthaltung GRÜNE und BFF zu 2. SPD, CDU, GRÜNE, LINKE., FDP, Die PARTEI und U.B. gegen BFF (= Kenntnis) zu 3. SPD, CDU, FDP und BFF gegen GRÜNE, LINKE., Die PARTEI und U.B. (= Kenntnis)

Sonderausschusses "Dom-Römer"
Sitzung 16 · 04.11.2019
TO I, TOP 7
Abgelehnt
Punkt 2: Die Vorlage NR 1004 wird abgelehnt.
Ganzen Sammelbeschluss anzeigen (3 Punkte, betrifft überwiegend andere Vorlagen)

1. Der Vorlage M 147 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 1004 wird abgelehnt. 3. Es dient zur Kenntnis, dass die antragstellende Fraktion die Vorlage NR 1007 zurückgezogen hat.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneFRAKTIONFrankfurter
Ablehnung:
BFF
Enthaltung:
AfD
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, FRAKTION und FRANKFURTER gegen BFF (= Annahme im Rahmen NR 1004) zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, FRAKTION und FRANKFURTER gegen BFF (= Annahme); AfD (= Enthaltung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: LINKE. (M 147 = Annahme, NR 1004 = Ablehnung) FDP (M 147 = Annahme, NR 1004 = zu 2. Prüfung und Berichterstattung, zu 3. Annahme) ÖkoLinX-ARL (M 147 und NR 1004 = Ablehnung)

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 35 · 05.11.2019
TO II, TOP 15
Abgelehnt
Punkt 2: Die Vorlage NR 1004 wird abgelehnt.
Ganzen Sammelbeschluss anzeigen (3 Punkte, betrifft überwiegend andere Vorlagen)

1. Der Vorlage M 147 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 1004 wird abgelehnt. 3. Es dient zur Kenntnis, dass die antragstellende Fraktion die Vorlage NR 1007 zurückgezogen hat.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneFRAKTIONFrankfurter
Ablehnung:
BFF
Enthaltung:
AfD
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, FRAKTION und FRANKFURTER gegen BFF (= Annahme im Rahmen NR 1004) zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, FRAKTION und FRANKFURTER gegen BFF (= Annahme); AfD (= Enthaltung)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 37 · 07.11.2019
TO II, TOP 44
Abgelehnt
Punkt 2: Die Vorlage NR 1004 wird abgelehnt.
Ganzen Sammelbeschluss anzeigen (3 Punkte, betrifft überwiegend andere Vorlagen)

1. Der Vorlage M 147 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 1004 wird abgelehnt. 3. Es dient zur Kenntnis, dass die antragstellende Fraktion die Vorlage NR 1007 zurückgezogen hat.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 2)
Zustimmung:
SPDGrüneLinkeFRAKTIONFrankfurterÖkoLinX-ARL
Ablehnung:
FDPBFF
Enthaltung:
AfD
Abstimmung im Original

Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, FRAKTION und FRANKFURTER gegen BFF (= Annahme im Rahmen NR 1004) und ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung) zu 2. erster Absatz: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FRAKTION, FRANKFURTER und ÖkoLinX-ARL gegen FDP (= Prüfung und Berichterstattung) und BFF (= Annahme); AfD (= Enthaltung) zweiter Absatz: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FRAKTION, FRANKFURTER und ÖkoLinX-ARL gegen FDP und BFF (= Annahme); AfD (= Enthaltung)

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