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Vergabe von Personenbeförderungsleistungen im Frankfurter Busverkehr hier: Angebotskonzeption für das Linienbündel H für die Jahre 2013-2018

Vorlagentyp: M
6 SitzungenAngenommen

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Thema Verkehr und Straße verfolgen

Inhalt

Vortrag des Magistrats vom 02.11.2012, M 252

Betreff: Vergabe von Personenbeförderungsleistungen im Frankfurter Busverkehr hier: Angebotskonzeption für das Linienbündel H für die Jahre 2013-2018 Vorgang: Beschl. d. Stv.-V. vom 26.02.2009, § 5543 (M 19)

  1. Den mit der Vergabe des Linienbündels H erforderlichen Linienzuordnungen und Leistungsanpassungen wird zugestimmt.
  2. Das derzeitige im Fahrplanbuch dokumentierte Leistungsangebot stellt gemeinsam mit den im Betriebskonzept dargelegten Änderungen und den Anforderungen an die Qualität eine Konkretisierung der Vorgaben des Nahverkehrsplanes dar und bildet die aus Sicht des Aufgabenträgers Stadt Frankfurt am Main ausreichende Verkehrsbedienung für das Linienbündel H ab (Anlage 2).
  3. Der voraussichtliche Aufwand abzüglich der prognostizierten Einnahmen ist in den Haushaltsplänen der Jahre 2013 (ab Dezember) bis 2018 jeweils bereitzustellen.
  4. Der Magistrat wird beauftragt, das Weitere zu veranlassen. Begründung: A. Zielsetzung Im Dezember 2013 endet mit Ablauf des Fahrplanjahres 2013 die zeitlich befristete Konzession für den Linienbusverkehr der Linien 81 und 82 und damit der Verkehrsvertrag mit der Firma Urberacher Omnibusbetriebe Lang. Derzeit bilden diese beiden Linien des Quartierbusses Oberrad das Linienbündel H, welches dann für weitere fünf Jahre im Wettbewerb vergeben und um eine weitere Linie ergänzt werden soll. Da mit dem Beschluss § 5543 der Stadtverordnetenversammlung vom 26.02.2009 festgelegt wurde, die Vergabe von Busverkehrsleistungen durch öffentliche Ausschreibungen für den gesamten Frankfurter Busverkehr fortzusetzen, sollen die Leistungen des Bündels H erneut im Wettbewerb vergeben werden. Im Jahr 2011 wurde von der Lokalen Nahverkehrsgesellschaft der Stadt Frankfurt am Main, traffiQ, eine Überprüfung und Neuordnung aller Linienbündel durchgeführt. Diese wurde notwendig, weil sich aufgrund verkehrlicher Notwendigkeiten, städtebaulicher Entwicklungen und verkehrspolitischer Maßnahmen (u. a. Fahrgastzuwächse, Ausweisung von Neubaugebieten, Einführung von Kleinbuslinien) zum Teil erhebliche Modifikationen im Busliniennetz ergeben haben. Infolgedessen wurde der aktuelle Bündelzuschnitt verändert, um die Mittelstandsfreundlichkeit der Vergabe zu erhöhen und die Wirtschaftlichkeit der Verkehrserbringung zu steigern. So wurden die Linienbündel bspw. im Hinblick auf den Fahrzeug(typen)einsatz so gestaltet, dass in der Regel nur noch maximal zwei verschiedene Bautypen eingesetzt werden. Zudem wurde die Laufzeit der Linienbündel im Hinblick auf eine wirtschaftlichere Bereitstellung von Fahrzeugen, Fahrpersonal und Betriebsanlagen auf in der Regel 8 Jahre erhöht. B. Alternativen Aufgrund des Beschlusses der Stadtverordnetenversammlung vom 26.02.2009 (§ 5543) bestehen keine Alternativen. C. Lösung Es ist eine verkehrsplanerische Konzeption zum Bündel H umzusetzen, welche die bis zum Jahresfahrplanwechsel am
  5. Dezember 2013 und in den darauf folgenden 5 Jahren voraussichtlich verkehrlich notwendigen Maßnahmen beinhaltet. Mit der Beschlussfassung über das Leistungsprogramm des Linienbündels H sowie den in der Anlage 2 festgelegten Qualitäts- und Sozialstandards konkretisiert die Stadtverordnetenversammlung darüber hinaus die Vorgaben des Nahverkehrsplans der Stadt Frankfurt am Main (§ 9154 vom 12.05.2005). Die in der Anlage 2 zusammengefassten Anforderungskriterien einschließlich der im Betriebskonzept dargelegten Änderungen dienen dazu, einen hochwertigen und kundengerechten öffentlichen Personennahverkehr für die Stadt Frankfurt am Main im Linienbündel H zu erreichen und die "ausreichende Verkehrsbedienung" sicherzustellen. Für das Fahrplanjahr 2014, dem ersten Betriebsjahr nach Vergabe des Bündels H, ist ein Leistungsumfang von ca. 54.300 Nutzwagenkilometer vorgesehen. Mit Umsetzung der Stufe 2 des Betriebskonzeptes, die im Wesentlichen die Integration der Quartierbuslinie 57 enthält, erhöht sich die Leistung im Fahrplanjahr 2015 auf voraussichtlich 121.000 Nutzwagenkilometer. Auf dieser Basis erfolgt die Ausschreibung der Linien des Bündels H für 5 Jahre (Linie 81/82) bzw. 4 Jahre (Linie 57). Die gegenüber der angestrebten Regelaufzeit von 8 Jahren verkürzte Vertragsdauer dient der Anpassung und soll in der Folgezeit die Harmonisierung der Bündel sowie die Integration weiterer Kleinbuslinien ermöglichen. Anlage 1_Massnahmenkonzept (ca. 9 KB) Anlage 2_Ausreichende_Verkehrsbedienung (ca. 17 KB) Anlage hang_A_Geplante_Aenderungen (ca. 279 KB)

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

MVortrag des Magistrats

Eine Beschlussvorlage, die der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung vorlegt — für Angelegenheiten, die deren Zustimmung brauchen. Sie wird in Ausschüssen und im Plenum beraten, dann entscheidet die Stadtverordnetenversammlung.

  1. 1Magistrat legt Vortrag vor
  2. 2Ausschüsse beraten
  3. 3Plenum entscheidet

Der Weg dieser Vorlage

Am 2. November 2012 legte der Magistrat diesen Vortrag der Stadtverordnetenversammlung vor. In 6 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 13.12.2012 im Stadtverordnetenversammlung angenommen.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf6 Beratungen
KAV
Sitzung 20 · 26.11.2012
TO I, TOP 11
Angenommen
Der Vorlage M 252 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

OBR 6
Sitzung 16 · 27.11.2012
TO I, TOP 40
Abgelehnt
Die Vorlage M 252 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
SPDLinke
Ablehnung:
CDU
Enthaltung:
GrüneFreie Wähler
Abstimmung im Original

Abstimmung: SPD und LINKE. gegen CDU (= Annahme) bei Enthaltung GRÜNE und FREIE WÄHLER

OBR 5
Sitzung 16 · 30.11.2012
TO I, TOP 42
Angenommen
Der Vorlage M 252 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Verkehrsausschusses
Sitzung 15 · 04.12.2012
TO I, TOP 10
Angenommen
Der Vorlage M 252 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPDFDPPiraten
Ablehnung:
LinkeRömerÖkoLinX-ARLREP
Enthaltung:
Freie Wähler
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD und FDP gegen LINKE. und RÖMER (= Ablehnung); FREIE WÄHLER (= Enthaltung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Piraten (= Annahme) ÖkoLinX-ARL und REP (= Ablehnung)

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 16 · 11.12.2012
TO II, TOP 9
Angenommen
Der Vorlage M 252 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPDFDP
Ablehnung:
LinkeRömer
Enthaltung:
Freie Wähler
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD und FDP gegen LINKE. und RÖMER (= Ablehnung); FREIE WÄHLER (= Enthaltung)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 17 · 13.12.2012
TO II, TOP 40
Angenommen
Der Vorlage M 252 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPDFDPPiraten
Ablehnung:
LinkeRömerÖkoLinX-ARLREP
Enthaltung:
Freie Wähler
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, FDP und Piraten gegen LINKE., RÖMER, ÖkoLinX-ARL und REP (= Ablehnung); FREIE WÄHLER (= Enthaltung)

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