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Neugestaltung der Einmündung Hofstraße/Neue Mainzer Straße bis Untermainkai

Vorlagentyp: M
4 SitzungenAngenommen
Vorlage
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Inhalt

Vortrag des Magistrats vom 08.12.2006, M 241

Betreff: Neugestaltung der Einmündung Hofstraße/Neue Mainzer Straße bis Untermainkai Vorgang: Beschl. d. Stv.-V. vom 16.06.2005, § 9432 (M 39) I. Der Planung zur Neugestaltung der Einmündung Hofstraße / Neue Mainzer Straße bis Untermainkai wird zugestimmt. II. Der Magistrat wird beauftragt, die Neugestaltung auszuführen. Im Einzelnen handelt es sich hierbei um - Neutrassierung der Bordsteinführung im Einmündungsbereich - Wegfall der separaten Rechtsabbiegespur zum Untermainkai - Verkleinerung der Trenninsel in der Neue Mainzer Straße - Fortführung der bereits umgesetzten Neugestaltung des westl. Gehweges vor den Städtischen Bühnen - Neupflanzung von 5 Bäumen - Anpassung der vorhandenen Signalanlagen an die Umgestaltung - Setzen neuer Straßenleuchten III. Es dient zur Kenntnis, - dass der bezeichnete Umgestaltungsbereich im öffentlichen Raum Teil einer Maßnahme ist, die über externe Finanziers getragen wird und, da für den Abschnitt im Süden keine Mittel mehr zur Verfügung stehen, hierfür städtische Mittel bereitgestellt werden müssen, - dass für die Umsetzung der Maßnahme eine Gesamtinvestition von 902.500 € erforderlich wird, - dass im Investitionshaushalt 2007 Mittel des Ausbauprogramms "Schöneres Frankfurt", Produktgruppe 13.1 Stadtplanung, Sachkonto 3.61/0.940000 in Höhe von 902.500 € bereitgestellt werden, - dass sich die bereitgestellten Mittel wie folgt aufteilen: Jahr Verpflichtung Mittelabfluss 2007 902.500 € 800.000 € 2008 102.500 € IV. Die Gesamtkosten von 902.500 € werden bewilligt. Die Bewilligung wird auf den Betrag begrenzt, der sich aus der Prüfung durch das Revisionsamt ergibt.

Begründung: A - C Zielsetzung und Lösung, Alternativen Ziel der Umgestaltung ist die Pflanzung von Bäumen in der Straße, die eine freundlichere Atmosphäre in den steinernen Straßenraum bringen sollen. Dies ist vor allem Wunsch der Anlieger, über diesen Gestaltungsansatz eine Adressbildung zu erreichen. Darüber hinaus soll eine durchgängige Oberflächengestaltung der Gehwege von der Junghofstraße bis zum Mainufer eine verbesserte Gestaltqualität erzeugen und die teilweise sehr "angestückelte" Oberflächenansicht ersetzen. Weiter wird durch die neue Beleuchtung, die sich in Portalaufstellung die Straße entlang entwickelt, eine neue Lichtatmosphäre erzeugt, die dem Fußgänger durch die niedrige Lichtpunkthöhe nunmehr auch eine bessere Ausleuchtung der Gehwege und damit eine bessere Orientierung bietet. Der vorliegende Knotenbereich wird nach denselben Grundsätzen gestaltet, jedoch wird die Chance genutzt, die Einmündung der Hofstraße in die Neue Mainzer Straße knapper zu fassen: Die Hofstraße wird mit zwei Fahrspuren in die Neue Mainzer Straße führen, jedoch wird die Einmündung rechtwinkliger gestaltet und damit Fußgängern und Fahrradfahrern mehr Querungskomfort geboten (kürzerer Weg über die Fahrbahnen) und die Fußgängerflächen sind etwas komfortabler in der Größe (bessere Orientierung). Auch soll der bislang unerfreuliche Gehwegbereich südlich der Städtischen Bühnen seinen Hinterhofcharakter verlieren, indem der Gehweg ausgebaut und in eine durchgängige Gestaltung einbezogen wird. Dies gilt für beide Gehwegbereiche der Hofstraße, sowohl für den nördlichen, als auch für den südlichen Gehweg. Dazu wird eine linienhafte Führung der Straße angestrebt, d.h. die Aufweitung der Straße in südlicher Richtung zum Mainufer hin erfolgt so spät wie möglich, um die Orientierung für die einzelnen Verkehrsarten besser zu strukturieren. Dadurch wird im Umfeldbereich des Verwaltungsgebäudes der Schweizer Nationale, insbesondere östlich des Gebäudes vor dem Haupteingang, deutlich an Fläche gewonnen. Die Mittelinsel am Brückenkopf bleibt weitgehend unverändert, die Fußgänger werden von den Städtischen Bühnen über die Mittelinsel nach Süden geführt und dort nach Wahl direkt östlich oder westlich über eine signalgesteuerte Überwegführung weitergeführt. Selbiges gilt auch für Fahrradfahrer. Es wird ein getrennter Geh- und Radweg angeordnet und entsprechend gestaltet. Dies geschieht in Fortführung der in Höhe der Städtischen Bühnen bereits hergestellten Flächen. Mit Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 16.06.2005, § 9432, wurde der Magistrat verpflichtet, die Bäume im Bereich vor dem Degussa-Gebäude zu erhalten. In Konsequenz dazu wird der Gehweg nicht verändert/erneuert werden können, da die Wurzeln hoch anstehen und bei einer Erneuerung der Flächen die Wurzeln beschädigt werden können. Der Brückenkopf der Untermainbrücke wird nahezu einen symmetrischen Aufbau erhalten und damit den Stadteingang von Süden in die Innenstadt und das Bankenviertel deutlicher markieren. Die Mittelinsel mit der Baumreihe, die eine Fortsetzung der Linden in Höhe der städtischen Bühnen darstellt, erzeugt eine klare Gliederung der Verkehrsfläche. Alternativen bestehen keine. D. Finanzierung

  1. Investitionsbedarf 902.500 €
  2. Jährliche Folgekosten 2.1 Personelle Folgekosten keine 2.2 Sächliche Folgekosten 13.500 € 2.3 Erträge keine 2.4 Kapitalkosten
    • a)Kalkulatorische Verzinsung, 5,0% 45.125 €
    • b)Abschreibung, 3,0% 27.075 € Folgekosten der Stadt Frankfurt am Main 85.700 € Kostenzusammenstellung 1 Baukosten 1.1 Straßenbauarbeiten Gesamtbaukosten 400.394,50 Kleinleistungen ca. 5% 20.019,73 Zwischensumme 420.414,23 Mehrwertsteuer 19% 79.878,70 Summe Straßenbauarbeiten 500.292,93 500.000,00 1.2 Landschaftsgärtnerische Arbeiten Gesamtbaukosten 13.570,00 Kleinleistungen ca. 5% 678,50 Zwischensumme 14.248,50 Mehrwertsteuer 19% 2.707,22 Summe Landschaftsgärtnerische Arbeiten 16.955,72 17.000,00 1.3 Beleuchtung Gesamtbaukosten 22.984,48 Mehrwertsteuer 19% 4.367,05 Summe Beleuchtung 27.351,53 27.500,00 1.3 Signaltechnische Arbeiten Gesamtbaukosten Tiefbau 100.783,00 Gesamtbaukosten Signaltechnik 73.537,00 Zwischensumme 174.320,00 Kleinleistungen ca. 5% 8.716,00 Mehrwertsteuer 19% 34.776,84 Summe Signaltechnische Arbeiten 217.812,84 218.000,00 Summe Gesamtbaukosten 762.500,00 2 Baunebenkosten 2.1 Planungskosten 26.000,00 SiGe-Koordination 9.000,00 Bauüberwachung 22.360,00 Ordnungsamt 50.992,00 Grünflächenamt 1.424,85 Bodengutachten 5.000,00 Zwischensumme 114.776,85 Mehrwertsteuer 19% 21.807,60 Summe Baunebenkosten 136.584,45 140.000,00 Gesamtkosten 902.500,00 3 Folgekosten (brutto) 3.1 Beleuchtung Energie und Wartungskosten pro Jahr 2.162,32 Betriebskosten Amt 32 11.100,00 13.262,32 13.500,00 Anlage 1 (ca. 1,3 MB)

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

MVortrag des Magistrats

Eine Beschlussvorlage, die der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung vorlegt — für Angelegenheiten, die deren Zustimmung brauchen. Sie wird in Ausschüssen und im Plenum beraten, dann entscheidet die Stadtverordnetenversammlung.

  1. 1Magistrat legt Vortrag vor
  2. 2Ausschüsse beraten
  3. 3Plenum entscheidet

Der Weg dieser Vorlage

Am 8. Dezember 2006 legte der Magistrat diesen Vortrag der Stadtverordnetenversammlung vor. In 4 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 01.02.2007 im Stadtverordnetenversammlung angenommen.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf4 Beratungen
OBR 1
Sitzung 8 · 16.01.2007
TO I, TOP 37
Angenommen
Der Vorlage M 241 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Verkehrsausschusses
Sitzung 7 · 23.01.2007
TO I, TOP 16
Angenommen
Der Vorlage M 241 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneFDPFAGBFFNPDÖkoLinX/E.L.
Ablehnung:
Linke.wasg
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, FDP, FAG und BFF Sonstige Voten/Protokollerklärung: LINKE.WASG (= Ablehnung) NPD und ÖkoLinX/E.L. (= Annahme)

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 8 · 30.01.2007
TO II, TOP 17
Angenommen
Der Vorlage M 241 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneFDPFAGBFF
Ablehnung:
Linke.wasg
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, FDP, FAG und BFF gegen LINKE.WASG (= Ablehnung)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 9 · 01.02.2007
TO II, TOP 38
Angenommen
Der Vorlage M 241 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneFDPFAGBFFNPDE.lÖkoLinX-ARL
Ablehnung:
Linke.wasg
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, FDP, FAG, BFF, NPD und E.L. gegen LINKE.WASG (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (= Annahme)

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