Anbau, Oberschelder Weg, Betriebshof Nord hier: Bau- und Finanzierungsvorlage
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Zusammenfassung
Der Magistrat schlägt den Anbau eines Verwaltungsgebäudes am Oberschelder Weg vor, um den gestiegenen Anforderungen an Büroflächen gerecht zu werden. Die Maßnahme umfasst eine Investition von 2,48 Millionen Euro und soll zusätzliche Arbeitsplätze sowie Archivflächen schaffen.
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Zu dieser Straße geht es weiter
Oberschelder Weg — 2 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 05.08.2026.
- Verkehrskonzept für das Gewerbe- und Wohngebiet Heddernheim-Ost zur Entlastung von Parkdruck und zum Schutz des Fuß- und Radverkehrs05.08.2026 · OF (Antrag Ortsbeirat)
- Oberschelder Weg: Fußweg sichern gegen falsch parkende Autos20.07.2026 · OF (Antrag Ortsbeirat)
- Gegen das Vergessen - Verschiedene Verbesserungen für die Gedenkstätte Arbeitserziehungslager Heddernheim18.04.2024 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
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Neues zu Oberschelder Weg per E-MailBeschlussvorschlag
- Der Erweiterung des Verwaltungsgebäudes Betriebshof Nord des Amts für Straßenbau und Erschließung wird entsprechend den vorgelegten Planungsunterlagen zugestimmt.
- Die erforderlichen Mittel für die Baumaßnahme mit einem Gesamtinvestitionsbedarf in Höhe von 2.480 T€ werden bewilligt und freigegeben.
- Es dient zur Kenntnis, dass
- a)für die Baumaßnahme Mittel in Höhe von 2.390 T€ in der Produktgruppe 16.03, Projektdefinition 5.010068 "Oberschelder Weg Anbau", zur Verfügung stehen;
- b)die darüber hinaus notwendigen Mittel in Höhe von 90 T€ zum Haushalt 2022 angemeldet werden und unter Vorbehalt der Beschlussfassung zum Haushalt 2022 durch die Stadtverordnetenversammlung stehen,
- d)bereits Planungsmittel in Höhe von 121 T€ (Stand 07.2020) auf dem Projekt 5.001265 verausgabt wurden; die bereits verausgabten Mittel sind der Projektdefinition 5.010068 "Oberschelder Weg Anbau" zuzuordnen,
- d)die Finanzierung der Jahresfolgekosten in Höhe von rd. 137 T€ sichergestellt ist.
Begründung
A. Zielsetzung
Die Erweiterung des Verwaltungsgebäudes Betriebshof Nord des Amts für Straßenbau und Erschließung an der Nordseite im Gartenbereich. Das vorhandene, gestalterisch hochwertige Verwaltungsgebäude wurde 1989 fertiggestellt. Es besteht aus zwei einbündigen Bauteilen mit Satteldach, die über eine zentrale Halle mit Glasdach erschlossen werden. Der Haupteingang liegt an der Südseite der Halle, die sich nach Norden verbreitert, um die einläufige, offene Treppe und Nebenräume aufzunehmen. Wegen wachsender Aufgaben reicht die bestehende Bürofläche nicht mehr aus. Eine ehemals als Wohnung genutzte Fläche wurde bereits vor einigen Jahren in Büroflächen umgenutzt. Auch an anderer Stelle im Erdgeschoss wurden durch interne Umstrukturierungen weitere Büroarbeitsplätze geschaffen. Zusätzliche Arbeitsplätze können jedoch im Bestandsgebäude nicht mehr untergebracht werden. Daher erteilte das Amt für Straßenbau und Erschließung dem Amt für Bau und Immobilien den Auftrag zur Planung eines Erweiterungsbaus. Derzeit sind im alten Gebäude 29 Schreibtischplätze vorhanden. Im geplanten Neubau sind 19 Arbeitsplätze vorgesehen. Für die Lagerung von Akten sind zudem Archiv- und Lagerflächen eingeplant worden. Der Planung liegt ein genehmigtes Raumprogramm (Magistratsbeschluss vom 28.10.2019) zugrunde.
B. Alternativen
Keine, da im Zuge der Vorentwurfsplanung zwei grundsätzlich unterschiedliche Alternativen untersucht wurden: Ein Anbau an der Südseite im Bereich des Parkplatzes als auch ein Anbau an der Nordseite im Gartenbereich. Auch wenn eine Erweiterung an der Südseite und das Umfunktionieren des Haupteingangs als "Gelenk" zwischen Neu- und Bestandsbau zunächst vielversprechend erschien, so zeigten sich bei näherer Betrachtung Nachteile gegenüber der Nordvariante. Der Parkplatz wäre enorm verkleinert worden, sodass gesetzlich notwendige Stellplätze gefehlt hätten. Zudem verläuft in diesem Bereich die Gaszuleitung, die nicht überbaut werden darf, der Balkon über dem Haupteingang müsste abgebrochen werden. Der Haupteingang wäre über die Bauzeit nicht nutzbar und der Hausanschlussraum hätte einen komplett neuen Zugang erhalten müssen.
C. Lösung
Im Neubau sind 19 Arbeitsplätze vorgesehen. Für die Lagerung von Akten sind zudem Archiv- und Lagerflächen eingeplant worden. Bauliches Konzept: In Verlängerung des westlichen Bauteils entsteht ein der vorhandenen Kubatur entsprechender Baukörper mit Satteldach. Dort werden Büros für 19 Beschäftigte, sowie der Flur untergebracht. Die mittige Halle wird ebenfalls verlängert, um die zweite Treppe mit Aufzug (behindertengerecht) sowie weitere Neben- und Technikräume unterzubringen. Potentiell könnten durch eine Verlängerung des östlichen Baukörpers, Büroflächen in einem zweiten Bauabschnitt untergebracht werden. Der Anbau wird in monolithischer Bauweise errichtet und verputzt. Lediglich das neue Treppenhaus erhält größere verglaste Flächen. Die bestehenden Satteldächer werden mit gleicher Höhe und Neigung verlängert und wie der Bestand mit Aluminiumblech gedeckt. Der Übergang zwischen Bestand und Neubau wird über eine verglaste Fuge, die bis zum First geführt wird verbunden. Die zentrale Halle erhält ein Flachdach. Im Wesentlichen erhält der Anbau eine Lochfassade mit Fenstern, Brüstungen und Raffstores als Sonnenschutz. Das Treppenhaus wird mit einer Pfosten-Riegel-Fassade verglast. Auf dem Flachdach befindet sich eine Lichtkuppel. Die Baustelle kann von der rückwärtigen Ludwig-Reinheimer-Straße aus erschlossen werden. Für die Arbeiten an dieser Stelle ist es allerdings notwendig, die Terrasse sowie den vorhandenen Garten teilweise rückzubauen. Aufgrund der Topografie müsste zudem der Bestandsbau im Anbaubereich unterfangen werden.
D. Öffentlichkeitsbeteiligung
- Investitionsbedarf: Investitionsbedarf 2.480.000,00 €. Kostenübersicht: Titel Betrag (brutto) Investitionskosten 2.479.961,00 €. Baukosten 1.996.723,31 €. Baunebenkosten 483.237,58 €.
- Finanzbedarfszeitraum: Bisher verausgabt Stand 07.2020 121.318,74 €. 2020 59.000,00 €. 2021 869.000,00 €. 2022 1.430.681,26 €.
- Zugehörige Folgeinvestitionen: Keine.
- Jahresfolgekosten: Nach Abschluss der Baumaßnahme werden jährlich Sachaufwand für Abschreibung (40 Jahre auf 2.480 T€) von 62.000,00 € und Kosten für kalkulatorische Verzinsung (= 2,25% /2 * 2.480 T€) von insgesamt 27.900,00 € erwartet. Kosten für die Baunuterhaltung werden in Höhe von 46.605,00 € erwartet (1,95% auf 2.390 T€). Personelle Folgekosten entstehen nicht. Insgesamt betragen die Jahresfolgekosten 136.505,00 €.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine Beschlussvorlage, die der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung vorlegt — für Angelegenheiten, die deren Zustimmung brauchen. Sie wird in Ausschüssen und im Plenum beraten, dann entscheidet die Stadtverordnetenversammlung.
- 1Magistrat legt Vortrag vor
- 2Ausschüsse beraten
- 3Plenum entscheidet
Der Weg dieser Vorlage
Am 4. Dezember 2020 legte der Magistrat diesen Vortrag der Stadtverordnetenversammlung vor. In 3 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 28.01.2021 im Stadtverordnetenversammlung angenommen.
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: Annahme bei einer Enthaltung LINKE.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER gegen AfD (= Annahme im Rahmen des Revisionsberichts) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (=Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION, FRANKFURTER und ÖkoLinX-ARL gegen AfD (= Annahme im Rahmen des Revisionsberichts)