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Kultur- und Freizeitticket hier: Konzept

Vorlagentyp: M
14 Wochen bis zur Antwort4 Stationen im Verfahren13 SitzungenAngenommen

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Thema Kinder, Jugend und Familie verfolgen

Inhalt

Vortrag des Magistrats vom 01.11.2019, M 183

Betreff: Kultur- und Freizeitticket hier: Konzept Vorgang: Beschl. d. Stv.-V. vom 28.02.2019, § 3735 (M 12)

  1. Es dient zur Kenntnis, dass die Stadtverordnetenversammlung mit Beschluss vom 28.02.2019 (§ 3735 zum M 12), den Magistrat - Dezernat VII - beauftragt hat, ein Konzept für ein Kultur- und Freizeitticket zu erstellen und der Stadtverordnetenversammlung zur Beschlussfassung vorzulegen.
  2. Dem beiliegenden Konzept wird zugestimmt. Der Magistrat - Dezernat VII - wird beauftragt, alles Weitere zu veranlassen.
  3. Das Kultur- und Freizeitticket kann von Erziehungsberechtigten bzw. den gesetzlichen Vertretern kostenlos erworben werden für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren, die entweder in Frankfurt am Main einen Wohnsitz haben oder dort zur Schule bzw. zur Kita gehen, wenn das monatliche Netto-Familieneinkommen unter 4.500 € liegt. Alle anderen können das Ticket zu einem Preis von 29 € pro Jahr erwerben.
  4. Über die mit Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 28.02.2019 (§ 3735 zum M 12) ab 2019 zusätzlich im Budget des Dezernats VII, Produktbereich 21, bereitgestellten Mittel von 1,00 Mio. € werden dem Dezernat VII ab 2020 weitere Mittel in Höhe von 0,45 Mio. €, also insgesamt 1,45 Mio. € jährlich (inkl. der zusätzlichen Personalaufwendungen), auf der Planungsbasis von 20.000 ausgegebenen Kultur- und Freizeittickets bereitgestellt. Der Magistrat wird beauftragt, die zusätzlichen Mittel in Höhe von 0,45 Mio € jährlich im Endausdruck zum Haushalt 2020/21 einzustellen.
  5. Sofern die Anzahl der tatsächlich ausgegebenen Kultur- und Freizeittickets die vorgenannte Planungsbasis überschreitet, sind die entstehenden Mehrkosten in 2020 bzw. 2021 jeweils mit einer gesonderten Vorlage mit Deckungsvorschlag zu beordnen und für die kommenden Haushaltsjahre ab 2022 ff. anzumelden
  6. Zur administrativen Abwicklung des Kultur- und Freizeittickets wird das Kulturamt ermächtigt, zwei befristete Beschäftigungsverhältnisse zur Einführung des Kultur- und Freizeittickets zu begründen. Der Zoologische Garten wird ermächtigt, ein befristetes Beschäftigungsverhältnis zur Bewältigung des steigenden Aufwandes im Kassenbereich zu begründen. Eine abschließende tarifliche Bewertung der zur Abwicklung des Kultur- und Freizeittickets im Amt 41 vorgesehenen Tätigkeitsgebiete erfolgt zu gegebener Zeit auf der Grundlage entsprechender Entwürfe von Stellenbeschreibungen. Die Bewertung des Tätigkeitsgebietes im Kassenbereich des Zoologischen Gartens orientiert sich an vorhandenen Parallelstellen. Begründung: A. Zielsetzung Das Kultur- und Freizeitticket ist Teil eines von Magistrat und Stadtverordnetenversammlung beschlossenen, umfassenden Pakets für Mieterinnen und Mieter, Familien mit Kindern und für eine ökologische Stadt. Mit dem Kultur- und Freizeitticket setzt die Stadt Frankfurt am Main ein eindeutiges Zeichen, wie wichtig ihr kulturelle Teilhabe in Frankfurt ist. Das Kultur- und Freizeitticket verfolgt das kultur- und sozialpolitische Ziel, kulturelle Teilhabe für alle Kinder und Jugendliche anzuregen und zu fördern und auch für Kinder aus Haushalten mit geringen und mittleren Einkommen finanziell zu ermöglichen. Bereits seit 2017 ist der Eintritt in die 16 städtischen Museen für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren frei. Nun wird Frankfurter Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahren, die in Frankfurt am Main einen Wohnsitz haben oder hier zur Schule/ Kita gehen, der freien Eintritt in nicht-städtische Museen sowie den Zoo ermöglicht, wenn sie in einem Haushalt mit einem monatlichen Nettoeinkommen bis maximal 4.500 € wohnhaft sind. Eltern bzw. Sorgeberechtigte, die ein höheres Haushaltsnettoeinkommen haben bzw. die nicht in Frankfurt wohnhaft sind, können das Ticket für einen moderaten Preis von 29 € pro Jahr erwerben. Das Antragsverfahren ist zur Erreichung des mit dem im M 12 vorgegebenen Ziel, möglichst viele Kinder am Kultur- und Freizeitticket teilhaben zu lassen, für die Antragsteller so einfach wie möglich zu halten. Das Kultur- und Freizeitticket kann vor Ort in den Sozialrathäusern und von zuhause oder unterwegs online beantragt werden. B. Alternativen Sollte das Konzept zum Kultur- und Freizeitticket nicht umgesetzt werden, würde die Chance vertan, einen weiteren konkreten Schritt zur kulturellen Teilhabe in Frankfurt zu unternehmen. So würde auf einen wichtigen Impuls verzichtet, Kinder aus allen Einkommensgruppen zu regelmäßigen Nutzern der beteiligten Kulturinstitutionen zu machen. C. Lösung Es können zwei Arten des Kultur- und Freizeittickets beantragt werden: Zum einen die kostenlose Variante, in den Fällen, in denen das monatliche Netto-Familieneinkommen 4.500 € nicht übersteigt und zum anderen die Variante zum moderaten Preis von 29 € pro Jahr. Das Kultur- und Freizeitticket kann vor Ort in den Sozialrathäusern und von zuhause oder unterwegs online beantragt werden. Im Anschluss an die Zustellung der Plastikkarte ist der freie Eintritt über die 16 städtischen Museen hinaus in 19 weiteren nicht-städtischen Museen und dem Zoo möglich. Die Karte dient einerseits in Verbindung mit dem Schülerausweis oder einem gültigen Lichtbildausweis als Eintrittskarte und andererseits als Instrument zur Erfassung der Besuchszahlen, anhand derer den Kultureinrichtungen die mit dem Kultur- und Freizeitticket verbundenen Eintrittsausfälle von der Stadt Frankfurt am Main exakt kompensiert werden. D. Kosten Aufbauend auf der im Rahmen der Abwicklung der MuseumsuferCard bereits bewährten und größtenteils vorhandenen sowie finanzierten Infrastruktur wird von folgenden Kosten bei hier zugrunde gelegten 20.000 Ticketinhaber*innen bis Ende 2021 ausgegangen: - Kosten 1,22 Mio. € o Kartenproduktion/ Support 95.300 € Je mehr Karten produziert werden, desto kostengünstiger wird die Einzelproduktion. Es wird im Folgenden mit einer Ausgabe von insg. 20.000 Karten bis Ende 2021 kalkuliert. o Kompensation der Eintrittsausfälle 1,08 Mio. € § Städtische Museen 150 T€ (für die Eintrittsfreiheit, die seit 01.01.2017 gilt) § Zoologischer Garten Frankfurt 480 T€ § Nicht-städtische Museen 450 T€ Ausgangsgröße für diese Berechnung der zu ersetzenden Eintrittsausfälle ist die Gesamtzahl der U18-Besuche bei jeweils einem Besuch im Zoo sowie in einem nichtstädtischen Museum pro Karteninhaber*in und Quartal zum durchschnittlichen Eintrittspreis für Kinder. Eine genaue Abschätzung der veränderten Besuchszahlen nach Einführung des Tickets ist vorab nicht möglich. Die genannten Kosten haben insofern vorläufigen Charakter und sind der tatsächlichen Entwicklung anzupassen (auf Ziff. 5 des Beschlusstenors wird verwiesen). o Zusätzliche Kosten im Zoologischen Garten 45.000 € (Reinigung und Sicherheitsdienst) - Personalaufwendungen: 215.400 € o 2 Stellenneuschaffungen im Kulturamt o 1 zusätzliche Stelle im Kassenbereich Zoo Anlage _Konzept (ca. 214 KB)Nebenvorlage: Antrag vom 15.11.2019, NR 1029

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 1. November 2019Sie sind hier
    MM 183Kultur- und Freizeitticket hier: Konzept
    Magistratsvortrag
  2. 7. November 2019AA 576Kultur- und FreizeitticketSTVV-Anfrage · AfD
  3. 15. November 2019NRNR 1029Kultur- und FreizeitticketSTVV-Antrag · AfD
  4. 7. Februar 2020Antwort des Magistrats · nach 14 WochenBB 61Kultur- und FreizeitticketMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

MVortrag des Magistrats

Eine Beschlussvorlage, die der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung vorlegt — für Angelegenheiten, die deren Zustimmung brauchen. Sie wird in Ausschüssen und im Plenum beraten, dann entscheidet die Stadtverordnetenversammlung.

  1. 1Magistrat legt Vortrag vor
  2. 2Ausschüsse beraten
  3. 3Plenum entscheidet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf13 Beratungen
OBR 5
Sitzung 36 · 22.11.2019
TO I, TOP 62
Angenommen
Der Vorlage M 183 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 4
Sitzung 36 · 26.11.2019
TO II, TOP 1
Angenommen
Der Vorlage M 183 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
SPDGrüneLinkeÖkoLinX-ARLBFFdFfm
Ablehnung:
CDUFDP
Abstimmung im Original

Abstimmung: SPD, GRÜNE, LINKE., ÖkoLinX-ARL, BFF und dFfm gegen CDU und FDP (= Ablehnung)

OBR 1
Sitzung 36 · 26.11.2019
TO I, TOP 51
Angenommen
Der Vorlage M 183 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
SPDCDUGrüneLinkeBFFDie ParteiU.b
Ablehnung:
FDP
Abstimmung im Original

Abstimmung: SPD, CDU, GRÜNE, LINKE., BFF, Die PARTEI und U.B. gegen FDP (= Ablehnung)

OBR 6
Sitzung 36 · 26.11.2019
TO I, TOP 36
Angenommen
Der Vorlage M 183 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFraktionslos
Ablehnung:
BFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP und fraktionslos gegen BFF (= Ablehnung)

OBR 10
Sitzung 36 · 26.11.2019
TO I, TOP 24
Angenommen
Der Vorlage M 183 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
SPDCDUGrüne
Ablehnung:
FDPBFF
Enthaltung:
Linke
Abstimmung im Original

Abstimmung: SPD, CDU und GRÜNE gegen FDP und BFF (= Ablehnung); LINKE. (= Enthaltung)

Kultur- und Freizeitausschusses
Sitzung 35 · 28.11.2019
TO I, TOP 8
Angenommen
1. Der Vorlage M 183 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 1029 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinke
Ablehnung:
AfDFDP
Sonstige:
BFF (M 183 = Ablehnung, NR 1029 = Annahme)FRAKTION (M 183 = Annahme, NR 1029 = Ablehnung)ÖkoLinX-ARL (M 183 = Annahme, NR 1029 = Ablehnung)Frankfurter (M 183 = Annahme)
zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDP
Ablehnung:
AfD
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE und LINKE. gegen AfD und FDP (= Ablehnung) zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE. und FDP gegen AfD (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF (M 183 = Ablehnung, NR 1029 = Annahme) FRAKTION und ÖkoLinX-ARL (M 183 = Annahme, NR 1029 = Ablehnung) FRANKFURTER (M 183 = Annahme)

OBR 12
Sitzung 36 · 29.11.2019
TO I, TOP 24
Angenommen
Der Vorlage M 183 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 2
Sitzung 37 · 02.12.2019
TO I, TOP 27
Beraten
Die Vorlage M 183 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Jugendhilfeausschusses
Sitzung 58 · 03.12.2019
TO I, TOP 4
Angenommen
Der Vorlage M 183 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

OBR 8
Sitzung 36 · 04.12.2019
TO I, TOP 26
Angenommen
Der Vorlage M 183 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Enthaltung:
LinkeBFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: Annahme bei Enthaltung LINKE. und BFF

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 36 · 10.12.2019
TO II, TOP 25
Angenommen
1. Der Vorlage M 183 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 1029 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinke
Ablehnung:
AfDFDP
zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDP
Ablehnung:
AfD
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE und LINKE. gegen AfD und FDP (= Ablehnung) zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE. und FDP gegen AfD (= Annahme)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 38 · 12.12.2019
TO II, TOP 45
Angenommen
1. Der Vorlage M 183 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 1029 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFRAKTIONFrankfurterÖkoLinX-ARL
Ablehnung:
AfDFDPBFF
zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFRAKTIONÖkoLinX-ARL
Ablehnung:
AfDBFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FRAKTION, FRANKFURTER und ÖkoLinX-ARL gegen AfD, FDP und BFF (= Ablehnung) zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FRAKTION und ÖkoLinX-ARL gegen AfD und BFF (= Annahme)

OBR 2
Sitzung 38 · 20.01.2020
TO I, TOP 9
Angenommen
1. Der mündliche Antrag der GRÜNE-Fraktion wird abgelehnt. 2. Der Vorlage M 183 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUFDPBFF
Ablehnung:
GrüneLinkePiraten
Enthaltung:
SPD
zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkePiraten
Ablehnung:
FDPBFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, FDP und BFF gegen GRÜNE, LINKE. und Piraten (= Annahme); SPD (= Enthaltung) zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE. und Piraten gegen FDP und BFF (= Ablehnung)

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