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Flüchtlinge aufklären - Antisemitismus vermeiden

Vorlagentyp: K
78 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren1 Sitzung

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Thema Schulen und Bildung verfolgen

Inhalt

Anregung der KAV vom 18.08.2020, K 197

Betreff: Flüchtlinge aufklären - Antisemitismus vermeiden Gemäß dem Beschluss der Kommunalen Ausländer- und Ausländerinnenvertretung (KAV) der 43. öffentlichen ordentlichen Plenarsitzung vom 17.08.2020 wird die Stadtverordnetenversammlung gebeten, folgendes zu beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, ein Programm zu entwerfen und dann durchzuführen, welches zum Ziel hat, möglichen Antisemitismus bei geflüchteten Menschen, die in Frankfurt am Main leben, entgegen zu wirken. Das Programm soll sowohl über den Holocaust und das Judentum aufklären als auch soziale Komponenten enthalten, die geeignet sind, fremden- und religionsfeindliche Tendenzen abzubauen. Die Informationen sollen beim Bedarf in den jeweiligen Sprachen angeboten werden. In einem ersten Schritt soll festgestellt werden, welche Informationen über den Holocaust und das Judentum unter Geflüchteten bekannt sind.

Begründung: Gerade in Deutschland darf Antisemitismus keinen Raum mehr bekommen. Es ist bekannt, dass judenfeindliche Denkweisen in der Gesellschaft leider zunehmen. Es ist jedoch weniger bekannt, welche Informationen über den Holocaust und das Judentum unter den geflüchteten Menschen vorhanden ist. Öfters kommen sie aus den Ländern, die ein falsches Bild über Judentum oder Holocaust verbreiten. Dies muss ermittelt werden. Sodann müssen Schritte ergriffen werden, um den möglichen Antisemitismus entgegen zu wirken und abzubauen. Das Ziel muss eine Stadt sein, in der Menschen aller Ethnien und Weltanschauungen respektvoll miteinander umgehen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 18. August 2020Sie sind hier
    KK 197Flüchtlinge aufklären - Antisemitismus vermeiden
    KAV-Anregung
  2. 18. Februar 2022Antwort des Magistrats · nach 78 WochenSTST 441Flüchtlinge aufklären - Antisemitismus vermeidenStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

KAnregung der KAV

Ein Vorschlag der Kommunalen Ausländer- und Ausländerinnenvertretung (KAV). Er wird in den zuständigen Ausschüssen behandelt und kann übernommen, abgelehnt oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen werden.

  1. 1KAV bringt Anregung ein
  2. 2Ausschüsse beraten
  3. 3ggf. Prüfung durch den Magistrat

Frist: 3 Monate bei Überweisung

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
Ausschusses für Bildung und Integration
Sitzung 41 · 21.09.2020
TO I, TOP 38
Erledigt
nicht auf TO Die Vorlage K 197 wird im vereinfachten Verfahren erledigt. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüne
Ablehnung:
AfDLinkeFDPBFFFRAKTION
Sonstige:
Frankfurter (Annahme)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD und GRÜNE gegen AfD und LINKE. (= Ablehnung), FDP und BFF (= Prüfung und Berichterstattung) sowie FRAKTION (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRANKFURTER (= Annahme)

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