Erweiterung der Bestattungszeit auf den Frankfurter Friedhöfen
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Thema Gesundheit und Soziales verfolgenInhalt
Anregung der KAV vom 11.09.2018, K 106
Betreff: Erweiterung der Bestattungszeit auf den Frankfurter Friedhöfen Gemäß dem Beschluss der Kommunalen Ausländer- und Ausländerinnenvertretung (KAV) der 27. öffentlichen ordentlichen Plenarsitzung vom 10.09.2018 wird die Stadtverordnetenversammlung gebeten, zu beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, die Bestattungszeiten in den Frankfurter Friedhöfen bei Bedarf auf Nachmittage und Wochenenden zu erweitern und die Gebühren entsprechend anzupassen.
Begründung: In einer Stadt wie Frankfurt, deren Einwohnerinnen und Einwohner über 50 % einen Migrationshintergrund haben, werden in den Friedhöfen immer mehr Menschen bestattet, die keiner christlichen Religion angehören. Noch wird die Mehrheit der hier verstorbenen Menschen mit Migrationshintergrund in den Herkunftsländern bestattet. Der Trend wird sich in Zukunft dahingehend ändern, dass immer mehr Verstorbene mit Migrationshintergrund in Frankfurt bestattet werden, weil die mentale Bindung der nachkommenden Generationen zum Herkunftsland abnimmt und aus Kriegsgebieten nach Deutschland geflohene Menschen nach ihrem Tod in Frankfurt beerdigt werden. Angesichts dieser Entwicklung sollten im Rahmen der organisatorischen und finanziellen Rahmenbedingungen religiöse und kulturelle Riten berücksichtigt werden. Hierzu gehört zum Beispiel, dass die Verstorbenen möglichst schnell bestattet werden müssen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 11. September 2018Sie sind hierKK 106Erweiterung der Bestattungszeit auf den Frankfurter FriedhöfenKAV-Anregung
- 8. Februar 2019Antwort des Magistrats · nach 21 WochenBB 29Erweiterung der Bestattungszeit auf den Frankfurter FriedhöfenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag der Kommunalen Ausländer- und Ausländerinnenvertretung (KAV). Er wird in den zuständigen Ausschüssen behandelt und kann übernommen, abgelehnt oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen werden.
- 1KAV bringt Anregung ein
- 2Ausschüsse beraten
- 3ggf. Prüfung durch den Magistrat
Frist: 3 Monate bei Überweisung
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD und GRÜNE gegen AfD und BFF (= Ablehnung) sowie LINKE. (= Annahme) und FDP (= vereinfachtes Verfahren) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION, FRANKFURTER und ÖkoLinX-ARL (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD und GRÜNE gegen AfD und BFF (= Ablehnung), LINKE., FRAKTION, FRANKFURTER und ÖkoLinX-ARL (= Annahme) sowie FDP (= vereinfachtes Verfahren)