Wie der Presse zu entnehmen war, ist die Betreuung von Schwangeren durch Hebammen in Frankfurt nach wie vor völlig unzur
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Frage vom 22.06.2017, F 676 Wie der Presse zu entnehmen war, ist die Betreuung von Schwangeren durch Hebammen in Frankfurt nach wie vor völlig unzureichend.
Ich frage den Magistrat: Hat der Magistrat ein Konzept, die Situation zeitnah zu verbessern?
Antwort des Magistrats: Bereits seit dem Frühjahr 2016 befasst sich der Magistrat mit dieser Thematik und etablierte unter Federführung des Gesundheitsamtes einen "Runden Tisch" mit ärztlichen Vertreterinnen und Vertretern der Frankfurter Kliniken, der leitenden Hebammen der Frankfurter Geburtsklinken, Vertreterinnen der Frankfurter Frauenärzte, Netzwerkvertreterinnen "Frühe Hilfen" und Standesvertreterinnen der Hebammen. Zwischenzeitlich wurde ein sogenanntes Zwei-Säulen-Konzept erarbeitet und als Lösungsansatz vorgelegt. Die erste Säule gewährleistet in der frühen Zeit des Wochenbetts bis zum zehnten Lebenstag des Säuglings über die Einrichtung eines Notfalltelefons, dass Hausbesuche angefordert werden können und ein Verlassen des häuslichen Wochenbetts nicht erforderlich wird. Die zweite Säule des Konzepts greift für die Zeit des späten Wochenbetts. Um auch hier eine flächendeckende Wochenbettbetreuung zu gewährleisten, werden Hebammen-Wochenbett- Notambulanzen eingerichtet. Diese können als Dependancen einer Hebammenpraxis und damit nicht Bestandteil bestehender Einrichtungen sowohl an Frankfurter Geburtskliniken, im Gesundheitsamt oder anderen dafür geeigneten Örtlichkeiten eingerichtet werden. Der Magistrat sieht die vorliegende Konzeption gleichwohl nur als eine Übergangslösung an und bemüht sich im Rahmen seiner Möglichkeiten darum, dass die Zahl der in Frankfurt tätigen Hebammen wieder eine Größe erreicht, die gewährleitstet, dass Frauen für die Dauer des Wochenbetts in ihrem häuslichen Umfeld betreut werden können. Vor diesem Hintergrund setzt sich der Magistrat intensiv für die Schaffung eines Studiengangs Hebammenwissenschaften in Frankfurt ein. Ist doch darin ein wesentlicher Beitrag zur Entspannung der Situation zu sehen. Antragstellende Person(en): Stadtv. Hildegard Hübner Anfrage vom 26.07.2017, A 228 Anfrage vom 05.09.2018, A 383
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 22. Juni 2017Sie sind hierFF 676Wie der Presse zu entnehmen war, ist die Betreuung von Schwangeren durch Hebammen in Frankfurt nach wie vor völlig unzurFragestunde-Frage
- 26. Juli 2017AA 228HebammenSTVV-Anfrage · AfD
- 6. Oktober 2017BB 329HebammenMagistratsbericht
- 5. September 2018AA 383Akademisierung der HebammenausbildungSTVV-Anfrage · FDP
- 3. Mai 2019BB 143Akademisierung der HebammenausbildungMagistratsbericht
- 20. September 2019BB 342Akademisierung der HebammenausbildungMagistratsbericht
- 7. Februar 2020BB 40Akademisierung der HebammenausbildungMagistratsbericht
- 28. August 2020BB 386Akademisierung der HebammenausbildungMagistratsbericht
- 18. Dezember 2020BB 666Akademisierung der HebammenausbildungMagistratsbericht
- 17. Dezember 2021Antwort des Magistrats · nach 234 WochenBB 432Akademisierung der HebammenausbildungMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet