Hebammen
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Thema Schulen und Bildung verfolgenInhalt
Bericht des Magistrats vom 06.10.2017, B 329
Betreff: Hebammen Vorgang: A 228/17 AfD Zu
- Der Hebammenmangel ist kein Problem, das ausschließlich Frankfurt betrifft. Unter der Seite des Deutschen Hebammenverbandes www.unsere-hebammen.de ist ersichtlich, dass bundesweit ein Mangel an Hebammen besteht. Frankfurt ist jedoch bei Geburten sehr beliebt. Die Geburtenrate ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Neben dem hohen Personalbedarf der sieben Frankfurter Entbindungskliniken mit drei Perinatal Zentren Level 1 spielt die finanzielle Belastung durch die Haftpflichtversicherung und die Vergütungssituation für Hebammenleistungen eine Rolle für die angespannte Situation. Ebenso werden die hohen Lebenshaltungskosten und die Wohnungssituation im Rhein-Main Gebiet seitens der Hebammenverbände als Belastungsfaktoren benannt. Dass Frankfurt bis September 2017 keine Hebammenschule hatte, hat zusätzlich dazu geführt, dass auch keine Auszubildenden nach Frankfurt kamen, die dann in der Stadt bleiben und arbeiten. Zu
- Auf der Basis des regelmäßigen Austauschs aller Beteiligten werden die jeweils möglichen und erforderlichen Maßnahmen zur Unterstützung der Schaffung eines Studiengangs verabredet und umgesetzt. Zu
- Bisher mussten Auszubildende und Studierende Frankfurt verlassen, um in anderen Städten ihre Hebammenausbildung oder ein Hebammenstudium zu absolvieren. Zusätzlich bestand auch für Nicht- Frankfurter keine Möglichkeit, Frankfurt im Rahmen ihrer Ausbildung als lebenswerte Stadt und Frankfurter Kliniken als attraktive Arbeitgeber kennenzulernen. Durch die Etablierung der Ausbildung und später des Studiengangs wird sich dies verändern. Zukünftig werden pro Jahrgang 24 Absolventen zur Hebammenausbildung in der Carl Remigius Medical School aufgenommen. Die Schülerinnen/Schüler werden im Rahmen der praktischen Ausbildung im Bürgerhospital sowie im Uniklinikum Frankfurt ihre Praxisphasen absolvieren und so Frankfurter Kliniken kennenlernen. Der Magistrat geht davon aus, dass ein Teil der Auszubildenden und später die Studierenden ihren Lebensmittelpunkt dauerhaft nach Frankfurt verlagern und vor Ort ihren Beruf im ambulanten und stationären Bereich ausüben werden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar. Nach der letzten Antwort wurde das Thema erneut aufgegriffen.
- 22. Juni 2017FF 676Wie der Presse zu entnehmen war, ist die Betreuung von Schwangeren durch Hebammen in Frankfurt nach wie vor völlig unzurFragestunde-Frage
- 26. Juli 2017AA 228HebammenSTVV-Anfrage · AfD
- 6. Oktober 2017Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 15 WochenBB 329HebammenMagistratsbericht
- 5. September 2018AA 383Akademisierung der HebammenausbildungSTVV-Anfrage · FDP
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD und FDP Sonstige Voten/Protokollerklärung: LINKE., BFF und FRAKTION (= Kenntnis)