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Am 01.11.2020 hat die Notschlafstätte für obdachlose Menschen in der B-Ebene der UBahn-Station „Eschenheimer Tor“ wiede

Vorlagentyp: F
Beantwortet
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Zusammenfassung

Die Stadt Frankfurt hat seit November 2019 zusätzliche Betten in Notunterkünften geschaffen, um obdachlosen Menschen zu helfen und zu verhindern, dass sie in U-Bahn-Stationen schlafen müssen. Die Notschlafstätte in der B-Ebene der U-Bahn-Station "Eschenheimer Tor" bietet eine wichtige Übernachtungsmöglichkeit und hat ein Schutzkonzept gegen COVID-19 implementiert.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

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Frage an den Magistrat

Am 01.11.2020 hat die Notschlafstätte für obdachlose Menschen in der B-Ebene der U-Bahn-Station "Eschenheimer Tor" wieder eröffnet. Ich frage den Magistrat: Wie viele zusätzliche Betten in Notunterkünften oder Wohnungen hat die Stadt seit November 2019 geschaffen, um zu verhindern, dass Menschen in der reichen Stadt Frankfurt in U-Bahn-Stationen schlafen müssen und sich dort nur mangelhaft beispielsweise vor dem Coronavirus schützen können?

Antwort des Magistrats

Der Magistrat hat in vielen Berichten an die Stadtverordnetenversammlung und in Antworten auf Fragen der Stadtverordneten die Struktur des Frankfurter Hilfesystems für obdachlose Menschen erläutert und Zusammenhänge dargestellt. In diesem Kontext war auch die Funktion der Notübernachtung in der B-Ebene Eschenheimer Tor, vormals B-Ebene Hauptwache, Teil der Ausführungen. Die Fragestellung suggeriert, dass dieses Hilfeangebot, das sich speziell und zielgerichtet an Menschen richtet, die die anderen Hilfen für wohnungslose Menschen nicht annehmen können oder wollen, das einzige Angebot im Winter sei. Um zu diesem Angebot Missverständnisse auszuräumen werden die Rahmenbedingungen gerne noch einmal wiederholt. Die Winterübernachtung in der B-Ebene ist für die Personen vorgesehen, die längerfristig obdachlos im Freien leben und im ersten Schritt keine anderen Hilfen in Anspruch nehmen wollen oder können. Aufgabe der Einrichtung ist die Überlebenssicherung und harm reduction, also die Reduzierung der Gefährdung. Zielsetzung ist es, mit den Personen Kontakt aufzunehmen, um weiterführende Hilfen zu ermöglichen. Die Einrichtung ist während der gesamten Öffnungszeit zwischen 22:00 Uhr und 06:00 Uhr morgens zugänglich. Tiere können mitgebracht werden. Am Morgen schließt sich bis 10:30 Uhr das Wintercafé mit warmen Getränken und Frühstück an. Ohne eine niedrigschwellige Einrichtung wie die Winterübernachtung sind diese Personen in ihrer Existenz bedroht. Seit Beginn der Pandemie arbeitet die Einrichtung mit einem Schutzkonzept, das auf der Basis der Beratungen mit dem Stadtgesundheitsamt erarbeitet und konsequent angewendet wird. Die Grundlage bilden die Regelungen des RKI: Ein bis zwei Meter Abstand im Wartebereich und zwischen den Schlafplätzen, Masken werden nur am Schlafplatz abgenommen. Alle Übernachterinnen und Übernachter werden täglich mit einem medizinischen Mund-Nase-Schutz ausgestattet. Es hat in der Einrichtung noch keinen Fall einer Covid-19-Erkrankung oder -Infektion gegeben. Die Einrichtung steht im direkten Austausch mit dem Stadtgesundheitsamt. Die Stadt Frankfurt stellt jede Wintersaison, gemeinsam mit den freien Trägern der Wohlfahrtspflege zusätzliche Schlaf- und Übernachtungsplatze für obdachlose Menschen zur Verfügung. In diesem Jahr stehen 425 Plätze zur Verfügung, für die jeweiligen Träger ein mit dem Stadtgesundheitsamt ein Hygienekonzept, Corona, ausgearbeitet haben. Derzeit sind die Plätze nicht ausgelastet. Bei voller Auslastung kann jederzeit eine Kapazitätserhöhung erfolgen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 3. Dezember 2020 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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