Laut Presseberichten ist der Ordnungsdezernent Frank im Gespräch mit der Polizei, um in Alt-Sachsenhausen die Sperrstund
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Zusammenfassung
Der Ordnungsdezernent plant, die Sperrstunde in Alt-Sachsenhausen von 5 Uhr auf 3 Uhr vorzuverlegen, was auf breiten Protest der Gastronomie stößt. Die Maßnahme wird als Reaktion auf anhaltende Probleme wie Ruhestörungen und Konflikte zwischen Besuchern und Anwohnern betrachtet.
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- Außengastronomie in Frankfurt: Duldung der bestehenden Anlagen bis zum Frühjahr/Sommer 2027 und Schaffung praktikabler Regelungen ab Herbst/Winter 202718.08.2026 · NR (Antrag Stadtverordnetenversammlung)
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Neues zu Opernplatz per E-MailFrage an den Magistrat
Laut Presseberichten ist der Ordnungsdezernent Frank im Gespräch mit der Polizei, um in Alt-Sachsenhausen die Sperrstunde von 5 Uhr auf 3 Uhr - oder früher - vorzuverlegen. Dagegen richtet sich breiter Protest der ansässigen Gastronomie, die befürchtet, dass hier eine neue reguläre, also dauerhafte und allgemeingültige Sperrstunde installiert werden soll. Ich frage den Magistrat: Handelt es sich bei den Plänen für eine neue Sperrstunde in Alt-Sachsenhausen um eine nur pandemiebedingte und somit temporäre Maßnahme, oder will der Magistrat die Vorverlegung dauerhaft einführen?
Antwort des Magistrats
Die allgemeinen Umstände in Alt-Sachsenhausen, insbesondere nächtliche Ruhestörungen, Vermüllung, Konflikte/Auseinandersetzungen zwischen Besuchern des Viertels oder auch mit Anwohnern, sind seit Jahren bekannt und zumeist an den Wochenenden mehrfach Gegenstand polizeilicher Einsätze. Aufgrund der pandemiebedingten Besonderheiten war in den zurückliegenden Monaten eine diesbezügliche Lageverschärfung eingetreten. Dies führte regelmäßig zu konfliktträchtigen Situationen, die aufgrund der erhitzten und häufig alkoholbeeinflussten Gemüter nicht selten nur durch polizeiliche Einsätze endeten. Insbesondere seit Mitte Juni war in Alt-Sachsenhausen ein stetiger Anstieg der Besucherzahlen zu verzeichnen. Über mehrere Jahre regelmäßig eingesetzte Einsatzkräfte berichteten, dass der Bereich hinsichtlich des Besucheraufkommens sowohl in den Straßen und Gassen, als auch in den Lokalen selbst so stark frequentiert sei, dass man von einer Überfüllung des Bereichs sprechen müsse. In Kombination mit einem hohen Alkoholisierungsgrad kam es vermehrt zu Auseinandersetzungen. Die hohe Personenkonzentration auf engstem Raum machte ein kontrolliertes Einschreiten sowie die Sicherung von Rettungswegen nahezu unmöglich. Hinsichtlich dieser Entwicklungen bestanden auffallende Parallelen zu der Lageentwicklung auf dem Frankfurter Opernplatz, welche bis zu den Ausschreitungen am 19.07.2020 einen gleichgelagerten Verlauf der Eskalation nahmen. Vor diesem Hintergrund haben Überlegungen und Gespräche zwischen dem Ordnungsamt und der Landespolizei stattgefunden, wie und durch welche Maßnahmen die Situation vor Ort entschärft werden könnte. Angesichts der aktuellen Corona-Verordnungslage in Hessen haben sich diese Überlegungen jedoch zwischenzeitlich erübrigt.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 29. Oktober 2020 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.