Am 3. Mai 2024 kam es in Frankfurt wieder zu einem Starkregenereignis. Vom anschießenden Hochwasser war besonders der Ei
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Zusammenfassung
Die Stadt Frankfurt am Main plant die Entwicklung eines Hochwasserschutzkonzepts in Zusammenarbeit mit Oberliegerkommunen, um die Auswirkungen von Starkregenereignissen zu minimieren. Es werden kurzfristige Maßnahmen zur Verbesserung des Hochwasserschutzes ergriffen, um betroffene Anlieger:innen zu schützen. Die Ergebnisse des Hochwasserschutzkonzepts werden Ende 2024 erwartet.
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Am Urselbach — 6 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 20.08.2026.
- Gefahrenschutz und lückenlose Aufklärung bei der Lagerung und Entsorgung von kontaminiertem Erdaushub am Urselbach20.08.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Überflutungsvorsorge in Frankfurt am Main – Statusbericht und Ausblick (2026)14.08.2026 · V (Auskunftsersuchen)
- Flutmulde vor der Krebsmühle03.08.2026 · OF (Antrag Ortsbeirat)
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Neues zu Am Urselbach per E-MailFrage an den Magistrat
Am 3. Mai 2024 kam es in Frankfurt wieder zu einem Starkregenereignis. Vom anschießenden Hochwasser war besonders der Einzugsbereich der Niddazuflüsse aus dem Taunus betroffen. In der Stellungnahme ST 2039 vom 06.10.2023 berichtete der Magistrat, dass die Stadtentwässerung mit den Oberliegerkommunen ein Konzept zur Schaffung von zusätzlichen Retentionsräumen erarbeitet.
Ich frage den Magistrat daher, wann mit der Vorlage des Konzepts zu rechnen ist und welche kurzfristigen Maßnahmen zum Schutz der immer wieder vom Hochwasser betroffenen Anlieger:innen eingeleitet wurden.
Antwort des Magistrats
Die Stadtenwässerung Frankfurt am Main ist zusammen mit dem Umweltamt seit 2023 verstärkt im engen Austausch mit Oberliegern und der zuständigen Oberen Wasserbehörde, dem Regierungspräsidium. Insbesondere mit Bad Homburg und Oberursel besteht ein reger Austausch und ein gemeinsames Bestreben ganzheitliche Hochwasserschutzkonzepte an Urselbach, Eschbach und Erlenbach zeitnah aufzubauen und zu gegebener Zeit umzusetzen.
Für den untere Abschnitt des Liederbaches befindet sich aktuell ein Hochwasserschutzkonzept in Bearbeitung. Ergebnisse beziehungsweise ein schlüssiges Konzept wird Ende 2024 erwartet. Unabhängig davon wurden bereits in der Ortslage von Unterliederbach, im Rahmen des Vorkaufsrechts, Grundstücke für die Ausweisung eines Gewässerrandstreifen erworben und oberhalb der Ortslage von Unterliederbach wird, im Rahmen eines Flurbereinigungsverfahrens entlang des Liederbachs, ein Gewässerrandstreifen/Aue entstehen. Hier soll dem Liederbach mehr Raum für seine natürliche Entwicklung gegeben werden. Nicht zuletzt wird dies auch dazu beitragen die natürliche Retention zu verbessern. Naturnahe Gewässer mit breiten Randstreifen und Auezonen weisen ein höheres Wasserrückhaltevermögen auf und dämpfen dadurch die Hochwasserwelle.
Für den Eschbach ist mit der Überrechnung der Überschwemmungsgebiete ein neues Berechnungsmodell vom Regierungspräsidium Wiesbaden in der Vergabe. Um die Beschaffung von Grundlagen zu beschleunigen, wurde von der Stadtentwässerung Frankfurt am Main die Vermessung der Gewässerquerprofile im Stadtgebiet vorzeitig veranlasst. Die Berechnung soll zukünftig als Basis für anstehende Hochwasserschutzkonzepte genutzt werden. Darüber hinaus sind von der Stadtentwässerung Frankfurt am Main kleinere Maßnahmen zur Beherrschung geringerer Hochwässer am Eschbach selbst, oberhalb von Nieder-Eschbach, am Frankfurter Graben sowie Taunengraben in der Prüfung.
Am Urselbach wurde ein Ingenieurbüro mit der Durchführung eines hydraulischen Nachweises zur Verbesserung des Hochwasserschutzes beauftragt. Ergebnisse werden voraussichtlich im September 2024 vorliegen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 6. Juni 2024 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.