Seit 2001 erinnert eine Bodenplatte auf dem Römerberg an die Bücherverbrennung am 10. Mai 1933. Angesichts der gegenwärt
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.
Zusammenfassung
Die Stadt Frankfurt am Main plant Aktivitäten zum Gedenken an die Bücherverbrennung am 10. Mai 1933, um die Erinnerung an die Gefahren von Antisemitismus und politischer Manipulation von Kultur zu stärken. Am 6. Mai werden in der Paulskirche Texte gegen Antisemitismus gelesen, um ein Zeichen der Solidarität zu setzen.
Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.
Zu dieser Straße geht es weiter
Römerberg — 13 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 11.10.2026.
- Verbesserung der Barrierefreiheit und Verkehrssicherheit zwischen Eisernem Steg und Römerberg11.10.2026 · OF (Antrag Ortsbeirat)
- Lärmschutz auf dem Römerberg – Schutz von Anwohnern und Gottesdienstbesuchern vor übermäßigen Veranstaltungsimmissionen15.09.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Mit Sorge beobachten Anwohner, Gastronomen sowie Gemeinden, die die Alte Nikolaikirche nutzen, die steigende Zahl von Ku20.08.2026 · F (Frage zur Fragestunde Stadtverordnetenversammlung)
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Neues zu Römerberg per E-MailFrage an den Magistrat
Seit 2001 erinnert eine Bodenplatte auf dem Römerberg an die Bücherverbrennung am
10. Mai 1933. Angesichts der gegenwärtigen Versuche, sowohl Sprache als auch Literatur politisch zu manipulieren, zu kontrollieren oder zu missbrauchen, scheint ein vitales Erinnern an die Feuer von 1933, in denen Kultur in Flammen aufging, notwendig.
Ich frage den Magistrat:
Welche Aktivitäten sind anlässlich des Jahrestages der Bücherverbrennung geplant?
Antwort des Magistrats
Sehr geehrte Frau Stadtverordnete Korenke!
Zweifellos ist die Erinnerung an die Bücherverbrennungen auf dem Römerberg vor 91 Jahren von großer Aktualität. Insbesondere, wenn man bedenkt, dass die Menschen, die die Bücher ins Feuer warfen, zu einem großen Teil Studenten waren und die Nachrichten von Anfeindungen und Übergriffen auf jüdische Studierende seit dem 7. Oktober 2023 erschreckende historische Parallelen aufweisen. Auch die öffentlichen Angriffe auf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in ihren Texten Solidarität mit Israel zeigen oder auch Personen des öffentlichen Lebens, die sich mit dem Judentum verbunden zeigen, ist alarmierend.
Der Magistrat stellt sich gemeinsam mit seinen Kultur- und Wissenschaftsorganisationen daher in der nächsten Woche geschlossen gegen den Antisemitismus. Unter dem Motto "Nie wieder ist jetzt! Kulturstadt Frankfurt am Main gegen Antisemitismus" lesen am 6. Mai, dem Jom haScho'a, seit 1951 Gedenktag des Holocaust im jüdischen Kalender, Kulturakteurinnen und -akteure Texte im Zeichen der Humanität und gegen Antisemitismus in der Paulskirche. Die Stadtverordnetenversammlung ist zu dieser Veranstaltung eingeladen.
Darüber hinaus wird das Kulturdezernat in Form von Pressemitteilungen und über seine Social-Media-Präsenzen auf den historischen Jahrestag der Bücherverbrennung auf dem Römerberg hinweisen. Im letzten Jahr fand zum 90. Jahrestag des historischen Geschehens eine Gedenkstunde an der Bodenplatte statt.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 25. April 2024 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.