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Das Gespräch mit dem Land Hessen zum Kulturcampus im Dezember verlief ohne Ergebnis. Nach Ansicht des Landes konnte die

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Zusammenfassung

Die Stadt Frankfurt plant, den Kulturcampus gemeinsam mit dem Land Hessen zu entwickeln, um Kunst, Wissenschaft und Wohnen zu verknüpfen. Ein Architekturwettbewerb soll die komplexen Herausforderungen der Flächenbedarfe klären und die Baukosten optimieren. Ziel ist es, ein vielseitiges Kulturquartier zu schaffen, das allen Akteuren zugutekommt.

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Frage an den Magistrat

Das Gespräch mit dem Land Hessen zum Kulturcampus im Dezember verlief ohne Ergebnis. Nach Ansicht des Landes konnte die Stadt nicht sagen, was sie will beziehungsweise ob sie überhaupt noch einen gemeinsamen Kulturcampus will. Ihr Raumprogramm für die städtischen Kulturinstitutionen überschreite erheblich die Vorgaben des Bebauungsplans, will sie die Fläche dafür auf Kosten des Wohnungsbaus ausweiten. Welchen Anteil der Kosten will sie übernehmen, ist doch kein Euro in ihrem Etat eingestellt? Ich frage den Magistrat: Was unternimmt er jetzt, damit nicht das Land Hessen in Kürze den Wettbewerb zum Campus allein ausschreibt, ohne die Stadt Frankfurt, und ein gemeinsam gestalteter Kulturcampus nur Sonntagsrede war?

Antwort des Magistrats

Sehr geehrter Herr Stadtverordneter Baier! Die Stadt Frankfurt hält entschieden an der großen Vision des Kulturcampus fest und hat dies auch in den letzten, konstruktiven Gesprächen mit dem Land unterstrichen. Tatsächlich hatte das Gespräch mit den Vertreterinnen und Vertretern der Landesministerien das erfreuliche Ergebnis, dass beide Seiten einen gemeinsamen Architekturwettbewerb für das Zentrum der Künste und die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst nach den Vorgaben des rechtskräftigen Bebauungsplans anstreben. Ein Folgetermin auf Arbeitsebene wurde vereinbart und fand Anfang dieser Woche statt. Das Gespräch beleuchtete eine Möglichkeit, das gemeinsame Projekt in diesem Jahr endgültig auf den Weg zu bringen. So könnte die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst gemeinsam mit dem südlichen Teil des Zentrums der Künste - das heißt dem Frankfurt LAB - auf den Baufeldern südlich der Bockenheimer Anlage entstehen. Die komplexen Herausforderungen der Flächenbedarfe könnte ein zweiteiliger Architekturwettbewerb klären, der kreative Lösungen erwarten lässt, der den Bau von doppelten Strukturen vermeidet und sinnvolle funktionale Synergien bei grundsätzlich getrennten Bauten eruiert. Der südliche Teil des Zentrums der Künste ist zurzeit die drängendste Bauaufgabe, deren wir uns gemeinsam mit dem Land annehmen möchten. Den für das Tortengrundstück angedachten nördlichen Baukomplex werden wir in einem zweiten Schritt angehen. Da alle Institutionen, die hier künftig arbeiten sollen, derzeit gut untergebracht sind und kein dringender Handlungsbedarf besteht, werden wir uns die Zeit nehmen, die künftige Bebauung des "Tortengrundstücks" auch vor dem Hintergrund der möglichen Interimsbedarfe der städtischen Bühnen gemeinsam mit dem Land zu besprechen. Möglicherweise ergibt sich daraus ein Nutzungskonzept, das für alle Akteure gewinnbringend ist und darüber hinaus Baukosten einspart. Eine Ausweitung der Baufelder zulasten des Wohnungsbaus sehen wir nicht vor. Vielmehr soll der Kulturcampus durch die Verknüpfung von Kunst, Wissenschaft und Wohnen zu einem vielseitigen Kulturquartier entwickelt werden. Um diese große Chance zu nutzen, sollte dem Frankfurt LAB und in einem zweiten Schritt den anderen Institutionen die Nutzung des Zentrums der Künste über eine Erhöhung der Fördergelder ermöglicht werden, die Stadt und Land zu fast gleichen Anteilen tragen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 23. Januar 2020 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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