Das erstmalige Anbringen der Beleuchtung zum Fastenmonat Ramadan hat eine öffentliche Debatte nach sich gezogen. Die Sta
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Zusammenfassung
Die Stadt Frankfurt plant, die Beleuchtung für religiöse Feiertage zu erweitern und Zuschüsse für verschiedene Glaubensgemeinschaften zu prüfen. Ziel ist es, eine gleichberechtigte Würdigung aller religiösen Feste im öffentlichen Raum zu ermöglichen.
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Opernplatz — 16 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 19.10.2026.
- Fußgängerbereich an der Liesel-Christ-Anlage wirksam vor illegalem Parken schützen19.10.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Sichere Ein- und Ausfahrt für Radfahrerinnen und Radfahrer am Opernplatz18.08.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Außengastronomie in Frankfurt: Duldung der bestehenden Anlagen bis zum Frühjahr/Sommer 2027 und Schaffung praktikabler Regelungen ab Herbst/Winter 202718.08.2026 · NR (Antrag Stadtverordnetenversammlung)
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Neues zu Opernplatz per E-MailFrage an den Magistrat
Das erstmalige Anbringen der Beleuchtung zum Fastenmonat Ramadan hat eine öffentliche Debatte nach sich gezogen. Die Stadt unterstützte die Aktion auf Basis eines Etatantrags der Koalitionsfraktionen aus dem Jahr 2023 mit bis zu 100.000 Euro. Andere Glaubensgemeinschaften fragten im Anschluss, ob ihnen entsprechende Zuschüsse ebenfalls gewährt würden.
Ich frage den Magistrat:
An wie vielen Tagen im Jahr hängt im öffentlichen Raum Beleuchtung zur Feier religiöser Feiertage, und welche Möglichkeiten sieht der Magistrat, allen Glaubensgemeinschaften entsprechende Zuschüsse und Anbringungsmöglichkeiten sowie Tage zu bieten?
Antwort des Magistrats
Die Ramadan-Beleuchtung wird während der 30 Tage des Fastenmonats angebracht sein. Die Weihnachtsbeleuchtung wird traditionell Ende November zu Beginn des Weihnachtsmarktes angebracht und leuchtet mit dem Weihnachtsbaum vor dem Römer bis zum 6. Januar. Privat organisiert gibt es ferner einen Chanukka-Leuchter auf dem Opernplatz, der acht Tage lang leuchtet, mit einem Lichterzünden des großen Chanukka-Leuchter in 2023 am 10. Dezember. Nicht alle Religionsgemeinschaften begehen Feiern auf diese Weise. Das hinduistische Dewali-Fest kennt keine Lichtsymbolik. Zum Vesak-Fest wird üblicherweise ein sog. Vesak-Baum errichtet, zum Beispiel im Stadtwald, Teile der orthodoxen Kirchen begehen zum 6. Januar eine so genannte öffentliche Fluss-Segnung. In Abstimmung mit den Religionsgemeinschaften und dem Rat der Religionen Frankfurt würdigt der Magistrat bislang gleichberechtigt je einen religiösen Anlass jährlich mit einer öffentlichen Grußbotschaft. Der Magistrat wird eine Fortentwicklung dieser Praxis sowie passende Förderungen oder öffentliche Gesten prüfen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 14. März 2024 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.