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Der Routenplaner bei Google Maps bietet die Möglichkeit, per Button-Klick auf ein BahnSymbol die Route „Mit öffentliche

Vorlagentyp: F
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Frage vom 28.03.2019, F 1839 Der Routenplaner bei Google Maps bietet die Möglichkeit, per Button-Klick auf ein Bahn-Symbol die Route "Mit öffentlichen Verkehrsmitteln" berechnen zu lassen. Gibt man aber zum Beispiel als Ausgangspunkt "Römerberg" und als Zielort "Hauptbahnhof" ein, so lautet die Empfehlung, zur S-Bahn-Station "Hauptwache" zu laufen, obwohl man das Ziel mit der U-Bahn-L inie U 4 ab der Station "Dom/Römer" deutlich schneller erreichen würde. Das Frankfurter U-Bahn-Netz findet hier offensichtlich keine Berücksichtigung.

Ich frage den Magistrat: Welche Möglichkeiten sieht der Magistrat, über die VGF beziehungsweise den RMV bei Google darauf hinzuwirken, dass bei der Routenberechnung auf Google Maps zukünftig auch das U-Bahn-Netz in Frankfurt berücksichtigt wird?

Antwort des Magistrats: Echtzeitdaten werden von Google in der Regel nicht dargestellt bzw. wenn sie dargestellt werden, ist deren Herkunft unklar. Aktuelle Verspätungen oder Änderungen im Betriebsablauf fließen daher gar nicht oder mindestens nicht zuverlässig in die Auskunft ein. Google verwendet oft fehlerhafte beziehungsweise veraltete Fahrplandaten aufgrund eines zu seltenen Datenabrufs. Dies hat zur Folge, dass geplante Änderungen - zum Beispiel Baustellen, Veranstaltungen - nicht beziehungsweise nicht rechtzeitig übernommen werden. Wichtige Zusatzhinweise, wie sie in der "klassischen" Fahrplanauskunft, zum Beispiel verlegte Haltestellen, zu finden sind, werden von Google nicht übernommen. Die Wegeketten werden von Google nach einem anderen Algorithmus berechnet. Anschlussverbindungen werden unter Umständen nicht korrekt beziehungsweise optimal dargestellt. Auskünfte von Google können aus den genannten Gründen keine Grundlage für die Zehn-Minuten-Garantie sein. Barrierefrei-Informationen zu den Haltestellen und Fahrzeugen werden bei Google nicht hinterlegt. Diese zahlreichen Schwächen gibt es bei der "klassischen" Fahrplanauskunft des RMV in dieser Weise nicht. Der RMV bietet Google und allen anderen Anbietern an, die Fahrplanauskunft des RMV zu integrieren und für ihre Zwecke zu nutzen. Hierfür stellt er öffentlich und kostenfrei eine sogenannte Open-Service-API zur Verfügung - siehe opendata.rmv.de. Dieses Angebot wird beispielsweise vom Google-Konkurrenten Here bereits genutzt - siehe wego.here.com. Google hat hierzu trotz wiederholter Einladungen bislang noch keine Bereitschaft gezeigt, sodass nicht absehbar ist, wann es zu einer Kooperation kommen kann. Solange kann den Nutzerinnen und Nutzern nur empfohlen werden, sich bei der Routensuche nicht alleine auf Google-Maps zu verlassen. Antragstellende Person(en): Stadtv. Patrick Schenk

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 28. März 2019 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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