Berichten betroffener Bürger zufolge stehen in unmittelbarer Nähe zum Haupteingang des Zoologischen Gartens nicht genüge
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Frage vom 21.02.2019, F 1729 Berichten betroffener Bürger zufolge stehen in unmittelbarer Nähe zum Haupteingang des Zoologischen Gartens nicht genügend Behindertenparkplätze zur Verfügung. Bereits im Jahr 2014 hat der Ortsbeirat 4 beim Magistrat angeregt, deren Zahl zu erhöhen. In seiner Stellungnahme vom 02.06.2014, ST 739, hat der Magistrat zugesagt, dieser Anregung zu entsprechen.
Ich frage den Magistrat: Welche Anzahl an zusätzlichen Behindertenparkplätzen am Haupteingang des Zoologischen Gartens wurden seither realisiert, und welche konkreten Maßnahmen ergreift der Magistrat, um das Parken für behinderte Menschen, die den Frankfurter Zoo besuchen möchten, zu erleichtern?
Antwort des Magistrats: Stadtrat Klaus Oesterling: Ich freue mich zunächst, dass so viele Kollegen die Anregungen der Ortsbeiräte und insbesondere die Antworten des Magistrats schon aus biblischer Zeit so sorgfältig archivieren. Der genannte Vorgang betrifft sogar noch die Zeit meines Vorgängers. Das geht weit zurück. Also, was geschah bisher? Im Zusammenhang mit der Stellungnahme des Magistrats vom 02.06.2014, ST 739, zur Anregung des Ortsbeirates vom 25.03.2014, OM 3018 - da sich alle darauf bezogen haben, beziehe ich mich auch noch einmal darauf -, wurden zwei Behindertenparkplätze in der Bernhard-Grzimek-Allee gegenüber der Hausnummer 6 auf der Seite des Zoos eingerichtet. Weitere Behindertenparkplätze gibt es am Alfred-Brehm-Platz, circa hundert Meter vom Zooeingang entfernt. Die genannten Parkplätze finden auf der Internetseite des Zoos Erwähnung. Darüber hinaus wurde in der Bernhard-Grzimek-Allee in Höhe der Hausnummer 10 ein privater Behindertenparkplatz in einen öffentlichen umgewandelt. Dieser Parkplatz ist nach heutigen Maßstäben jedoch zu weit vom Eingang entfernt. Der Magistrat nimmt die Fragen der Stadtverordneten zum Anlass, zusammen mit dem Zoo Frankfurt und der zuständigen Dezernentin im Rahmen eines Ortstermins die Nachfrage zu klären und gegebenenfalls weitere Behindertenparkplätze auszuweisen. Möglich wäre dies im Bereich des Alfred-Brehm-Platzes, zum Beispiel durch Verkleinerung einer Ladezone oder durch den Wegfall eines Taxiplatzes.
(Beifall) Stadtverordnetenvorsteher Stephan Siegler: Die erste Zusatzfrage kommt von Herrn Kliehm von der LINKEN. Bitte! Stadtverordneter Martin Kliehm, LINKE.: (Zusatzfrage) Sehr geehrter Herr Oesterling, dass dort behinderte Menschen zu wenig Parkplätze finden, hat auch mit dem enormen Parkdruck zu tun, der rings um den Zoo herrscht. Was halten Sie von der Idee, wenn zukünftig Zootickets online gekauft werden können und diese mit einem RMV-Ticket kombiniert werden, wie das zum Beispiel bei den Städtischen Bühnen mit den Kombitickets der Fall ist? Stadtrat Klaus Oesterling: (fortfahrend) Ich finde alle Vorschläge gut, die den öffentlichen Nahverkehr begünstigen.
(Beifall) Stadtverordnetenvorsteher Stephan Siegler: Die zweite Zusatzfrage kommt von Herrn Schmitt von der FRAKTION. Bitte! Stadtverordneter Thomas Schmitt, FRAKTION: (Zusatzfrage) Herr Stadtrat, danke für die Antwort. Das ist schon einmal sehr positiv. Ich habe noch eine Frage: In der Waldschmidtstraße am hinteren Zoo-Eingang gibt es Behindertenparkplätze. Allerdings ist da das Problem, dass man an diesem Eingang in der Rhönstraße als Behinderter nicht reinkommt. Gäbe es da eine Möglichkeit, weil da, glaube ich, drei oder vier eingetragene Behindertenplätze ganz nah an diesem hinteren Zoo-Eingang sind, diesen vielleicht auch barrierefrei zu gestalten? Stadtrat Klaus Oesterling: (fortfahrend) Da sprechen Sie jetzt meine Fantasie an, weil ich normalerweise immer durch den Vordereingang in den Zoo gehe. Ich freue mich natürlich, dass der Hintereingang wieder auf ist. Wir werden gerne Ihren Anregungen nachkommen und schauen, ob da die Zugänglichkeit verbessert werden kann.
(Beifall) Antragstellende Person(en): Stadtv. Patrick Schenk
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 21. Februar 2019 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.