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Am 20.01. endete die Ausstellung „Damenwahl! 100 Jahre Frauenwahlrecht“, die im Historischen Museum gezeigt wurde. Die A

Vorlagentyp: F
47 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im VerfahrenBeantwortet

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Thema Schulen und Bildung verfolgen

Inhalt

Frage vom 24.01.2019, F 1638 Am 20.01. endete die Ausstellung "Damenwahl! 100 Jahre Frauenwahlrecht" , die im Historischen Museum gezeigt wurde. Die Ausstellung hatte über Monate großen Zulauf und behandelt ein wichtiges Thema mit bleibender Relevanz. Daher frage ich den Magistrat: Gibt es Möglichkeiten, die Ausstellung - zum Beispiel im Rahmen einer Wanderausstellung oder der Aufteilung in verleihbare Bausteine - auch weiterhin der Öffentlichkeit und vor allem Schulen in Frankfurt und Umgebung zur Verfügung zu stellen, und könnte bei der zielgruppenorientierten Aufbereitung der Ausstellung auch die weitere Entwicklung der frühen Frauenbewegung in den Blick genommen werden?

Antwort des Magistrats: Sehr geehrte Frau Stadtverordnete David! Die Sonderausstellung "Damenwahl! 100 Jahre Frauenwahlrecht" hat mit 40.000 Besucherinnen und Besuchern eine Breitenwirkung über die Region hinaus gehabt, und die Nachfragen nach Fortsetzung oder Wanderung der Ausstellung zeigen das große Interesse am Thema und die Wertschätzung der Qualität der Ausstellung. Allerdings gibt es keine Möglichkeit, eine kulturhistorische Ausstellung mit rund 450 lichtempfindlichen Exponaten von über 50 Leihgebern, mit strikt beschränkter Leihdauer, wandern zu lassen oder dauerhaft anzubieten. Auch die Szenografie der Ausstellung ist extra für den 950qm großen Sonderausstellungsraum produziert worden, sie besteht überwiegend aus Modulvitrinen und Bauteilen des Historischen Museums, die im Haus weiter verwendet werden müssen. Bei weiterem Interesse am Thema dient das Begleitbuch der Ausstellung, weitere zum Jubiläum erschienene Publikationen sowie die vom Frauenreferat, das die Ausstellung finanziell unterstützt und das Historische Museum bei der Erstellung des Rahmenprogramms konzeptionell unterstützt hat, ausleihbaren Banner mit Protagonistinnen der Frauenbewegung und frühen Politikerinnen zum Vertiefen im Jubiläumsjahr. Zudem hat das Frauenreferat, zusammen mit einem Schulbuchverlag, ein Medienpaket für Schulen entwickelt, um die erste Frauenbewegung und ihre Bedeutung zielgruppenorientiert aufzubereiten. Das Historische Museum wird das Thema Frauen- und Geschlechtergeschichte bzw. aktuelle Themen um Gleichberechtigung und Diversität in den kommenden Ausstellungsjahren weiter verfolgen und dabei auch historische Protagonistinnen der Stadtgesellschaft, Frauenbewegung und aus der Politik präsentieren. Im kommenden Jahr findet dazu die Ausstellung "Kleidung in Bewegung" statt. Da es vermehrt Anfragen für eine weitere Präsentation gibt, hat das Museum mit dem Archiv der deutschen Frauenbewegung e. V. Kassel, der wichtigsten Leihgeberin und wissenschaftlichen Kooperationspartnerin, beschlossen, einige Sonderelemente der Ausstellung dort am Kasseler Standort dauerhaft zu zeigen: das Archiv übernimmt Darstellungen der Frauenrechtlerinnen, das Möbel zur Darstellung der Parlamentarierinnen, Reproduktionen von Wahlplakaten und das Informationsmöbel zu Gesetzen und Änderungen zur Gleichberechtigung nach 1945. Damit wird in Nordhessen dauerhaft eine Präsentation zum Thema zu sehen sein. Des Weiteren finden gerade mit der deutschen Botschaft in Paris Abstimmungen für eine Kleinpräsentation des Themas im März 2019 in Paris statt, aus dieser Zusammenarbeit könnte sich eine Wanderausstellung ergeben. Allerdings lässt die derzeitige Personaldecke des Museums, das zudem erst seit Herbst 2017 neu eröffnet ist und mit dem aktuellen Ausstellungsbetrieb voll beschäftigt ist, keine Sonderplanungen zu. Die Erarbeitung einer eigenen Wanderausstellung müsste neu geplant und mit finanziellen Mitteln ausgestattet werden. Antragstellende Person(en): Stadtv. Verena David

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 24. Januar 2019Sie sind hier
    FF 1638Am 20.01. endete die Ausstellung „Damenwahl! 100 Jahre Frauenwahlrecht“, die im Historischen Museum gezeigt wurde. Die A
    Fragestunde-Frage
  2. 18. Juni 2019AA 509Erhalt und weitere Verwendung der Ausstellung „Damenwahl! 100 Jahre Frauenwahlrecht“STVV-Anfrage · CDU, SPD, GRÜNE
  3. 16. Dezember 2019Antwort des Magistrats · nach 47 WochenBB 493Erhalt und weitere Verwendung der Ausstellung „Damenwahl! 100 Jahre Frauenwahlrecht“Magistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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