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Seit gut 15 Jahren wird eine städtebauliche Neuordnung des Kleinen Zentrums in der Thomas-Mann-Straße diskutiert. Eine N

Vorlagentyp: F
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Zusammenfassung

Die städtebauliche Neuordnung des Kleinen Zentrums in der Thomas-Mann-Straße wird seit 15 Jahren diskutiert, da eine Neugestaltung für die soziale Stabilität der Nordweststadt notwendig ist. Der Magistrat wird gefragt, welche Maßnahmen er ergreift, um die Neuordnung voranzutreiben.

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Frage an den Magistrat

Seit gut 15 Jahren wird eine städtebauliche Neuordnung des Kleinen Zentrums in der Thomas-Mann-Straße diskutiert. Eine Neugestaltung dieses Areals ist für eine sozial stabile Zukunft der Nordweststadt dringend notwendig. Leider weicht der Magistrat dem Thema aus und Ortsbeiratsanregungen mit guten Ideen werden nicht beantwortet, OA 152/ 22. Zugleich wächst die Verunsicherung im Stadtteil, weil die beiden Kirchengemeinden, die Gemeinbedarfsgrundstücke im Zentrum nutzen, aktuell gravierende bauliche Veränderungen planen.

Ich frage den Magistrat, was er derzeit unternimmt, um die Neuordnung des Kleinen Zentrums voranzutreiben.

Antwort des Magistrats

2011 lobte das Stadtplanungsamt einen bürgerbegleiteten städtebaulichen Ideenwettbewerb zur behutsamen Erneuerung der Nordweststadt aus. Eine Teilaufgabe war die Erneuerung des "Kleinen Zentrums Thomas-Mann-Straße".

Das Ergebnis des Wettbewerbs sah den Komplettabriss des Kleinen Zentrums vor und die Neubebauung mit einer Mischung aus Wohnen, sozialen Einrichtungen und einer kleinteiligen neuen Ladenfront. Durch die kleinteilige Eigentümerstruktur erwies sich eine baldige Umsetzung als schwierig. Das Planungsbüro Cityförster legte 2014 ein Konzept der schrittweisen Anpassung an die tatsächlichen Möglichkeiten der Eigentümer vor, das insbesondere die in der Bürgerbeteiligung 2012 entwickelten Vorstellungen einer gemischten Nutzung mit Wohnungsbau und Erhalt des Einzelhandels aufgriff.

Im östlichen Teil des Areals, das der katholischen Kirche gehört, ist eine Umgestaltung und Umnutzung geplant, da von Seiten des Bistum Limburg kein Bedarf zur Nutzung der Gebäude mehr besteht.

Angelehnt an den Entwurf aus dem Jahr 2014 ist ein Platz geplant, der von gemeinbedarfsorientierten Nutzungen gerahmt wird und einen öffentlichen Charakter haben soll. Der Fußweg zwischen dem katholischen Kindergarten und dem kleinen Zentrum soll wieder geöffnet werden. Die unter Denkmalschutz stehende Kirche selbst soll dabei umgenutzt werden. Die behutsame und ortsverträgliche Entwicklung des kleinen Zentrums bleibt zudem weiterhin im Fokus der Stadtplanung. Durch die diverse Eigentümerstruktur ist es schwierig, eine gemeinsame Perspektive zu entwickeln. Ein Bauantrag wurde allerdings noch nicht gestellt.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 23. März 2023 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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