Das Format öffentlicher Innovationslabore, Public Innovation Lab, wird immer bekannter und immer häufiger im öffentliche
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Zusammenfassung
Das Format der öffentlichen Innovationslabore, auch bekannt als Public Innovation Lab, wird in Frankfurt bereits bekannt und teilweise umgesetzt. Es soll dazu dienen, innovative Lösungen für komplexe Probleme zu entwickeln und den Austausch zwischen Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft zu fördern.
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Braubachstraße — 11 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 23.10.2026.
- Leerstand gastronomisch nutzbarer städtischer Liegenschaften in Frankfurt am Main23.10.2026 · A (Anfrage Stadtverordnetenversammlung)
- Umbau von Verkaufsräumen in Büro- und Veranstaltungsflächen im Erdgeschoss Braubachstraße 7 für das Stadtplanungsamt zur Herrichtung der „Agentur des städtischen Wandels" hier: Mehrkostenvorlage23.10.2026 · M (Vortrag des Magistrats)
- Braubachstraße: Besser ohne Stau und entlasteter Straßenbahn11.10.2026 · OF (Antrag Ortsbeirat)
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Neues zu Braubachstraße per E-MailFrage an den Magistrat
Das Format öffentlicher Innovationslabore, Public Innovation Lab, wird immer bekannter und immer häufiger im öffentlichen Sektor angewendet. Sie sind darauf ausgerichtet, komplexe Probleme besser zu verstehen, um wirkungsvolle Ansätze entwerfen zu können. Gemeinsam mit der Zielgruppe werden innovative Lösungen entwickelt und erprobt. Öffentliche Innovationslabore sind auch als Räume für den Austausch zwischen Verwaltung, privatem Sektor und Gesellschaft gedacht. Gerade in der öffentlichen Verwaltung könnte dieses Format durch seine Offenheit Innovationen fördern und helfen, sie umzusetzen.
Ich frage den Magistrat:
Kennt der Magistrat das Format Public Innovation Lab? Ist geplant, es in Frankfurt anzuwenden beziehungsweise wird es schon verwendet?
Antwort des Magistrats
Sehr geehrte Frau Stadtverordnetenvorsteherin Arslaner,
sehr geehrter Herr Stadtverordneter Hauenschild,
meine Damen und Herren!
Das Format "Public Innovation Lab", öffentliche Innovationslabore, ist dem Magistrat bekannt. Grundsätzlich werden mit dem Begriff "Public Innovation Lab" verschiedene Ansätze verfolgt, die insgesamt ein weites inhaltliches Spektrum umfassen. Auch in Frankfurt werden derzeit verschiedene Arten von Innovationslaboren konzipiert oder bereits umgesetzt.
Von Seiten des Stadtplanungsamtes wird derzeit im Rahmen des Projektes "Post-Corona-Innenstadt Frankfurt" die "Agentur des städtischen Wandels" in der Braubachstraße 7 eingerichtet. Die Agentur soll als Anlaufstelle zum Austausch und zur Öffentlichkeitsbeteiligung dienen. Hier sollen verschiedene Dialog- und Mitmach-Formate erprobt und experimentell umgesetzt werden. Die Agentur soll als Forum, urbanes Raumlabor, Kreativraumbüro, Kompetenzzentrum und Werkstatt verstanden werden, in deren Fokus der zukunftsgerechte Wandel der Innenstadt steht.
Ein weiteres Angebot ist das House of Creativity and Innovation, HOCI, im Bethmannhof als Zentrum für die Kreativwirtschaft, dessen Nutzung die Stadt Frankfurt zusammen mit der Wirtschaftsförderung Frankfurt ermöglicht. Betreiber ist das CLUK, Cluster der Kreativwirtschaft in Hessen e.
V. Kreative sollen hier Hand in Hand mit der Wirtschaft, Hochschulen und Start-ups interdisziplinär an Zukunftsthemen arbeiten. Das HOCI ist damit eine Art Inkubator für Innovation und Wachstum, da hier innovative Lösungen für Probleme innerhalb der Stadtverwaltung und Stadtgesellschaft mit Hilfe von kreativen Techniken entwickelt werden sollen.
Das "Stadtlabor" des Historischen Museums befindet sich bereits in der Umsetzung und ist ein in Frankfurt bereits etabliertes und weit bekanntes Format mit unterschiedlichen Angeboten. Hierbei handelt es sich nicht nur um das "Stadtlabor im Museum" mit verschiedenen Ausstellungen und Veranstaltungen zu wechselnden Themen mit partizipativen Schwerpunkten, sondern auch um das "Stadtlabor Digital" als digitale Stadtkarte zur Sammlung von ortsspezifischem Wissen über Frankfurt. Hier können Bürger:innen eigene Audio-, Video-, Bild-, und Textbeiträge hochladen und die Historie Frankfurts nach eigenen Erfahrungen wiedergeben. Zudem existiert das "Stadtlabor unterwegs" mit Veranstaltungen außerhalb des Museums zur partizipativen Einbindung der Frankfurter:innen in die Stadtforschung.
Auch das "Digitale Wohnzimmer" der Stadtbücherei Frankfurt verfügt bereits über unterschiedliche Angebote, die zum Erproben von innovativen Lösungen einladen. Beispielsweise werden Workshops zur Einführung und Benutzung eines 3D-Druckers, zur Programmierung von Robotern oder in anderen Bereichen der Programmierung und Elektronik angeboten. Der Fokus liegt hierbei auf digitalen Lernangeboten für Kinder und Jugendliche.
Darüber hinaus wurde im Jahr 2022 vom Medienzentrum Frankfurt in Kooperation mit dem Dezernat Medien der Hessischen Lehrkräfteakademie das "makerLAB" eingerichtet, welches eine Werkstatt für die Lehrerfortbildung hinsichtlich digitaler Bildung - Coding, Robotik, 3D-Drucker, Lasercutter - umfasst.
In Frankfurt sind somit bereits zahlreiche Angebote vorhanden, die dem Format "Public Innovation Lab" entsprechen. Weitere Angebote sind grundsätzlich denkbar, allerdings nur mit entsprechenden personellen und finanziellen Ressourcen umsetzbar.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 23. Februar 2023 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.