Die Stadt Frankfurt bekundet immer wieder, wie wichtig die ansässige Wirtschaft sei, und wirbt unter anderem mit dem Nac
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Zusammenfassung
Die Stadt Frankfurt plant Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrsbedingungen im Gewerbegebiet Fechenheim-Nord/Seckbach, um die durch Baumaßnahmen verursachten Verluste der ansässigen Firmen auszugleichen. Ziel ist es, die Verkehrsflüsse zu optimieren und die Erreichbarkeit der Betriebe zu gewährleisten.
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Zu dieser Straße geht es weiter
Ernst-Heinkel-Straße — 6 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 10.08.2026.
- Begründung zum Bebauungsplan B895 Fehlerhafte dargestellte Streckenführung bei der Verlängerung der Ernst-HeinkelStraße10.08.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
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- Im Zuge des Baus der nordmainischen S-Bahn soll der Bahnübergang Cassellastraße zurückgebaut und durch eine neue Bahnunt26.02.2026 · F (Frage zur Fragestunde Stadtverordnetenversammlung)
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Neues zu Ernst-Heinkel-Straße per E-MailFrage an den Magistrat
Die Stadt Frankfurt bekundet immer wieder, wie wichtig die ansässige Wirtschaft sei, und wirbt unter anderem mit dem Nachhaltigen Gewerbegebiet Fechenheim-Nord/Seckbach. Dennoch werden ständig Zufahrtsstraßen und Verkehrsverbindungen zum Gewerbegebiet Fechenheim Nord/Seckbach durch unkoordinierte Baumaßnahmen beeinträchtigt oder gesperrt, sodass An- und Abfahren fast unmöglich wird.
Ich frage den Magistrat:
Was ist geplant, um die seit Jahren durch diese Vorgehensweise verursachten Verluste der dort ansässigen Firmen auszugleichen?
Antwort des Magistrats
Gerade die verschiedenen Baumaßnahmen in den genannten Gewerbegebiete im Frankfurter Osten sind im Interesse der dort befindlichen Betriebe und werden von diesen auch regelmäßig eingefordert.
Aktuell finden umfangreiche Baumaßnahmen im Rahmen der überörtlichen Erschließung im Frankfurter Osten statt. Hierbei seien die Großprojekte Nordmainische S-Bahn inklusive der Verlängerung der Ernst-Heinkel-Straße ebenso zu nennen wie der Bau des Riederwaldtunnels. Parallel wird die Erschließung des Frankfurter Ostens durch umfassende Sanierungsmaßnahmen aufrechterhalten - Grundsanierung der Wilhelmshöher Straße sowie die Sanierung der Ratswegbrücke. Die Wiedererrichtung von Brückenbauwerken für den Fuß- und Radverkehr ergänzen diese - Lahmeyerbrücke, Cassellabrücke.
Die Sperrung von Straßen erfolgt immer nach einem ausführlichen Koordinierungsprozess und immer unter der Prämisse, den Verkehrsfluss so gut es geht aufrecht zu erhalten. Außerdem wird immer versucht, so viele Verkehrsbeziehungen und Verkehrsarten zu gewährleisten, wie möglich. Entsprechend müssen Sperrungen von Straßen immer angemessen und zielführend sein. Hinzu kommen kurzfriste Maßnahmen, wie Notstandsfälle, bei denen Gefahr im Verzug ist. Dies lässt sich natürlich nicht planen.
Die vom ersten Verkehrsdezernenten der Stadt Frankfurt, Lutz Sikorski, eingerichtete und von seinen Nachfolgern immer weiter ausgebaute "verkehrliche Baustellenkoordinierung" im Straßenverkehrsamt hat zur Aufgabe, die verkehrlichen Auswirkungen - insbesondere auch die Staubildung - zu reduzieren, frühzeitig darüber zu informieren und Alternativen für den Verkehr aufzuzeigen.
ln Frankfurt am Main werden sämtliche geplanten Baustellen, Sondernutzungen, Veranstaltungen und Wartungsarbeiten im öffentlichen Raum in einer digitalen ämterübergreifenden Software erfasst. Notstände und Schadensbeseitigungen, sogenannte nicht planbare Ereignisse, werden in diesem System nachgepflegt. Diese Informationen stehen digital der verkehrlichen Baustellenkoordinierung zur Verfügung. Über diese Software können durch Kartenansichten räumliche und/oder zeitliche Konflikte identifiziert werden. Es erfolgt im Vorfeld eine Bewertung der Auswirkungen auf den Verkehr, dadurch werden Zeitfenster für die Durchführung von Baumaßnahmen so gewählt, dass Beeinträchtigungen des Verkehrs reduziert werden. Bereits heute durchlaufen über 7.000 Vorgänge im Jahr diesen Ablauf. Ein regelmäßiger Austausch mit mehr als zwölf Institutionen - Amt für Straßenbau und Erschließung, Stadtentwässerung Frankfurt, Verkehrsgesellschaft Frankfurt, Netzdienste Rhein-Main et cetera - findet bereits heute über diese Software statt. Hinzu kommt zunehmend ein frühzeitiger Informationsaustausch mit externen Vorhabenträgern für Großbaumaßnahmen - Autobahn GmbH, Deutsche Bahn, Hessen Mobil et cetera - und für Hochbaumaßnahmen. Die verkehrliche Baustellenkoordinierung bringt verschiedene Projekte und ihre jeweiligen Projektbeteiligten an einen Tisch, um die verkehrlichen Auswirkungen von Baumaßnahmen zu minimieren.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 26. Januar 2023 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.