Im Nordend sollen zwei Seniorinnen zwangsgeräumt werden. Sie wohnen in einer Senior*innenenanlage in der Böttgerstraße 2
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.
Zusammenfassung
Die Zwangsräumung von zwei Seniorinnen in der Böttgerstraße 26 und 28a wird thematisiert, da dies dem Stiftungsziel der Franz-Anton-Gering-Stiftung widerspricht. Der Magistrat wird gefragt, wie er die betroffenen Personen vor Wohnungslosigkeit schützen will.
Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.
Zu dieser Straße geht es weiter
Böttgerstraße — 3 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 24.09.2026.
- Sozialwohnungen in der Böttgerstraße sicherstellen24.09.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Städtische Liegenschaft: Böttgerstraße 20-22; Brandschutzrelevante Grundrissänderungen sowie Anbau von Fluchtbalkonen und -treppen von EG bis 3. OG sowie Dachbegrünung mit Photovoltaik04.09.2026 · M (Vortrag des Magistrats)
- Produktbereich: 19 Gesundheit Produktgruppe: 19.02 Medizinische Dienste Unterstützung „Geburtshaus Frankfurt e. V.“: Erlass der Miete23.01.2026 · E (Etatantrag Stadtverordnetenversammlung)
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Neues zu Böttgerstraße per E-MailFrage an den Magistrat
Im Nordend sollen zwei Seniorinnen zwangsgeräumt werden. Sie wohnen in einer Senior*innenenlage in der Böttgerstraße 26 und 28a der Franz-Anton-Gering-Stiftung. Dabei handelt es sich um eine städtische Stiftung, die seit Gründung älteren, alleinstehenden Frauen ein Dach über dem Kopf bietet. Beide Frauen haben aufgrund ihrer prekären Lage auf dem Frankfurter Wohnungsmarkt keine Chance auf eine angemessene Wohnung und sollen nun auf die Straße gesetzt werden. Das Stiftungsziel wird hier mit Füßen getreten. Ich frage den Magistrat: Wieso werden diese vulnerablen Personen trotz Stiftungsziel vor die Tür gesetzt, und wie will der Magistrat sie vor Wohnungslosigkeit schützen?
Antwort des Magistrats
Die Franz-Anton-Gering-Stiftung vermietet in einer Liegenschaft im Norden 32 Wohnungen im Rahmen des Stiftungszweckes.
Hintergrund der von den Gerichten entschiedenen Mietrechtsprozessen ist in beiden Fällen mietwidriges Verhalten. Im ersten Verfahren geht es um Schikanen und Bedrohungen gegenüber Mietmieterinnen, der Hausmeisterfamilie und Besucher*innen und Nachbar*innen, bis hin zur Bedrohung mit einem Messer.
Im anderen Fall verwahrloste die Mietwohnung völlig, mit der Gefahr des Schädlingsbefalls. Das Treppenhaus ist aus olfaktorischen Gründen kaum zu begehen. Nachbarn beschweren sich, dass niemand mehr zu Besuch kommt. In diesem Fall erfolgte auch eine Inaugenscheinnahme des Gerichtes vor Ort.
In beiden Fällen erfolgten mannigfaltige Versuche, die Situation zu deeskalieren und Hilfe anzubieten.
In einem Fall wurde jegliche Kooperation verweigert.
Im anderen Fall wurde unter Einschaltung des zuständigen Sozialdienstes im Sozialrathaus, der Sozialbezirksvorsteherin und der gesetzlichen Betreuung versucht, die Situation zu verändern, jedoch ohne Erfolg. In beiden Fällen steht die Abteilung Hilfen zur Wohnungssicherung des Jugend- und Sozialamtes bereit, die Anschlussversorgung mit einer Unterkunft sicherzustellen.
Der Magistrat weiß um die Tragik solcher Situationen, hat aber neben dem Blick auf die Betroffen auch die Situation der anderen 30 Mieterinnen zu würdigen. Wenn jahrelange Versuche, Situationen zu deeskalieren und Verhalten zu ändern, nicht zum Erfolg führen, kann das gerichtlich festgestellte mietwidrige Verhalten nicht weiter toleriert werden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 8. Dezember 2022 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.