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Produktbereich: 21 Kultur, Freizeit und Sport Produktgruppe: 21.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte

Vorlagentyp: ECDUSPDGRÜNE
48 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren2 Sitzungen

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Thema Kultur verfolgen

Antrag

  1. Für die Bewerbung der Region Frankfurt Rhein-Main als World Design Capital 2026 sowie für Anschub-Projekte wird für die Haushaltsjahre 2020 und 2021 jeweils ein Zuschuss in Höhe von 250 T€ gewährt. Sofern die Mittelverwendung nicht vollständig in den beiden Haushaltsjahren (2020/21) erfolgt, ist ein Budgetübertrag möglich. Eine Verwendung der Mittel für andere Zwecke ist nicht zulässig.
  2. Der Magistrat wird beauftragt, zügig eine Arbeitsstruktur für die Weiterentwicklung und Organisation der Bewerbung herbeizuführen sowie die möglichen Gesamtkosten eines Bewerbungsverfahrens zu prüfen und mit den interessierten Partnern Konsortialvereinbarungen zur Finanzierung zu treffen. Über die Ausführung dieses Beschlusses ist der Stadtverordnetenversammlung binnen sechs Monaten zu berichten.

Begründung

Die Designwirtschaft ist eine Triebfeder der urbanen Entwicklung in der Region. Bei entsprechendem Willen und Einsatz kann Frankfurt/Rhein-Main den Zuschlag erhalten und wie zuvor Kapstadt, Helsinki oder die Metropolregion Lille Weltdesignhauptstadt werden. Der Kulturfonds RheinMain gGmbH hat zusammen mit der Werkbundakademie Darmstadt e.V. bereits wertvolle Vorarbeit geleistet. So liegt auch eine erste Kostenschätzung des Projektbüros mit einem möglichen Finanzierungsmodell für die Region Frankfurt/Rhein-Main vor, nach dem die Kommunen, die Region/das Land, der Bund und verschiedene Unternehmen/Stiftungen je ein Viertel der voraussichtlichen Gesamtkosten tragen. Die Metropolregion mit Frankfurt, Wiesbaden, Darmstadt, Offenbach und Mainz sowie den Umlandgemeinden ist eine Kreativhochburg. Es herrscht eine hohe Dichte an Unternehmen der Designwirtschaft. Die Designszene befasst sich mit der Schnittstelle zwischen Mensch, Materie und Digitalem, ist äußerst dynamisch und international aufgestellt. Viele Auftraggeber sind anspruchsvolle Global Player. Hinzu kommen renommierte Kunsthochschulen, Akademien und weiterbildende Lehranstalten. Die Museen der Region, Designveranstaltungen und Messen befassen sich kontinuierlich und auf hohem Niveau mit Design. Der Titel "World Design Capital" wird alle zwei Jahre vom internationalen Verband "World Design Organization" mit Sitz in Kanada ausgeschrieben. Ausgezeichnet werden damit Städte, die Design in innovativer Weise für ihre soziale, kulturelle, ökonomische und umweltpolitische Entwicklung nutzen. Schon allein die Bewerbung kann die gemeinsame Identität der Metropolregion Rhein-Main stärken und kommunenübergreifend den sozialen Austausch über Themen fördern, die für Menschen der Region wichtig sind. Ein Zuschuss zur Vorbereitung und Durchführung des Bewerbungsverfahrens sowie für Anschub-Projekte etwa mit dem in Frankfurt am Main ansässigen Deutschen Designer Club e.V. verbessert die Chancen, WDC-Hauptstadt zu werden. Eine erfolgreiche Bewerbung stärkt nicht nur die regionale Identität und die ansässige Kreativwirtschaft, sondern wird auch die internationale Sichtbarkeit Frankfurts und der Region erhöhen sowie zusätzliche Umsätze für die Tourismus-Wirtschaft bringen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar. Nach der letzten Antwort wurde das Thema erneut aufgegriffen.

  1. 21. Februar 2020Sie sind hier
    EE 60Produktbereich: 21 Kultur, Freizeit und Sport Produktgruppe: 21.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte Produktbereich: 36 Wirtschaftsförderung Produktgruppe: 36.01 Projekte Wirtschaftsförderung Designwirtschaft stärken - Frankfurts Bewerbung als Worl
    Etatantrag · CDU, SPD, GRÜNE
  2. 22. Januar 2021Antwort des Magistrats · nach 48 WochenBB 40Designwirtschaft stärken - Frankfurts Bewerbung als World Design Capital vorantreibenMagistratsbericht
  3. 30. Juni 2023MM 102Bewerbung Frankfurts und der Rhein-Main-Region als World Design Capital 2026Magistratsvortrag

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

EEtatantrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.

  1. 1Fraktion bringt Etatantrag ein
  2. 2Haushaltsberatungen
  3. 3Plenum beschließt den Haushalt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Haushaltstopf dieses Antrags
Zur Haushaltsanalyse

21.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte

Ausgaben 2025: 91 Mio € · im Antragsjahr 2020 80 Mio € — preisbereinigt -6 % bis heute

Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.

Beratungsverlauf2 Beratungen
Kultur- und Freizeitausschusses
Sitzung 38 · 12.03.2020
TO I, TOP 19
Angenommen
Der Vorlage E 60 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneFRAKTIONÖkoLinX-ARL
Ablehnung:
AfDFDPBFFLinkeFrankfurter
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE und FRAKTION gegen AfD, FDP und BFF (= Prüfung und Berichterstattung) sowie LINKE. und FRANKFURTER (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (= Annahme)

Kultur- und Freizeitausschusses
Sitzung 43 · 22.10.2020
TO I, TOP 3
Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage E 60 spätestens in drei Monaten vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFrankfurter
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF und FRANKFURTER

Mitdiskutieren

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