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Produktbereich: 21 Kultur, Freizeit und Sport Produktgruppe: 21.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte Sofortmaßnahmen für das Archäologische Museum: Für…

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Produktbereich: 21 Kultur, Freizeit und Sport Produktgruppe: 21.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte Sofortmaßnahmen für das Archäologische Museum: Für mehr öffentliche Sichtbarkeit, Besucherfreundlichkeit und ein erweitertes museumspädagogisches A

Vorlagentyp: ECDUSPDGRÜNE
2 SitzungenAngenommen
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Begründung

Freizeit und Sport Produktgruppe: 21.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte Sofortmaßnahmen für das Archäologische Museum: Für mehr öffentliche Sichtbarkeit, Besucherfreundlichkeit und ein erweitertes museumspädagogisches Angebot Vorgang: H i n w e i s: Es handelt sich um eine Vorlage zum Vortrag des Magistrats, M 199 vom 02.11.2018, Entwurf Haushalt 2019 mit Finanzplanung und eingearbeitetem Investitionsprogramm 2019 - 2022. Das Ergebnis ist im Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 28.02.2019, § 3734, dokumentiert. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Dem Archäologischen Museum werden aus vorhandenen Mitteln des Kulturdezernates für Sach- und Dienstleistungen einmalig und zweckgebunden 250.000 € für die signifikante Verbesserung der Besucherfreundlichkeit und öffentlichen Sichtbarkeit, sowie die Ausweitung des museumspädagogischen Angebotes zur Verfügung gestellt. Sofern die Mittelverwendung nicht vollständig im laufenden Haushaltsjahr erfolgt, ist ein Budgetübertrag möglich. Eine Verwendung der Mittel für andere Zwecke ist nicht zulässig. Aus den Mitteln wird die Modernisierung von Kassenbereich, Museumsshop, Cafeteria und Vortragstechnik für Sonderveranstaltungen sowie eine angemessene Bewerbung des Ausstellungsangebotes finanziert. Darüber hinaus wird mit den Mitteln die adäquate Erschließung der Kaiserpfalz franconofurd durch ein Führungsprogramm für die Besucherinnen und Besucher, sowie die Einrichtung des noch nicht ausgestatteten Pädagogikraumes an der Bendergasse gewährleistet. Begründung: Das Archäologische Museum bringt seinen Besucherinnen und Besuchern im Rahmen seiner bedeutenden Sammlung regional- und stadtgeschichtlicher Funde (hierzu zählen unter anderem die großen Flächengrabungen in der römischen Stadt NIDA, der Frankfurter Altstadt und im ehemaligen jüdischen Ghetto am Börneplatz) bedeutende Aspekte der Frankfurter Geschichte näher. Darüber hinaus beheimatet das Museum umfangreiche und international herausragende Sammlungen der Klassischen Antike des Mittelmeerraumes und der Archäologie des Alten Orients. Es versteht sich als Bewahrer kulturellen Erbes und Brückenbauer zwischen verschiedenen Zeiten und Kulturen, deren verbindende Elemente auch im Rahmen zahlreicher Wechselausstellungen deutlich werden. Aufgrund der notwendigen Haushaltskonsolidierung musste die seit langer Zeit geplante und dringend benötigte Sanierung des Hauses und die damit einhergehende Neukonzeption der Dauerausstellung bedauerlicherweise verschoben werden. Da eine Sanierung und Modernisierung des Hauses voraussichtlich erst in einigen Jahren möglich sein wird, sind einige Sofortmaßnahmen zur Steigerung der Sichtbarkeit und Verbesserung des Angebotes unabdingbar um die Attraktivität des Museums zu erhalten. Hierzu gehören u.a. eine Modernisierung von Kassenbereich, Museumsshop und Cafeteria, um die Aufenthaltsqualität für die Besucherinnen und Besucher zu verbessern. Für Sonderveranstaltungen wird eine Erneuerung der Vortragstechnik (Lautsprecheranlage etc.) benötigt. Darüber hinaus könnte eine dauerhafte Anmietung von Werbeflächen im öffentlichen Raum die Wahrnehmung des Hauses signifikant verbessern. Dies alles ist besonders im Hinblick auf die zukünftigen Sonderausstellungen wichtig, im Rahmen derer das Haus sich auch einer Vielzahl internationaler Besucherinnen und Besucher als ein Aushängeschild Frankfurts präsentieren wird. Geplant sind zum Beispiel Ausstellungen zur Archäologie Norwegens (als Partnerland der Buchmesse 2019) und ein internationales Gemeinschaftsprojekt zu den "Salzmumien aus Zandjan" - einer bedeutenden archäologischen Neuentdeckungen aus dem Iran. Hinzu kommen die steigenden Besucherzahlen des als Kaiserpfalz franconoford wiedereröffneten Archäologischen Gartens. Allein zwischen dem 24.08. und dem 24.10.2018 wurden 179.746 Besucherinnen und Besucher von der Aufsicht gezählt, mittlerweile sind es mehr als 230.000 Besucher/innen. Der große Zuspruch ist sehr zu begrüßen. Die Möglichkeit zur Besichtigung muss jedoch auch mit einem entsprechenden museumspädagogischen Angebot flankiert werden, das angesichts steigender Besucherzahlen stetig ausgebaut und weiterentwickelt werden muss.

Inhalt

Etatantrag vom 25.01.2019, E 49

Betreff: Produktbereich: 21 Kultur, Freizeit und Sport Produktgruppe: 21.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte Sofortmaßnahmen für das Archäologische Museum: Für mehr öffentliche Sichtbarkeit, Besucherfreundlichkeit und ein erweitertes museumspädagogisches Angebot Vorgang: H i n w e i s: Es handelt sich um eine Vorlage zum Vortrag des Magistrats, M 199 vom 02.11.2018, Entwurf Haushalt 2019 mit Finanzplanung und eingearbeitetem Investitionsprogramm 2019 - 2022. Das Ergebnis ist im Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 28.02.2019, § 3734, dokumentiert. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Dem Archäologischen Museum werden aus vorhandenen Mitteln des Kulturdezernates für Sach- und Dienstleistungen einmalig und zweckgebunden 250.000 € für die signifikante Verbesserung der Besucherfreundlichkeit und öffentlichen Sichtbarkeit, sowie die Ausweitung des museumspädagogischen Angebotes zur Verfügung gestellt. Sofern die Mittelverwendung nicht vollständig im laufenden Haushaltsjahr erfolgt, ist ein Budgetübertrag möglich. Eine Verwendung der Mittel für andere Zwecke ist nicht zulässig. Aus den Mitteln wird die Modernisierung von Kassenbereich, Museumsshop, Cafeteria und Vortragstechnik für Sonderveranstaltungen sowie eine angemessene Bewerbung des Ausstellungsangebotes finanziert. Darüber hinaus wird mit den Mitteln die adäquate Erschließung der Kaiserpfalz franconofurd durch ein Führungsprogramm für die Besucherinnen und Besucher, sowie die Einrichtung des noch nicht ausgestatteten Pädagogikraumes an der Bendergasse gewährleistet.

Begründung: Das Archäologische Museum bringt seinen Besucherinnen und Besuchern im Rahmen seiner bedeutenden Sammlung regional- und stadtgeschichtlicher Funde (hierzu zählen unter anderem die großen Flächengrabungen in der römischen Stadt NIDA, der Frankfurter Altstadt und im ehemaligen jüdischen Ghetto am Börneplatz) bedeutende Aspekte der Frankfurter Geschichte näher. Darüber hinaus beheimatet das Museum umfangreiche und international herausragende Sammlungen der Klassischen Antike des Mittelmeerraumes und der Archäologie des Alten Orients. Es versteht sich als Bewahrer kulturellen Erbes und Brückenbauer zwischen verschiedenen Zeiten und Kulturen, deren verbindende Elemente auch im Rahmen zahlreicher Wechselausstellungen deutlich werden. Aufgrund der notwendigen Haushaltskonsolidierung musste die seit langer Zeit geplante und dringend benötigte Sanierung des Hauses und die damit einhergehende Neukonzeption der Dauerausstellung bedauerlicherweise verschoben werden. Da eine Sanierung und Modernisierung des Hauses voraussichtlich erst in einigen Jahren möglich sein wird, sind einige Sofortmaßnahmen zur Steigerung der Sichtbarkeit und Verbesserung des Angebotes unabdingbar um die Attraktivität des Museums zu erhalten. Hierzu gehören u.a. eine Modernisierung von Kassenbereich, Museumsshop und Cafeteria, um die Aufenthaltsqualität für die Besucherinnen und Besucher zu verbessern. Für Sonderveranstaltungen wird eine Erneuerung der Vortragstechnik (Lautsprecheranlage etc.) benötigt. Darüber hinaus könnte eine dauerhafte Anmietung von Werbeflächen im öffentlichen Raum die Wahrnehmung des Hauses signifikant verbessern. Dies alles ist besonders im Hinblick auf die zukünftigen Sonderausstellungen wichtig, im Rahmen derer das Haus sich auch einer Vielzahl internationaler Besucherinnen und Besucher als ein Aushängeschild Frankfurts präsentieren wird. Geplant sind zum Beispiel Ausstellungen zur Archäologie Norwegens (als Partnerland der Buchmesse 2019) und ein internationales Gemeinschaftsprojekt zu den "Salzmumien aus Zandjan" - einer bedeutenden archäologischen Neuentdeckungen aus dem Iran. Hinzu kommen die steigenden Besucherzahlen des als Kaiserpfalz franconoford wiedereröffneten Archäologischen Gartens. Allein zwischen dem 24.08. und dem 24.10.2018 wurden 179.746 Besucherinnen und Besucher von der Aufsicht gezählt, mittlerweile sind es mehr als 230.000 Besucher/innen. Der große Zuspruch ist sehr zu begrüßen. Die Möglichkeit zur Besichtigung muss jedoch auch mit einem entsprechenden museumspädagogischen Angebot flankiert werden, das angesichts steigender Besucherzahlen stetig ausgebaut und weiterentwickelt werden muss.Zuständige Ausschüsse: Kultur- und Freizeitausschuss Beratung im Ortsbeirat: 1 Versandpaket: 28.01.2019

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

EEtatantrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.

  1. 1Fraktion bringt Etatantrag ein
  2. 2Haushaltsberatungen
  3. 3Plenum beschließt den Haushalt

Der Weg dieser Vorlage

Am 25. Januar 2019 brachten CDU, SPD, GRÜNE diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 2 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 19.02.2019 im OBR 1 angenommen.

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Haushaltstopf dieses Antrags
Zur Haushaltsanalyse

21.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte

Ausgaben 2025: 91 Mio € · im Antragsjahr 2019 70 Mio € — preisbereinigt +6 % bis heute

Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.

Beratungsverlauf2 Beratungen
Kultur- und Freizeitausschusses
Sitzung 28 · 14.02.2019
TO I, TOP 13
Angenommen
Der Vorlage E 49 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFRAKTIONFrankfurterÖkoLinX-ARL
Ablehnung:
AfDBFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP und FRAKTION gegen AfD (= Prüfung und Berichterstattung) und BFF (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRANKFURTER und ÖkoLinX-ARL (= Annahme)

OBR 1
Sitzung 29 · 19.02.2019
TO I, TOP 43
Angenommen
Der Vorlage E 49 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
SPDCDUGrüneLinke1 FDPBFFDie ParteiU.b
Ablehnung:
1 FDP
Abstimmung im Original

Abstimmung: SPD, CDU, GRÜNE, LINKE., 1 FDP, BFF, Die PARTEI und U.B. gegen 1 FDP (= Ablehnung)

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Ortsbeiratssitzung