Produktbereich: 18 Soziales Produktgruppe: 18.01 Leistungen des Jugend- und Sozialamtes
Zusammenfassung
Der Antrag sieht vor, die Zuwendung für die Erziehungsberatungsstellen in freier Trägerschaft für das Jahr 2024 zu erhöhen, um die Finanzierung der wesentlichen Beratungsangebote sicherzustellen. Dies ist notwendig, um den Bedarf von Familien in sozialen Schwierigkeiten zu decken und die Qualität der sozialpädagogischen Unterstützung zu verbessern.
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Thema Kinder, Jugend und Familie verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
- Die Zuwendung für die Erziehungsberatungsstellen in freier Trägerschaft wird für das Jahr 2024 bis zur jeweils auskömmlichen Finanzierung angehoben. Als Grundlage hierfür dienen die "Anträge auf Gewährung einer städtischen Zuwendung", in denen die freien Träger ihren zu erwartenden Bedarf für 2024 differenziert darstellen und den Mehrbedarf für das nächste Jahr begründen. Die Erstattung der Kosten für Erziehungsberatung der Freien Träger ist erforderlich, um das Beratungsangebot gemäß Jugendhilfeplanung Teilplan III sowie der Leitlinien für Erziehungsberatungsstellen sicherzustellen. Die Mittelaufstockung für die Erziehungsberatung darf andere Angebote des Jugend- und Sozialamtes finanziell nicht beeinträchtigen und soll dem Jugend- und Sozialamt zusätzlich zur Verfügung gestellt werden.
- Auf dieser Grundlage wird geprüft und forciert die Zuwendung für die Erziehungsberatungsstellen in freier Trägerschaft künftig jährlich dynamisch an aktuelle Entwicklungen des TVÖD sowie der Sachkosten anzupassen.
Antragstellendes Gremium: Jugendhilfeausschuss
Begründung
Die Erhöhung der Zuwendung für die Erziehungsberatungsstellen ist erforderlich, um ein adäquates Beratungsangebot für Familien in sozialen Schwierigkeiten sicherzustellen. Ein solcher Zuschuss unterstützt die wichtigen sozialen Dienstleistungen und die Arbeit der freien Träger im Bereich der Erziehungshilfe, welche häufig auch eine finanzielle Entlastung für das Jugendamt darstellt. Zudem spiegelt dies das Engagement der Stadt Frankfurt am Main für die Förderung der sozialen Infrastruktur wider. Ein jährlicher dynamischer Ansatz sichert die Anpassungsfähigkeit der Zuwendung an aktuelle Entwicklungen und Anforderungen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 1. Januar 2024Sie sind hierEE 477Produktbereich: 18 Soziales Produktgruppe: 18.01 Leistungen des Jugend- und SozialamtesEtatantrag · fraktionsunabhängig
- 27. September 2024Antwort des Magistrats · nach 39 WochenBB 364Antrag Nr. 1 des Jugendhilfeausschusses an die Stadtverordnetenversammlung gemäß § 71 (3) SGB VIII zum Haushalt 2024/2025Magistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.
- 1Fraktion bringt Etatantrag ein
- 2Haushaltsberatungen
- 3Plenum beschließt den Haushalt
18.01 Leistungen des Jugend- und Sozialamtes
Ausgaben 2025: 1.452 Mio € · im Antragsjahr 2024 1.426 Mio € — preisbereinigt +0 % bis heute
Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP und Volt gegen Linke (= Annahme) und AfD (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ELF und FRAKTION (= Annahme)